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Andreas antwortete auf Talquetamab
26 Juli 2024 13:50
  • Andreas
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hab heute Mal bei meiner Ärztin Frau Prof. Weisel gefragt, ob sich für mich inzwischen Optionen für Cart ergeben haben und es wurde mir mitgeteilt, das für Teclistamab-Patienten keine Car-t in Frage kommen sonder eine Biopsie gemacht werden müsse und dann gibt's noch einen Teclistamab-Ersatz (whatever)

Gordon_Bloeh antwortete auf Talquetamab
12 Juni 2024 12:15
  • Gordon_Bloeh
  • 219 Beiträge seit
    03 April 2016
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Am 7. Juni habe ich den positiven Beitrag von Greece gelobt. Da ich auf Urlaub war, bin ich erst heute wieder dazu gekommen, hier im Forum nachzusehen.
War überrascht, wie viele informative und durchaus beruhigende Beiträge zu diesem Thema eingegangen sind.
Dafür wollte ich mich bei Euch allen vorläufig einmal ganz herzlich bedanken.
LG
Henry

Wie sagte einmal ein Myelompatient: "Geniesse das Leben, es kann länger dauern, als du denkst"!

Callosum62 antwortete auf Talquetamab
11 Juni 2024 18:51
  • Callosum62
  • 255 Beiträge seit
    18 September 2023
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Hallo,

auch, weil Sevil (ich habe erst jetzt kapiert, dass Du eine Frau bist, sorry) schon viel vom ASCO-Kongress gepostet hast, schicke ich hier mal eine Zusammenfassung einer Mitteilung von GSK (Galaxo-Smith-Kline) über Blenrep oder auch Belantamab mafodotin. Da gab es mal einen Online-Vortrag der Uni Heidelberg mit dem Titel „Neues jenseits der Immuntherapie“, eben für Medis, die gegeben werden, wenn die Immuntherapien nicht mehr funktionieren. Die zugehörige Studie für Blenrep mit Poma und Dexa konnte ich nicht finden, DREAMM-7 ist es wohl nicht, Sevil, vielleicht weißt Du da was.
Fun Fact: Die Mitteilung habe ich von einem Teilnehmenden unserer SHG bekommen, der immer mal wieder die Aktienkurse wichtiger Pharma-Hersteller checkt - da war diese Mitteilung zu lesen. Wenn man die Mitteilung liest, dann versteht man, warum das für die Börse wichtig werden kann. Spoiler Alert: 21,8 Monate progressionsfreie Zeit (im Mittel) in späten Behandlungslinien (also ab der 5.), und das Medikament liegt sozusagen im Regal und kann zuhause als Tablette eingenommen werden. Zu den Ansprechdaten habe ich leider auch nichts gefundenl, in der DREAMM-2 Studie war das so ungefähr 31-35 %. Immerhin. Wenn dann noch die Nebenwirkungen kontrolliert werden können...

Ergebnisse einer Studie mit Blenrep in der Behandlung des fortgeschrittenen Multiplen Mylom in späten Therapielinien
Juni 2024
Quelle: de.marketscreener.com/kurs/aktie/GSK-PLC...die-nahezu-46882483/
Das Multiple Myelom, der zweithäufigste Blutkrebs der Welt, beginnt in den Plasmazellen des Knochenmarks und stört schließlich die Produktion der normalen Blutzellen. Nach Angaben der American Cancer Society werden in diesem Jahr in den Vereinigten Staaten etwa 35.780 neue Fälle von Multiplem Myelom diagnostiziert und 12.540 Todesfälle erwartet. (Berichterstattung von Pratik Jain in Bengaluru; Bearbeitung durch Bill Berkrot).
Zu den Behandlungen für das Multiple Myelom gehören Darzalex (=Daratumumab) von Johnson & Johnson und andere generische Krebsmedikamente. Die US-Zulassungsbehörde FDA hat im April zwei CAR-T-Zelltherapien - Carvykti (=Cilta-cel) von Johnson & Johnson) und Abecma (=Ide-cel) von Bristol Myers - als frühere Behandlungslinien bei weniger schwerem Multiplem Myelom zugelassen.
Das Multiple-Myelom-Medikament „Blenrep“ von GSK hat das Risiko eines Fortschreitens der Krankheit oder des Todes im Vergleich zu Standardbehandlungen für den unheilbaren Blutkrebs fast halbiert. Dies geht aus den Daten einer Studie im Spätstadium hervor, die am Sonntag auf einer medizinischen Tagung vorgestellt wurde.
In der Studie mit 302 Patienten mit rezidiviertem oder schwer behandelbarem multiplem Myelom waren 71% der Patienten, die Blenrep in Kombination mit dem Steroid Dexamethason und dem Immunmodulator Pomalidomid erhielten, nach einem Jahr noch am Leben, ohne dass sich ihre Krankheit verschlechtert hatte.
Bei denjenigen, die mit Pomalidomid, Bortezomib und Dexamethason behandelt wurden, lag das progressionsfreie Überleben (PFS) bei 51%.
"Die Möglichkeit, ein Medikament wie Blenrep anbieten zu können, das möglicherweise ambulant verabreicht wird, keinen Krankenhausaufenthalt erfordert, in der Gemeinde verfügbar ist und nicht durch Herstellungsprobleme wie bei Zelltherapien eingeschränkt ist, ist wirklich wichtig", sagte Hesham Abdullah, ein leitender Angestellter von GSK Oncology, in einem Interview.
Detaillierte Daten aus der Studie wurden am Sonntag auf der Tagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago vorgestellt. Blenrep hat in den letzten Jahren Rückschläge erlitten. So wurde es 2022 vom lukrativen US-Markt genommen, nachdem es in einer separaten Studie im Spätstadium keine Überlegenheit gegenüber einer bestehenden Behandlung gezeigt hatte. Die im März veröffentlichten Topline-Daten dieser Studie, die zeigen, dass das Hauptziel, nämlich eine signifikante Verbesserung des PFS im Vergleich zu einer aktuellen Standardbehandlung, erreicht wurde, schienen ein Comeback für das Medikament zu bedeuten.
Mehr als die Hälfte der Blenrep-Patienten waren nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 21,8 Monaten ohne Fortschreiten der Krankheit am Leben, verglichen mit 12,7 Monaten PFS für die Standardbehandlung, so das Unternehmen. "Der in der Studie beobachtete PFS-Vorteil zeigt das Potenzial der Blenrep-Kombination, im Falle einer Zulassung die Behandlung des Multiplen Myeloms für diese Patienten neu zu definieren", so GSK in einer Erklärung. Augenbedingte Nebenwirkungen führten in der Studie zu einer Abbruchrate von 9%, waren aber im Allgemeinen reversibel und durch Dosisanpassungen beherrschbar.
Der britische Arzneimittelhersteller plant, in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 Zulassungsanträge bei den weltweiten Aufsichtsbehörden einzureichen.

Folge Deinem Herzen, aber vergiss dabei nicht, Dein Hirn mitzunehmen.
(Alfred Adler)

Sevil_Ffm antwortete auf Talquetamab
11 Juni 2024 09:50
  • Sevil_Ffm
  • 180 Beiträge seit
    17 Juli 2023
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Hallo Helmut,

was kommt nach Talquetamab ist eine gute Frage und hoffentlich bekommst Du eine gute Antwort dafür von deinem Arzt. Ich wäre dankbar wenn Du danach berichten würdest.

Neben CAR-T gibt es noch andere bispezifische Antikörper (bsAbs) ähnlich wie z.B. Talquetamab, die jedoch gegen andere Ziele gerichtet sind. Zum Beispiel Teclistamab. Es gibt einige bsAbs, die derzeit in Studien getestet werden.

Es gibt auch Blenrep, Selinexor. Beide haben Nebenwirkungen. Manchmal hält man ein paar Monate mit diesen Medikamenten durch, um bald bessere zu bekommen.

Vielleicht könnte man einige Medikamente wieder einsetzen, z.B. Daratumumab, bei einer Bekannten war es so.

Ich hoffe die Nebenwirkungen von Talquetamab verschwinden und Du hast eine lange Remission.

Ranu, ich wünsche Dir auch alles Gute.

Sunny antwortete auf Talquetamab
10 Juni 2024 15:34
  • Sunny
  • 584 Beiträge seit
    07 Januar 2024
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Ach so, dann drück ich vor allem die Daumen, dass Talquetamab bald Wirkung zeigt und die Tumorlast merklich nach untern geht.

LG

Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.

Ranu antwortete auf Talquetamab
10 Juni 2024 15:29
  • Ranu
  • 133 Beiträge seit
    04 März 2020
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Hallo Sunny,
die Zellen sind schon lange zurück. Ich erhalte sie noch nicht zurück, weil die Tumorlast möglichst gering oder ganz weg sein soll, was bei mir leider nicht der Fall ist. Talquetamab soll nun helfen, diesen Zustand zu erreichen. Ich hoffe, dass es nicht mehr so lange dauert.

LG Ranu