Zum Hauptinhalt springen
12 Jan. 2025 15:42
  • Sunny
  • 584 Beiträge seit
    07 Januar 2024
Mehr
Ich weiß nicht ob das etwas hilft, denn soweit ich das verstanden habe werden dort Patienten damit behandelt, bei denen eine Erkrankung vorliegt, dessen Zellen CD19 tragen, die aber auf bisherige Therapien nicht angesprochen haben und für die keine passende zugelassene CAR-T-Therapie verfügbar ist.

Bei MM Patienten gibt es aber doch die passende, zugelassene Car-T-Therapie, darum kann ich mir nicht vorstellen, dass die Krankenkassen das dann bezahlen, nur weil sie in Köln hergestellt werden, wenn sie sich ansonsten wegen des Lenalidomids querstellen.

Oder verstehe ich da was falsch?

Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.

12 Jan. 2025 11:54
  • wolverother
  • 7 Beiträge seit
    29 August 2022
Mehr
Habe gelesen, dass die Uniklinik Köln die Herstellungserlaubnis für CAR-T-Zellen erhalten hat. Vielleicht hilft das.

Liebe Grüße
Georg

11 Jan. 2025 11:35
  • Callosum62
  • 255 Beiträge seit
    18 September 2023
Mehr
Hallo, Bettina,

Ts, Ts, Ts, was sind denn das für subversive Ideen? Aber mal im Ernst: Sollten das nicht Deine Studienärzte wissen oder zumindest Auskunft darüber geben können. Da gibt es ja einige mehr von uns, die in "Lenalidomid-freien" Studien sind.

@miregal: Danke für die interessanten Informationen zu den CAR-T's der zweiten Generation. Ich fürchte nur, all die schönen und guten Ideen - ich denke da auch an die Würzburger mit ihrem neuen Zielprotein ROR2 (LION-2 Studie) oder dem Science-Fiction-mäßigen Prototypen eines T-Cell-Generators von Prof. Hudecek - kommen für den ein oder anderen MM-Erkrankten zu spät. Was bleibt also in späteren Behandlungslinien, was gerade schnell aus dem Regal genommen werden kann? Genau, Bispezifische Antikörper. Um sich eine spätere BCMA-gerichtete CAR-T-Zelltherapie, vielleicht nächstes Jahr oder so, aber noch offen halten zu können, wäre dann ja m.E. hauptsächlich Talquetamab denkbar, das über das Oberflächenprotein GPRC5D läuft. Hat aber wohl mehr Nebenwirkungen als Teclistamab oder Elranatamab, aber was soll man machen?

@Margret: Keine Ahnung, ob es hier spezifische Anforderungen an den "Grad der Refraktärität" - wenn man das so nennen will - gibt. Ich glaube fast: Nein. In den mir zugänglichen Informationen zur CARTITUDE-4-Studie habe ich da jedenfalls keine genaueren Informationen bezüglich der untersuchten Patienten gefunden - aber das muss nichts heißen, ich habe leider nicht die gesamte Originalstudie vorliegen. Ich selbst habe 5 Jahre vor meinem Rezidiv 10 mg Lenalidomid 2 Wochen ON eine Woche Pause genommen, so war es auch in meinem Arztbrief dokumentiert, und damit habe ich eine Kostenzusage erhalten. Vielleicht gibt es da Erfahrungen von anderen Dosierungen hier im Forum.

Es bleibt m.E. in der nächsten Zeit schwierig mit Kostenzusagen für CAR-T, in den allgemeinen Nachrichten kann man verfolgen, dass die gesetzlichen Krankenkassen ein riesiges Defizit haben und schon über Beitragssätze von 20 % spekulieren. Man kann nur hoffen, dass es an der Abecma-Front zu einer Lösung kommt.

Folge Deinem Herzen, aber vergiss dabei nicht, Dein Hirn mitzunehmen.
(Alfred Adler)

11 Jan. 2025 06:21 - 11 Jan. 2025 06:23
  • miregal
  • 1025 Beiträge seit
    17 Mai 2019
Mehr
Zur Zeit läuft auch die IMMagine-3 Studie mit Anitocel an. Das soll in 130 Zentren weltweit geprüft werden. In Europa bisher nur in England, aber wie gesagt, es läuft erst an. Das ist auch eine BCMA gerichtete CAR-T Therapie der zweiten Generation und geringeren Nebenwirkungen, siehe auch hier im Forum unter Ash vorträge, wo von den vorläufigen Ergebnissen der vorherigen Studie berichtet wurde
www.gileadclinicaltrials.com/study?nctid=NCT06413498
Letzte Änderung: 11 Jan. 2025 06:23 von miregal.

10 Jan. 2025 19:03
  • betti52
  • 644 Beiträge seit
    19 September 2023
Mehr
Hallo!

Nehme an der HD9 teil und bekomme gar kein Lena,
sondern Iberdomid.
Sollte ich mir besser dann auch immer Lena mit
aufschreiben lassen und das in die Tonne klopfen,
dass ich hinterher sagen kann, ich hab das Lena
gefuttert?

Gruss, Bettina

10 Jan. 2025 17:35
  • Margret61
  • 10 Beiträge seit
    28 November 2023
Mehr
Hallo,
spielt es eine Rolle, wie hoch die Lenalidomid Dosis war, die man eingenommen hat, bis man darauf refraktär wurde? Es gibt PatientInnen die täglich 25 mg einnehmen und andere nur 2,5 mg, weil sie es nicht anders vertragen.
Hat die Dosis eine Bedeutung für die Genehmigung einer CAR-T-Zellen Therapie?
LG
Margret