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13 Jan. 2025 20:26
  • miregal
  • 1025 Beiträge seit
    17 Mai 2019
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Ich hatte heute meinen vierteljährlichen Checkup in der Uniklinik.(MRT&Blutbild ok!). Ich habe nach dem Stand der CART-Therpien gefragt. ide-Cel wurde vom Anbieter vom Markt genommen, da Cilta-Cel wirksamer ist und der Nachweisaufwand für eine weitere Zulassung dem Anbieter zu hoch erschien. Cilta-Cel wird wie bereits festgestellt nur nach Lena-Refraktärität abgegeben, weil sich die Zulassung auf eine Studie mit Lena-refraktären Patienten bezieht. Ein rein juristisches Problem also. Demnächst kommt eine GPRCD5 CART-Therapie auf den Markt, die nicht die lästigen Nebenwirkungen der Talquetmab Therapie haben soll. auf die iCANS Nebenwirkung bei Cilta-Cel angesprochen, meinte die Oberärztin , dass bei bisher 25 Patienten noch keine Parkinson-ähnlichen Symptome aufgetreten wän, und alle NW bisher reversibel waren

13 Jan. 2025 16:12
  • Sunny
  • 584 Beiträge seit
    07 Januar 2024
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Hallo Ehefrau,

Revlemid ist Lenalidomid und somit hatte dein Mann während der Erhaltungstherapie irgendwann kein Ansprechen mehr auf Lenalidomid. In diesem Fall ist es kein Problem eine CarT-Zelltherapie genehmigt zu bekommen.

Probleme haben Betroffene, die kein Lenalidomid bekommen haben. Dabei ist den Krankenkassen vollkommen egal, ob sie es aus triftigen Gründen nicht erhalten, weil sie zum Beispiel schlimme Nebenwirkungen davon bekommen.

LG, Sunny

Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.

13 Jan. 2025 10:19
  • Ehefrau123
  • 40 Beiträge seit
    11 November 2020
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@Mapoli
Bei meinem Mann wurden die Zellen am 2.Januar gesammelt und uns wurde gesagt, dass sie nach USA gehen. Wartezeit beträgt wohl z.Z. acht Wochen.

Der Antrag wurde bei unserer gesetzlichen Krankenkasse gestellt. Nach genau 14 Tagen habe ich dort angerufen und bekam noch am selben Tag die Zusage per Mail. So wie ich die Dame am Telefon verstanden habe, hätte wohl der medizinische Dienst gar nicht zu Rate gezogen werden müssen, da ja eine Zulassung vorhanden ist und kein off Label vorliegt. Es ging aber trotzdem durch den medizinischen Dienst. Deshalb die Verzögerung um 2 Wochen.

Mein Mann ist allerdings bereits in höherer Therapielinie und hatte Revlimid als Erhaltungstherapie nach der 2. Hochdosis. Während dieser Therapie kam leider auch schon das erste Rezidiv.

Trotzdem kann ich nur allen Antragstellern raten:
Ruft persönlich bei eurer Krankenkasse an! Drückt auch ein bisschen auf die Tränendrüse. Das hat bei mir bereits zweimal funktioniert (das andere mal handelte es sich um eine off Label Genehmigung von Venetoclax)

12 Jan. 2025 20:42
  • wolverother
  • 7 Beiträge seit
    29 August 2022
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@Sunny
Du hast natürlich Recht. Ich hatte heute morgen nur den Hinweis auf myelom.online gelesen, nicht aber den Artikel der Uni Köln direkt. Es ist so wie du geschrieben hast.

@Callosum62
Ich wusste nicht, dass in Erlangen, Heidelberg und Würzburg ebenfalls CAR-T-Zellen hergestellt werden. Danke für den Hinweis und die Erklärung, warum diese den Patienten nicht zu Gute kommen.

12 Jan. 2025 18:39 - 12 Jan. 2025 18:43
  • Mapoli
  • Autor
  • 1736 Beiträge seit
    18 Juni 2011
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Genau, so ist es, wie Callosum schreibt. Für Studien wird in den Unikliniken bereits längere Zeit produziert und es ist sehr schön, dass dies nun auch in Köln so ist.

Für Cilta-Cel werden die CAR-T-Zellen seit Oktober bereits in Belgien hergestellt. Nur manchmal müssen sie noch in die USA geschickt werden.
Letzte Änderung: 12 Jan. 2025 18:43 von Mapoli.

12 Jan. 2025 17:00
  • Callosum62
  • 255 Beiträge seit
    18 September 2023
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Hallo, Georg,

gute Idee, aber leider hilft uns das in der Standardbehandlung gar nicht. CAR-T-Zellen können nach meiner Kenntnis Erlangen, Heidelberg und Würzburg schon lange selber bauen und tun das auch. Leider kann man als Normal-Patient diese CAR-T-Zellen nicht bekommen. Denn das Ganze ist kein technisches oder medizinisches, sondern ein rechtliches Problem. Gesetzliche Krankenkassen dürfen nur Medikamente oder Behandlungen bezahlen, die eine Zulassung haben. Und die ist oft an den Hersteller gebunden, und so eine Zulassung ist ein teures und aufwendiges Verfahren, was sich eine Uni gegenwärtig noch nicht leisten kann. Aber eben die Pharmafirmen. Erlangen darf also die in seinem Reinraum hergestellten und sicherlich qualitativ guten CAR-T-Zellen gerne verwenden, allerdings nur im Rahmen von Studien. Ja, da fasst man sich an den Kopf, und denkt: Häh? Die können das vor Ort herstellen, aber ich kann das nicht bekommen? Ja, so ist es. Mein Carvykti kommt z.B. aus den USA, ab diesem Jahr gibt es das wohl auch aus Gent, denn der Hersteller Jansson hat nach meiner Kenntnis eben eine Zulassung dafür.

Schade, schade, schade...

Folge Deinem Herzen, aber vergiss dabei nicht, Dein Hirn mitzunehmen.
(Alfred Adler)