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Miezenmom antwortete auf Angst vor Verlaufskontrolle
24 Juni 2021 07:55
  • Miezenmom
  • 61 Beiträge seit
    02 Dezember 2020
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Guten Morgen liebe Maggie, die Verlaufskontrolle ist ja schon bei MGUS ein ziemlicher Berg. Da kommen die ekeligen Panikattacken, vor allem Nachts, auch noch dazu ! Ich kann Dich sehr gut verstehen. Aber es nützt doch nichts !!! Mach das CT und lass nochmal Blutwerte einschließlich Eiweiß-Elektrophorese machen. Ich verstehe Dich sehr gut. Man denkt immer, so lange man keine Gewissheit hat, dass die Krankheit fortschreitet, so lange kann man das eventuell verdrängen. Aber stell Dir mal vor, im CT ist absolut nichts zu entdecken und die Blutwerte sind einigermaßen ok, dann kannst Du auch wieder besser schlafen und arbeiten. Ich habe diese Schmerzen in den Knochen ja schon seit vielen Jahren. Vor allen Dingen in den Beinen. Ganz fies war das, in den Monaten nachdem ich aufgehört hatte mit dem Qualmen. Geholfen haben mir damals die CBD-Kapseln. Die nehme ich jetzt gegen die Schmerzen durch die blöde SFN (Small Fiber Neuropathie). Allerdings 50 %ig und es hilft wirklich ohne Nebenwirkungen. Versuch es mal. Aber erstmal zur Verlaufskontrolle. Versuch positiv zu denken und sei mutig.

Maggie antwortete auf Angst vor Verlaufskontrolle
24 Juni 2021 01:38
  • Maggie
  • Autor
  • 349 Beiträge seit
    01 April 2016
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Hallo ihr Lieben, ich kann mal wieder nicht schlafen... Den Calciumwert hatte ich vor einem Monat etwa kontrollieren lassen und er war im Rahmen. Nun plagen mich seither immer wieder wandernde Schmerzen, hauptsächlich im Becken hinten, aber auch in Oberschenkeln, Oberarmen und in den Schultern. Es fühlt sich an, als wären es tatsächlich die Knochen. Zunächst hatte ich abgewartet und gehofft, dass es von selbst weg geht und es gab Tage da war fast alles ok. Sonst geht es mir auch gut, bin nicht müde oder schlapp. Ich kann halt nur sehr schlecht schlafen, mir ist nachts heiß und der Kopf spielt wieder verrückt. Übelkeit habe ich auch immer wieder. Letztendlich habe ich mir einen Ruck gegeben und mich beim Onkologen gemeldet. Er meint, ich könnte mal wieder ein Osteo-CT machen und nochmal Labor. Eigentlich wollte ich einen entspannten Sommer verbringen und jetzt schon wieder dieser Stress, den ihr alle kennt. Ich glaube ich kann morgen auch nicht arbeiten, es ist schon so spät und es wird auch nicht besser durch die Ablenkung auf der Arbeit, sondern eher schlimmer.
Liebe Grüße Margit

Miezenmom antwortete auf Angst vor Verlaufskontrolle
05 Mai 2021 08:10
  • Miezenmom
  • 61 Beiträge seit
    02 Dezember 2020
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Guten Morgen Maggie, mein Calciumwert ist auch bei 2,6 mmo/l, also an der oberen Grenze und das schon so lange ich das anhand meiner Befunde nachvollziehen kann. Ich denke, Sorgen muss man sich erst machen, wenn die Nierenwerte auch nicht mehr passen und insgesamt Hinweise auf Calciumauslösungen aus den Knochen geben. Bei mir weiß ich schon, woher der Calciumwert befeuert wird. Ich kaue nämlich Rennie gegen zuviel Säure in meinem Magen, wenn die H2Rezeptorenblocker mal ihren Dienst versagen. Auch in Nahrungsergänzungsmitteln ist oft zusätzlich Calcium drin und eine calciumreiche Ernährung spielt sicherlich auch eine Rolle. Mach Dich nicht verrückt. Genau wie bei mir sind Deine Werte in Bezug auf die MGUS doch prima. Besorg Dir ein Mineralwasser mit einer ausgewogenen Mineralstoffbilanz und lass Deine Hausärztin regelmäßig testen. Bis zur nächsten großen Kontrolle versuch mal, Dir positive Gedanken zu machen. Auch das braucht der Körper um mit einer bedrohlichen mentalen Belastung fertig zu werden. Liebe Grüße von der Moni

Sonnentau antwortete auf Angst vor Verlaufskontrolle
04 Mai 2021 22:19
  • Sonnentau
  • 84 Beiträge seit
    23 März 2021
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Naja, die Referenzwerte sind ein bisschen methodenabhängig, aber 1 mmol/l ist immer 1 mmol/l, will heißen: jede Bestimmung will natürlich den "wahren" Wert herausfinden. Es gibt abgesehen von physiologischen Schwankungen (Tagesform) durchaus auch Messfehler, systematische und zufällige, aber das führt jetzt zu weit ... vorerst den Kontrollwert in 6 - 8 Wochen abwarten!
Irgendwann hab ich mal so schön gelesen, dass bei der Vielzahl von Laborwerten - schon aus statistischen Gründen - durchaus einer oder zwei am Rand des Normbereichs liegen müssen.

Diagnose MGUS/ IgG kappa im Mai 2019

Mittelwerte/ aktuelle Werte BLUT (5.9.22):
IgG 37,2 (Ref.: bis 16,0), aktuell: 35,8;
IgA 0,16, akt.: 0,15 (ab 0,70); IgM 0,26, akt.: 0,31 (ab 0,40); Gesamteiweiß 87,3 (ca. 60-80), akt.: 87 [alles g/l].
FLC aktuell: kappa 21,6 (Ref.: bis 19,4), lambda 8,8 (ab 5,7) mg/l, kappa/lambda 2,5 (bis 1,65).
CRAB neg.; B2M β2-Mikroglobulin 2,2 (Ref. bis ca. 2,7) mg/l, CRP sehr niedrig, LDH im Rahmen.

Nikolaus

Maggie antwortete auf Angst vor Verlaufskontrolle
04 Mai 2021 21:17
  • Maggie
  • Autor
  • 349 Beiträge seit
    01 April 2016
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Danke für deine Antwort. Ja, ich hab da auch andere Grenzwerte gelesen, auch beim Hausarzt 2,65. Das liegt dann auch nicht an einem anderen Test mit anderer Sensitivität sondern ist nur ein anderer Grenzwert, oder?
Liebe Grüße nach Österreich,ich mag den Tatort aus Wien, Wolf Haas, Stefanie Sargnagel.... letzten Sommer war ich am Neusiedler See, hmmm das Essen und der Wein, da krieg ich Lust auf Urlaub.
Maggie

Sonnentau antwortete auf Angst vor Verlaufskontrolle
04 Mai 2021 20:22
  • Sonnentau
  • 84 Beiträge seit
    23 März 2021
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Keine Erfahrung zum Ca, nur eine Anmerkung, dass der obere Referenzwert 2,5 sehr "streng" gefasst ist; bei meinem Labor heißt es: "bis 2,6", aber auch von 2,7 ist zu lesen. Beschwerden treten erst ab 2,75 (bis 3) mmol/l auf. Wegen der Veränderung auf jeden Fall gut, in ein paar Wochen erneut zu kontrollieren! Wichtig wie erfreulich erscheint mir, dass die anderen Werte so stabil sind, wie du schreibst, kleine Schwankungen gibt's immer.

Diagnose MGUS/ IgG kappa im Mai 2019

Mittelwerte/ aktuelle Werte BLUT (5.9.22):
IgG 37,2 (Ref.: bis 16,0), aktuell: 35,8;
IgA 0,16, akt.: 0,15 (ab 0,70); IgM 0,26, akt.: 0,31 (ab 0,40); Gesamteiweiß 87,3 (ca. 60-80), akt.: 87 [alles g/l].
FLC aktuell: kappa 21,6 (Ref.: bis 19,4), lambda 8,8 (ab 5,7) mg/l, kappa/lambda 2,5 (bis 1,65).
CRAB neg.; B2M β2-Mikroglobulin 2,2 (Ref. bis ca. 2,7) mg/l, CRP sehr niedrig, LDH im Rahmen.

Nikolaus