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GiselaKöenig antwortete auf Krankheitsverlauf ohne Chemotherapie?
29 Okt. 2012 22:37
  • GiselaKöenig
  • 378 Beiträge seit
    26 Oktober 2009
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Hallo Yushka,
Kannst Du mir mal aus Deiner Sicht erklären was Du unter "späteren Stadium" verstehst?
Viele Grüße
Gisela

jürgenk antwortete auf Krankheitsverlauf ohne Chemotherapie?
29 Okt. 2012 21:55
  • jürgenk
  • 459 Beiträge seit
    25 August 2011
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Hallo Yushka
Dein Text ist starker Tabak. Das beziehe ich nicht auf Deine Ausdrucksweise, die ist schon in Ordnung.
Nun gehöre ich allerdings nicht zu dem von Dir gesuchten Personenkreis jener MM-ler, die sich gegen eine Behandlung entschieden haben. Dennoch möchte ich nicht versäumen, Dir mein Verhalten zu schildern, das ich mit der jetzigen Erfahrung an Deiner Stelle an den Tag legte.
Abstand von jedem Stress.
Bewegung so viel es geht an der frischen Luft.
Sonne an die Haut.
Gifte aus den Zellen.
Zusatzstoffe wie Curcumin, aber auch viele spezielle Gewürze und Kräuter mit in die Ernährung.
Isolierte Kohlenhydrate raus aus der Vorratskammer.
Nur gute Fette.
Gutes Eiweiß.
Keine HD mit SZT zur Zeit.
Bisphosphonate für die Knochen.
Kontrolle der Werte nach Empfehlung der Onkologen.
Bei der Entscheidung kann ich Dir nicht helfen.
Gute Besserung
Jürgen

Krankheitsverlauf ohne Chemotherapie? wurde erstellt von Yushka
29 Okt. 2012 21:19
  • Yushka
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo, liebes Forum,

bei mir wurde kürzlich ein MM im frühen Stadium festgestellt. Meine Knochen sehen noch ganz gut aus und auch ansonsten merke ich noch nichts, von dem Durcheinander im Kopf, das sich durch arge Konzentrationsschwäche und ständiges Fallenlassen von Gegenständen äußert, mal abgesehen. Vielleicht übe ich ja schon das Loslassen??:D Ich weiß grob, was im schlimmsten Fall auf mich zukommt, denn ein guter Bekannter liegt gerade im Sterben (er hat im Kampf gegen sein MM keine Therapie ausgelassen) und meine Mutter ist vor 30 Jahren ebenfalls nach viel Hoffen und Bangen elend daran verreckt. Tut mir Leid, wenn ich mich so drastisch ausdrücke, aber es war damals wirklich furchtbar. Schon klar, dass sich seitdem auf medizinischem Gebiet einiges getan hat und ich habe Verständnis für jeden, der sich an jeden Strohhalm klammert und um Lebensverlängerung kämpft. Meine Frage trotzdem: Gibt es welche unter Euch, die sich im späteren Stadium bewusst gegen Chemotherapie entschieden haben und auf die Lebensverlängerung verzichten, also nur palliativ behandelt werden? Wie ich mich später entscheiden würde, weiß ich natürlich selbst noch nicht, aber für mich ist es nicht ganz so selbstverständlich, dass das Kämpfen der einzige Weg ist. Liebe Grüße!