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christine antwortete auf Curcumin und Bioverfügbarkeit
09 Nov. 2016 11:34
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    11 September 2026
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Ich warte, bis sich in der internationalen MM Gemeinschaft diesbezüglich etwas tut- will das also gar nicht abweisen ( hat sich vielleicht so angehört) Es wäre ja toll, wenn sich ein besseres Produkt finden lassen würde. Bis dahin gibt es 1000 mg m Bioperin.

Liebe Grüße

Tree antwortete auf Curcumin und Bioverfügbarkeit
09 Nov. 2016 02:23
  • Tree
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    11 September 2026
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Hallo Gex ,
ich glaube nicht, dass man dies so rechnen kann. Die Mizellen erlauben ja nicht nur eine höhere Bioverfügbarkeit, sondern die Kurve im Serum sieht ja ebenfalls ganz anders aus. Mit Piperin erreicht man im Serum eine Kurve, welche sehr stark wieder und schnell wieder abflacht. Die Mizellen verbleiben nachweislich wesentlich länger im Serum und können den Zielwerk ( kranke, mutierte, defekte Zellen ) erreichen. Dies ist ähnlich zu vergleichen mit Traubenzucker, diese Kurve flacht auch schnell ab, so auch das Curcumin mit Piperin.
Gruß Tree

christine antwortete auf Curcumin und Bioverfügbarkeit
08 Nov. 2016 17:42 - 08 Nov. 2016 19:35
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gex schrieb: Hallo Dirk-Michael,

@Tree: Du nimmt also 10 Kapseln am Tag (500 mg), was von der Bioverfügbarkeit her den 6-8g Piperin-Curcumin entspricht, wie ich auch schon vorgerechnet hatte.
Hoffen wir, dass 10 Kapseln noch sicher sind.

Liebe Grüße Gex


Ich nehme ja einen Teelöffel Leinöl (früher Fischöl) vor den 1000mg Tabletten mit Bioperin. Wie schon geschrieben, habe ich jahrelang 6-8 Stück genommen (was dann 6-8 gr entspricht) und hatte keinerlei Nebenwirkung. Manchmal hängen mir die Pillen aber wirklich aus dem Hals heraus, bzw bleiben beinahe stecken, dann gehe ich für eine Zeit auf 2-3 gr. runter.

Jedenfalls: Man soll also 10 Kapseln vom Mizellencurcumin schlucken, um den 6-8 des normalen Curcumin mit Bioperin zu entsprechen. Dann besteht der gleiche Effekt?
Letzte Änderung: 08 Nov. 2016 19:35 von christine.

Dirk-Michael antwortete auf Curcumin und Bioverfügbarkeit
08 Nov. 2016 16:10
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    06 November 2016
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Tree schrieb: Vielen Dank für Deine interessanten Gedanken Dirk-Michael, welche in vielerlei Hinsicht Hoffnung geben sollen.
Da ich diesen Thread zum Thema Curcumin und Mizellen geschrieben habe, möchte auch auch die Diskusionen daraufhin als beschränkt wissen.
Dein Thema passt in einen neuen Thread zum Thema Sucht.
Bist Du eigentlich im Forum, da Du selbst oder ein Angehöriger ein Myltiples Myelom hat?
Dieses Forum befasst sich ja mit den Menschen, welche damit, leider, zu tun haben.
Tree


Danke, Tree, ich kann zwischen den Zeilen lesen. Nein, weder ich noch Angehörige haben ein MM. Wie ich in dieses Forum kam, kannst Du weiter oben lesen - da habe ich es bereits dargelegt.

Ich will Deinen Thread nicht verwässern. Es war mir einfach auf der Gefühlsebene ein Bedürfnis, das hier zu lassen. Entgegen potentieller Regeln und dem rein geistigen Austausch.

Ich bitte in höchstem Maße um Entschuldigung und Nachsicht, dass ich doch gar gewagt habe, meine emotionale Seite auszuleben; das soll hier nicht mehr vorkommen. Einen Thread über Sucht schreibe ich besser in einem anderen Forum.

Dirk

Promoting Curcumin for a better world. www.curcumin-als-pharmakon.info

Tree antwortete auf Curcumin und Bioverfügbarkeit
08 Nov. 2016 11:52 - 08 Nov. 2016 11:52
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    11 September 2026
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Vielen Dank für Deine interessanten Gedanken Dirk-Michael, welche in vielerlei Hinsicht Hoffnung geben sollen.
Da ich diesen Thread zum Thema Curcumin und Mizellen geschrieben habe, möchte auch auch die Diskusionen daraufhin als beschränkt wissen.
Dein Thema passt in einen neuen Thread zum Thema Sucht.
Bist Du eigentlich im Forum, da Du selbst oder ein Angehöriger ein Myltiples Myelom hat?
Dieses Forum befasst sich ja mit den Menschen, welche damit, leider, zu tun haben.
Tree
Letzte Änderung: 08 Nov. 2016 11:52 von Tree. Begründung: Fehler

Dirk-Michael antwortete auf Curcumin und Bioverfügbarkeit
07 Nov. 2016 23:43
  • Dirk-Michael
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    06 November 2016
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Es ist mir ein Bedürfnis, noch ein paar Gedanken hier zu lassen.

Ich habe mir hier heute viele Geschichten bzw. die Leben, die hinter diesen Geschichten stehen, durchgelesen und war sehr, sehr beführt. Von den Hoffnungen, den Frustrationen, den Toden und dem Chaos und die Verzweiflung, die die Krankheit in den Leben der Erkrankten hinterlässt. Mir liefen sehr oft die Tränen, ich konnte den Schmerz fühlen.

Ich selbst habe auch eine tödliche Krankheit: die Sucht. Ich bin Polytoxikomane und seit 21 Jahren nunmehr abstinent. Ich habe alles genommen, was ich bekommen konnte Opiate, Benzodiazepine, Speed, Narkotika – alles woran ich rankam. Zum Ende meiner Sucht ging es nur noch darum, Drogen zu beschaffen und zu konsumieren. Für mehr war kein Platz mehr in meinem Leben. Dann kam der Tag, an dem ich mich für das Leben oder den Tod entscheiden musste, denn ich wußte, jede Sucht endet in Tod, Anstalt oder Gefängnis. Ich entschied mich für’s Leben, machte eine knallharte Entgiftung mit anschließender Therapie und suchte mir eine 12-Schritte SH-Gruppe, in der ich auch heute noch, 21 Jahre später, bin. Das hat mir den Arsch gerettet. Ich durfte lernen zu leben. Das hat mich Demut gelehrt. Dem Leben gegenüber. Ich habe gelernt, das Leben wert-zu-schätzen. Das heißt nicht, dass es mir immer blendend geht und ich keine Probleme habe. Aber ich lernte, die Perspektiven zu wechseln. Plötzlich war nichts mehr so dramatisch wie sonst. Ich konnte mir Hilfe holen, ich mußte nicht alles allein meistern. Ich fing an, mich zu lieben – ein neues Leben begann. Ich bin heute sehr dankbar dafür. Ich bin dem Tod von der Schippe gesprungen, denn 2-3 Jahre weiter und mein Körper hätte vor den Drogen kapituliert. Ich habe damals den Entschluss getroffen, dass Medizinstudium nach dem Grundstudium aufzuhören und eine andere berufliche Richtung einzuschlagen (die Nähe zu den ‚netten‘ Pharmaka und der damit potentiell verbundene Rückfall waren mir einfach zu groß). Ich habe dann selbst eine ausgeprägte Spiritualität entwickelt.

Warum erzähle ich das hier?

Weil ich glaube, dass jeder eine Chance hat, seine Perspektive ändern zu können. Der Tod-bringende Tumor und seine Metastasen sind eine Wahrheit, die Nähe zu den Menschen und der schöne Sonnenuntergang eine andere. Ich will hier auf keinen Fall die Krankheit kleinreden und habe *höchsten* Respekt vor Euch! Was ich viel mehr sagen will: guckt nicht auf das, was Euch der Tod nehmen will, sondern auf das, was Ihr habt. Wenn ich denke, ich sei im Mangel, schreibe ich eine Dankbarkeitsliste, wofür ich aktuell dankbar sein kann – und da kommt jeweils immer eine Menge zusammen.

Ich glaube, der Krebs hat auch eine große spirituelle Seite. Eine meiner Lieblingsautoren, Louise L. Hay, hatte selbst Krebs (Ovarialkarzinom), den sie nachweislich ohne Chemo, Bestrahlung oder andere medizinische Intervention überwunden hat (Komplettremission) und ohne Rezidiv (sie ist heute 90 und gesund). Sie führte den Krebs darauf zurück, dass sie permanent alles und jedes ablehnte und ihr alles nicht passte. Mit der Diagnose Krebs ging sie in sich und führte eine ‚spirituelle Reinigung‘ durch, d. h. sie guckte sich die dunklen Seiten an und fing an, den jahrelang angesammelten Groll aufzulösen. Danach begann ihre eigentliche Karriere als Buchautorin. So fing sie z. B. mit 70 mit einem Malkurs an.

Ich will nicht sagen, dass das die Master-Lösung für alle ist. Jedoch glaube ich, dass verdrängter Groll, Traumata, Schmerz ein starker Inducer für Karzinogenese sind. Was jahrelang gärt und nicht gelebt wird, wird durchbrechen, und wenn es auf der körperlichen Ebene ist. Die Wissenschaft ist gerade dabei, das zu erkennen.

Ich glaube, wir überschätzen das Potential der Medizin gnaden-los. Ich will dazu aufrufen, dass Ihr Euch nicht als die Objekte der Medizin fühlt, sondern viel mehr die Steuernden seid. Ja, verdammte Scheiße, es ist eine tödliche Krankheit, aber dieser Scheiß Krebs hat nicht die Macht, zu entscheiden, was Du fühlst, denkst oder tust. Dir DARF es gut gehen, Du darfst fröhliche Gedanken haben, Du hast ein Anrecht auf Freude und Spaß im Leben – trotz Krebs. Gib dem Krebs nicht mehr Macht als er hat.
Ich hatte mal eine Freundin, die hatte auch einen malignen Tumor. Die hat sich zwei Stühle hingestellt. Auf den einen setzte sie sich, auf den anderen den Krebs. Sie sagte ihm, dass sie eine Scheiß-Angst vor ihm hätte und was er in ihrem Leben wolle. Sie führte einen Dialog mit ihrem Krebs. Das half ihr, den Krebs anzunehmen. Sie kämpfte nicht mehr gegen den Krebs, sie koexistierte friedlich mit ihm. Das war ihre Methode, mit dem Krebs umzugehen.

Persönlich glaube ich, der Krebs hat für jeden eine ganz individuelle Botschaft hat, die -wenn sie gehört wird – ihn überflüssig macht und er wieder verschwindet. Ich glaube, bekämpfen ist nicht die richtige Haltung, sondern erst einmal annehmen. Erst als ich meine Sucht als tödliche Krankheit annahm und akzeptierte, war ich in der Lage, etwas zu ändern. Das Kämpfen (Verdrängen, Lügen etc.) macht die Sucht nur stärker.

Ich wünsche jeden einzelnen von Euch die maximale Portion Hoffnung, Durchhaltevermögen, Kraft und vor allen Dingen Liebe in Allem das Ihr tut.

Promoting Curcumin for a better world. www.curcumin-als-pharmakon.info