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MAKI EIS antwortete auf Hochdosischemotherapie steht an
18 Apr. 2021 11:53
  • MAKI EIS
  • 137 Beiträge seit
    08 Juni 2019
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Moin Diana,
Ich habe mir zur HD, Terrabänder mitgenommen. Die vielen Einsatzmöglichkeiten waren für mich ideal.
Herzliche Grüße
Marlies

DiSchu antwortete auf Hochdosischemotherapie steht an
17 Apr. 2021 21:58
  • DiSchu
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Mapilo,
vielen Dank für die aufbauenden und vor allem ausführlichen Worte. All die Beiträge zeigen, dass es kein Standard in der Verträglichkeit, im Ablauf und in den Nebenwirkungen gibt. Es ist jedoch gut zu erfahren was auf einen zukommen KÖNNTE. So kann man mental zumindest etwas vorbereitet in die HD gehen. Das Thema Bewegung ist genau das, was mich nachdenklich macht, wo doch nicht ruhig sitzen kann. ;-)
Da werde ich mir wohl auch etwas zum Bewegen und vor allem einen grooooßen Koffer mitnehmen, zur Sicherheit. Denn einen Fahrradergometer wird meine Klinik sicher nicht bieten, denke ich.
Wie lang dauert in etwa die Gabe der HD in etwa. Ich weiß, dass das Medi neben der körperlichen Vorraussetzungen mit ca. 200mg pro m2 berechnet und verabreicht wird.
LG sendet Dir Diana

Mapoli antwortete auf Hochdosischemotherapie steht an
03 Apr. 2021 12:16
  • Mapoli
  • 1736 Beiträge seit
    18 Juni 2011
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Hallo Diana,

es ist gut, dass Du Dich früh genug informierst. Lass Dich dadurch aber nicht verunsichern. Die Hochdosis ist zwar keine Spaziergang, aber gut zu schaffen. In manchen Kliniken wird sie fast ambulant durchgeführt, wenn man es möchte (zum Bsp. in Heidelberg). Das bedeutet, das man an den Tagen der Infusion (in der Regel zwei Tage hintereinander) stationär aufgenommen wird, danach dann täglich zur Blutabnahme und zur Kontrolle der Vitalfunktionen (Blutdruck etc.) ambulant in die Abteilung kommt. Nur wenn man Beschwerden hat, oder eine Vorerkrankung, wird z.B ein EKG gemacht. Stationär läuft das ähnlich ab. Bei mir war es so, dass zweimal am Tag Blutdruck und die Sauerstoffsättigung, sowie Fieber gemessen wurde und regelmäßig die Blutwerte überprüft wurden. Das war es. EKG mit Dopplersono vom Herzen wird einige Tage vor der Behandlung gemacht, ebenso Ultraschall vom Bauch usw. Man wird also gut untersucht. Ansonsten liegt man nur so da herum und könnte sich fast langweilen, sollte sich aber viel bewegen, so viel wir möglich spazieren gehen. Manch Kliniken bieten dazu ein Fahrradergometer auf den Zimmern. Ich hatte mein Tischfahrrad ("Pedaltrainer") dabei. In manchen Kliniken wird prophylaktisch Antibiotika täglich als Infusion gegeben. Ich habe es beide Male nicht bekommen! Eine Zeit lang wird "gewässert" mit Infusionen, generell sollte man viel trinken. Gegen Übelkeit bekommt man Medikamente, je nach Stärke der Übelkeit auch als Infusion. Durch die Berichte der Patienten hier sieht man sehr deutlich, dass es in den Kliniken unterschiedlich gehandhabt wird. Bei mir war es so, dass ich durch die Übelkeit sehr wenig zum mir nehmen konnte. Bei meiner zweiten Hochdosis habe ich deswegen einige Tage eine Ernährung als Infusion bekommen. Das hat mir sehr geholfen und ich war nicht so kraftlos, wie nach der ersten Hochdosis. Sehr gut hat es mir getan, die ganze Zeit in Bewegung zu sein, ich bin sehr viel spaziert. Die Klinik hatte zum Glück eine tolle, sehr große Terrasse, sogar mit Obstbäumen und Weintrauben bewachsen :-). In Coronazeiten wird man vermutlich nicht so viele Freiheiten haben, aber bis zu Deiner Hochdosis ist ja noch etwas Zeit. In welche Klinik wirst Du gehen? Hast Du Dich schon entschieden?

Alles Gute
Ma

miregal antwortete auf Hochdosischemotherapie steht an
03 Apr. 2021 07:46
  • miregal
  • 1025 Beiträge seit
    17 Mai 2019
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Die Melphalan Infusion und die Stammzellrückgabe sind eher unspektakulär, und man ist geneigt zu sagen "das war alles?". Die kritische Phase beginnt einige Tage nach der Stammzellrückgabe, wo sich meist Infektionen einstellen, die dann mit Medikamenten (AB) behandelt werden. Bis zum Anwachsen der Stammzellen fühlt man sich dann sehr kränklich, die Nebenwirkungen der AB sind auch nicht zu verachten (Durchfall, Übelkeit, kein Apettit ...). In der 3. Woche in der Klinik geht es dann endlich bergauf ...

DiSchu antwortete auf Hochdosischemotherapie steht an
27 März 2021 14:57
  • DiSchu
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Nicole,

vielen Dank für den Tip und deine doch schon ausführliche Erklärung. Ich habe mir sowohl die Broschüre als auch die mit dem Thema Stammzellentransplantation geladen und gelesen. Nun bin ich schlauer und weiß zumindest etwa was da kommt.

Liebe Grüße
Diana

Logopädin antwortete auf Hochdosischemotherapie steht an
24 März 2021 22:37
  • Logopädin
  • 422 Beiträge seit
    06 Februar 2016
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Noch ein Nachtrag,
das Melphalan wird genau auf dein Körpergewicht abgestimmt
und du bekommst es nur ein einziges Mal.
Doppelt wäre vermutlich auch tödlich...
3 Wochen dauert der Krankenhausaufenthalt so pi mal Daumen.
Du wirst überwacht von geschultem Pflegepersonal und
erhältst alle Medis, die nötig sind.
Nicole