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18 Aug. 2018 23:37
  • Mapoli
  • 1736 Beiträge seit
    18 Juni 2011
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Hallo Jo!

In einem Fernsehbericht wurde kürzlich über eine anthroposophisch arbeitende Klinik in Berlin berichtet, die eine Untersuchung zum Fasten zur Unterstützung der Chemotherapie gemacht hat. War es nicht rbb - Praxis? Beziehst Du Dich auf diesen Bericht?

Dort ist allerdings nicht die Rede vom sogenannten "Heilfasten", das basiert auf eine ganz andere Vorgehensweise und ist sicher bei einer Chemo nicht angebracht. Darum ist die Überschrift hier leider etwas irreführend.

Und zum Thema Erbrechen ohne Nahrung: OHHHH doch, es gibt leider sehr wohl ein Erbrechen ohne vorheriger Nahrungsaufnahme. Da könnten außer mir sicher noch einige hier Dir berichten.....

LG

Ma

18 Aug. 2018 22:32
  • Jo
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Dieser Link könnte auch noch hilfreich sein

www.krebsinformationsdienst.de/fachkreis...en-chemotherapie.php

18 Aug. 2018 20:55
  • Heike-Zi
  • 250 Beiträge seit
    17 Juli 2018
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Ja das Thema beschäftigt mich auch sehr. Schade, dass es wohl keine Erfahrungsberichte gibt, da bei meinem Mann bald die HD ansteht.
Ich hatte irgendwo mal etwas darüber im Fernsehen gesehen. Da wurde an Ratten ein Versuch gemacht. Die Ratten, die vor der Chemo gefastet haben, haben die Chemo überlegt.
Ob es so auf Menschen übertragen werden kann weiß man nicht.
Die Erklärung wieso das bei den Ratten so war, war aber sehr plausibel.

18 Aug. 2018 18:07 - 18 Aug. 2018 18:07
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Ich meine mich zu erinnern; Rosemarie hat das ausprobiert....

Wenn man in der Suchfunktion mit entsprechenden Stichworten guckt, findet man noch viel zum Thema.

Ich selbst bin HiN - und Hergerissen :side: :side: :side: , was Fasten betrifft. Habe monatelang Teilfasten (18 / 8 ) versucht und mach das sicher auch mal wieder.

Schönes WE allerseits
C
Letzte Änderung: 18 Aug. 2018 18:07 von christine.

18 Aug. 2018 17:57 - 18 Aug. 2018 18:00
  • Dorothee
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Danke Lisa,
für Deinen informativen Link zum entsprechenden Newsletter.
Mir erscheint es auch logisch, dass der Tumor ALLES tut, um zu überleben - also dass der Tumor - im Fall des Fastens - das wenige an Nährstoffen für das eigene Wachstum abzockt - bzw. auch Nährstoffreserven (Zucker, Fett, Protein), die im Fastenfall vom Körper mobilisiert werden, abgreift.
Oder (wie im Newsletter beschrieben) Strategien für das eigene Überleben entwickelt (wie die bedrohte Karnickel-Population, die dann einfach mehr Baby-Karnickel produziert) .
Dennoch finde ich interessant (und das war im Newsletter für mich nicht so klar geworden): Ob nicht nur gegen sogenannte "Krebsdiäten", sondern auch gegen Fasten VOR einer Chemotherapie was einzuwenden ist.
Logisch Sinn macht es für mich schon, wenn Krebszellen einerseits durch Chemo angegriffen und ihnen andererseits das Futter entzogen wird. Ist wie ein 2-Fronten-Krieg.
Vielleicht gibts darüber ja keine Untersuchungen - aber vielleicht gibt es hier Foristen, die es ausprobiert und damit Erfahrung haben ???
Danke an alle für diesbezügliche Antworten
Dorothee
Letzte Änderung: 18 Aug. 2018 18:00 von Dorothee. Begründung: Ergänzung

18 Aug. 2018 17:36 - 18 Aug. 2018 17:39
  • Jo
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Liebe Lisa,
der Link zur gesunden Ernährung (auch bei Krebspatienten) ist sicher grundsätzlich für unser Ernährungsverhalten sinnvoll und hilfreich. Hier geht es aber um das Fasten kurz vor und während der HD. Dass Heilfasten umstritten ist, ist mir ja bekannt, weil viele Schulmediziner diese Zusatztherapie grundsätzlich ablehnen. Noch einmal, es geht hier nicht um sogenannte Krebsdiäten, sondern um Essenspausen vor und während der HD, die die gesunden Zellen schützen. Worauf ich ja auch hinwies, dass eine individuelle Patiententherapie immer in Absprache mit behandelnden Onkologen geschehen sollte, ist doch klar! Eine grundsätzliche Ablehnung stelle ich aber ohne ausreichende Begründung in Frage, sie ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar und durch nichts belegt, oder? , Bevor nicht genügend Patienten diese Zusatztherapie gemacht haben und es verläßliches Zahlenmaterial gibt, ist der Wert sicher nicht genau abzuschätzen, da gebe ich dir Recht. So wäre abzuwarten, dass wir Patienten mit Erfahrungsberichten finden. Nach solchen Berichten hatte ich gesucht, Patienten, die sich mit ihren Komplementärmedizinern dafür entscheiden und sich nicht haben verunsichern lassen. Im übrigen finde ich das Argument mehr als fragwürdig, wenn gesagt wird, das Fasten hätte sich ohnehin erledigt, nur weil man ohnehin alle Nahrung wieder von sich gibt. Wenn Magen und Darm leer sind, gibt's auch kein Erbrechen der zugeführten Nahrung. Das Erbrechen stelle ich mal als die schlechtere Alternative in den Raum. Vielleicht finden wir da ja noch Erfahrungsberichte. Bis dahin bleibt eine allgemeine Verunsicherung ohne durchschlagende Gegenargumente
LG Jo
Letzte Änderung: 18 Aug. 2018 17:39 von Jo. Begründung: TIPPFEHLER