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17 Okt. 2018 07:45 - 17 Okt. 2018 08:59
  • Jo
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    11 September 2026
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Lieber Joseph,
damit eine Missverständnisse aufkommen, ich bin weit davon entfernt, dich für diesen von der Charite empfohlenen Begleittherapie überzeugen zu wollen. Man muß es auch selbst wollen und davon überzeugt sein, sonst ist das sicher kontraproduktiv. Ich bin davon überzeugt, sonst würde ich es nicht machen. Wichtig ist vielleicht noch die Botschaft vom angeschlossenen Naturheilzentrum in Berlin. In der Induktionswoche auf keinen Fall Gewichtsreduktion, es geht nur um die Entsäuerung. Dabei gibt's in der Woche z.B. Grünkohl mit Bratkartoffeln oder Sauerkraut mit Knödel, die Entbehrungen halten sich somit in Grenzen. Ich werde weiter berichten. Wünsche mir doch lieber Mut und viel Erfolg.
LG jo
Letzte Änderung: 17 Okt. 2018 08:59 von Jo.

16 Okt. 2018 20:35
  • joseph
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    11 September 2026
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christine schrieb: Womöglich bist du dann der erste von uns, dem es vor der HD schlechter geht als nachher.


Hi Christine

Voll auf den Punkt getroffen

Ich hab vor der HD nichts an meinem Essverhalten verändert und werds auch diesmal nicht tun

Essen und Trinken ist für mich Lebensqualität, soll ich mich quälen, nööööö

Joseph

16 Okt. 2018 18:37
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Womöglich bist du dann der erste von uns, dem es vor der HD schlechter geht als nachher.

Nein,nein, tschuldigung, jetzt mal ernsthaft: Der Entzug von Kaffee kann zu starken Kopfschmerzen führen, da würde ich aufpassen! Die restlichen Massnahmen hören sich an vernünftig an.

Ich würde heute auch vorsichtig sein mit nicht pasteurisierten Sachen, und eher „langweilig“ essen.

Viel Glück! Geht sicher alles gut!
Schöne Grüsse aus Oslo

16 Okt. 2018 17:54 - 16 Okt. 2018 17:57
  • Jo
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    11 September 2026
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Liebe Foristen,
nun ist es soweit, nach meiner Stammzellenapharese gehe ich am 29. Oktober in die Hochdosischemo. Die Begleittherapie zu Stoffwechselreduktion beginnt 48 Stunden vor der Infusion. Eine Woche davor starte ich mit der Induktionsphase: Verzicht auf Kaffee, Alkohol raff. Zucker und tierische Proteine, mit viel Obst, Nüssen, Gemüse und
Vollkorn zur Entsäuerung. Am Freitag vor der HD ist dann Darmentleerung angesagt. Ich werde berichten, wie es mir dabei geht
LG Jo
Letzte Änderung: 16 Okt. 2018 17:57 von Jo.

13 Sep. 2018 22:44 - 14 Sep. 2018 09:58
  • klaus99
  • 468 Beiträge seit
    05 Februar 2014
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Hallo Jo,

leider hast du bei deinem Zitat etwas entscheidendes vergessen: im Absatz davor steht nämlich folgendes:

Das Ziel der Induktionstherapie ist ein gutes, möglichst sehr gutes partielles Ansprechen, oder sogar komplette Remission bereits vor der Stammzellmobilisierung, um dann bei guter Krankheitskontrolle die Stammzellsammlung und Stammzelltransplantation durchführen zu können.

Nach diesem Prinzip wird seit Jahren verfahren. Dein Ziel einer möglichst guten Remission vor der Stammzellenentnahme ist also nicht neu; aber jeder Patient ist anders und somit sind auch die Ergebnisse der Induktionstherapie bei jedem Patienten anders. Auch muss berücksichtigt werden, inwieweit eine unnötig lange Induktionstherapie für den Patienten eher schädlich ist (immer stärkere Nebenwirkungen). Es ist also immer ein individuelles Problem. Wenn es bei dir aktuell gut läuft, ist das prima, man kann dies aber nicht generell auf alle Patienten übertragen.

Im übrigen stammt die Beschreibung der Therapieoptionen bei der Basisbehandlung des Multipen Myelom nicht von der AMM-Online, sondern wurde auf unsere Bitte von Prof. Dr. med. Hermann Einsele aus Würzburg geschrieben. Es handelt sich dabei um eine kurze Zusammenfassung. Die ausführlichen und aktuellen Leitlinien haben wir vor wenigen Tagen unter www.myelom.org/diagnose-therapie/leitlinien-zur-behandlung veröffentlicht. Dort findet man unter der Ziffer 6.1.1.1.1 "Induktion - für Hochdosistherapie" die aktuellen Empfehlungen.

Ich glaube, wir sollten jetzt aber wieder zu dem eigentlichen Thema des Threads "Heilfasten vor und während der HD ….." zurückkommen.

Gruß Klaus

Wir sterben nur einmal - Wir leben jeden Tag
myelom.online
facebook.com/myelom.online
Letzte Änderung: 14 Sep. 2018 09:58 von klaus99. Begründung: redaktionelle Anpassungen

13 Sep. 2018 22:24
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Im Prinzip kann ich den Wunsch, vor der HD noch in CR zu kommen, verstehen. Schliesslich strebt man ja MRD negativ an und man kann sich denken, dass das ja auf diesem Weg sinnvoll sein könnte.

Allerdings ist es immer eine Abwägung; will man die verfügbaren Mittel schon vor einer HD erschöpfen? Wo steht, dass die Ergebnisse zum Gesamtüberleben besser sind? Ich bin sehr unsicher, aber wie gesagt, es ist ja nicht ganz abwegig. Sicher ist, dass man wegen ein, zwei zusätzlichen Zyklen, die, sicher belegt einen Überlebensvorteil haben, nicht "weltweit" spart. Meine Stammzellen wurden in 2007 mit einem M-Komponenten von ca 7g gewonnen. Damals gabs noch "nur" Cydex.
In 2012 war ich bei 3-4 g/ nach 3,5 Runden CyBorD und in CR nach der HD (mit den alten Stamzellen).

Man sollte sein eigenes MM nicht mit anderen vergleichen - der Wechsel vom Standart zu Krypolis und die Anzahl der Zyklen ist meiner Ansicht vor allem ein Zeichen der Ernsthaftigkeit der Lage. Hoffentlich wird alles gut!

Schönen Abend.C