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18 Okt. 2018 06:52 - 18 Okt. 2018 06:59
  • Jo
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    11 September 2026
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Liebe Katharina,
hier noch ein wichtiger Nachtrag. Die Gewichtsreduktion ist bei dieser Begleittherapie die "unerwünschte Nebenwirkung". Es geht nur um die Stoffwechselruhepause deiner gesunden Zellen, die dadurch weitgehend vor den Zytostatika geschützt sind. Deshalb soll auch bis 48 Stunden vor der HD-THERAPIE auf keinen Fall gefastet werden, um die Essenspause auf 5 Tage zu beschränken. Bei übergewichtigen Personen kann ein anderes Schema notwendig sein, damit es nicht zu Komplikationen mit dem Insulinspiegel kommt. Dazu gibt es vom Naturheilzentrum in Berlin aber auch Empfehlungen. Wenn du interessiert bist, würde ich hier einmal vorstellig werden. Viele liebe Grüße von Jo
Letzte Änderung: 18 Okt. 2018 06:59 von Jo.

17 Okt. 2018 19:42 - 18 Okt. 2018 06:29
  • Jo
  • Autor
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    11 September 2026
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Liebe Katharina,
vielen Dank für die Lorbeeren, aber die Idee zum "Heilfasten" während der HD ( wir wollten es ja in diesem Zusammenhang lieber Stoffwechselreduktion nennen) stammt nicht von mir, sondern von dem Amerikaner Valter Longo und ist von der Charite als begleitende Therapie aufgegriffen worden. Von der Charite habe ich auch die Empfehlung zu dieser Begleittherapie. Ich habe nur die nachvollziehbaren Gründe für eine solche Therapie dargestellt. Ich hoffe nicht, dass der Eindruck erweckt wurde, dass ich mir das ausgedacht habe. Ich möchte mich da nicht mit fremden Federn schmücken. Es ist also nicht, wie du schreibst, eine von mir erdachte Therapie, die von der Charite unterstützt wird, sondern eine Empfehlung der Charite!
Dass du in Heidelberg zur Hochdosischemo deine eigenen selbstgemachten/gekochten Lebensmittel mitnehmen darfst, finde ich eigentlich prima, das hätte ich sonst sicher auch gern gemacht, in Hamburg geht das leider bisher so nicht. Das Krankenhaus will hier vermeiden, dass extra Keime von außen auf die Isolierstation gelangen. Nach Auskunft meiner Onkologin kann bei selbst mitgebrachten unabgepackter Nahrung nicht gewährleistet werden, dass diese keimarm/pilzsporenfrei zubereitet wurden. Sicher ist natürlich auch, dass es hier - im Gegensatz zu Berlin - keine Erfahrungen mit einer solchen Begleittherapien gibt.
Aber es gibt auch recht gute abgepackte Produkte in Demeterqualität, die ich für diese Tage der Stoffwechselreduktion mitnehmen kann und die auch sehr gut geeignet sind.
Ich werde weiter von dem Fortgang der Begleittherapie berichten.
LG Jo
Letzte Änderung: 18 Okt. 2018 06:29 von Jo. Begründung: Tippfehler

17 Okt. 2018 14:42
  • yoshi
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Alles Gute für Deine Therapie, Berichte doch gelegentlich von deinen Erfahrungen.

17 Okt. 2018 11:59
  • Diddlmaus
  • 1300 Beiträge seit
    21 Oktober 2012
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Liebe Katharina

Dieselben Gedanken hatte ich auch beim Lesen dieses Fadens....

Lieber Jo

ich habe wohl mächtig etwas verpasst. Ich hätte niemals erwartet, dass Du überhaupt Dich je zu einer HD durchringen würdest....

Anscheinend hast Du in der Hinsicht überzeugende Ärzte und inneren Frieden gefunden, was mich von Herzen freuen tut.

Alles Gute!
Diddlmaus

"Sometimes gifts come in strange packages"

"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."

"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"

17 Okt. 2018 10:51
  • hase25
  • 423 Beiträge seit
    15 Februar 2017
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Hallo Jo,

ich bin ein wenig irritiert. Anfangs hast du geschrieben, dass du gerne heilfasten wolltest, da du gelesen hast, bzw. aus deinen Vorkenntnissen als Biolehrer um die Zellteilung etc Vorteile im Kampf gegen das Myelom siehst.
Mittlerweile stellst du das so dar, dass man dir dazu geraten hat heilzufasten. Ich bin jetzt seit Februar 2017 hier im Forum. Es haben immer wieder Patienten Intervallfasten oder ähnliches ausprobiert. So weit ich informiert bin, war ich die einzige, die von einem Onkologen (war bei 5 verschiedenenvorstellig in Trier, Heidelberg und Mainz) bedrängt wurde Gewicht zu verlieren, bevor ich mit der Chemo-Therapie beginnen konnte. Alle anderen Ärzte sagten mir, ich soll mich ausgewogen in Richtung mediterrane Kost ernähren. Aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass einem Patient geraten wurde vor oder währen der HG heilzufasten.

Lieber Jo, ich wünsche dir Erfolg bei deinem Eigenversuch. Aber bitte schreibe doch weiterhin, dass du das Heilfasten von dir aus machen möchtest und dabei Unterstüzung durch die Charite hast. Sonst könnte ein falsches Bild entstehen.

Irgendwann hast du mal geschrieben Zitat: Anmerkung: Da die Krankenhäuser (mit Ausnahme Charité) auf solche Kost nicht nicht vorbereitet sind und selbst gemachte Suppen aus Gründen der Gewährleistung mangelnder Sterilität nicht akzeptiert werden, können nur steril abgepackte Nährstoffe (Tees, Suppen, Säfte) in die Klinik mitgebracht werden. Dazu später mehr zu den Rezepten
Das ist so nicht korrekt. Ich kann hier von Heidelberg berichten: Dort steht ein Patientenkühlschrank, in dem mitgebrachte Speisen aufbewahrt werden können und in der Patientenküche in der Mikrowelle erwärmt werden können. Dort befürwortet man, da viele Patienten nach der Hochdosis Probleme mit dem Essen haben, Speisen von zu Hause, welches den Anforderungen der HD-Problematik entspricht, mitbringen.

Grüße Katharina

Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag!

17 Okt. 2018 09:10
  • Butzl
  • 425 Beiträge seit
    03 Januar 2015
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Moin

Ich wünsche jetzt einfach allen, bei denen eine Behandlung ansteht das best mögliche Ergebnis.
Egal wer wie wo warum welchen Weg geht.
Es ist eine persönliche und individuelle Entscheidung.

Liebe Grüße!
Moni

Monika (Butzl)
Smoldering Myelom. Bitte bitte für immer...