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ABo antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
16 Nov. 2014 14:46
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danke für die links!

sind das denn dann quasi extrakte? oder wie muss ich mir das vorstellen? (link kopp verlag).

bei dem curcuma hab ich übirgens mal gelesen, dass es nur in verbindung mit pfeffer richtig wirkt, alleine wird es wohl sehr schwer aufgenommen.

das servan schreiber buch werde ich mal googlen und auf ebay schauen, das würde mich auch interessieren.

muss sagen, das ist ein wirklich sehr interessantes thema,
ich frage mich, inwieweit da auch die deutsche Forschung schon so dran ist?
ich hab ja den arzt in HD gefragt, ob man was tun könnte, also mit der ernährung. der meinte nein....

was ich allerdings irgendwie traurig finde: wieso wendet man es nicht in der praxis an. wieso gibts in krankenhäusenr nicht extra anti-krebs-nahrung, sprich wenn man sein menü bestellt, dass es da extra menüs aufgelistet gibt, von denen man annimmt dass sie wirken könnten.
na ja...ist dann wahrscheinlich wieder zu teuer. vielleicht ist auch problematisch dass menschen die chemo bekommen irgendwie nach zucker lüsten (ist mir da im krankenhaus aufgefallen) oder gar nichts essen können.


@karnina
glaubst du denn dass man mit ernährung da gezielt krebs zurückdrängen kann?
oder eher als vorsorge?













gast antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
16 Nov. 2014 13:17
  • gast
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ABo schrieb: hm. sprich eigentlich bringen dann diese ganzen bücher im endeffekt eigentlich gar nichts, ....

und schlussendlich ist es dann doch wieder das individuum, das vielleicht ganz anders reagiert als ein anderes individuum.

schwer.

ich mein selbst bei der regulären ernährung ändert sich doch die ernährungspyramide alle naslang, ...



Nicht gleich das Kind mit dem Badewasser ausschütten!
Die Menschheit lernt durchaus dazu. Es ist nicht alles egal.

Die Frage bei diesen Büchern und auch Infos aus dem Netz ist die Frage nach der Glaubwürdigkeit der Quelle.
Also: es gibt Bücher, die auf guten Recherchen beruhen (z.B. das Anti-Krebs-Buch von Servan-Schreiber oder das oben erwähnte Buch von Kämmerer et. al. - das Himbeerenbuch hab ich nicht gelesen, kann ich nicht beurteilen) und es gibt andere Bücher oder Websiten, die vielleicht nicht so glaubwürdig sind. Aber wen oder was wir für glaubwürdig halten, ist natürlich individuell verschieden.
Die wissenschaftliche Methode ist einfach nur eine besonders strenge Form des Erkenntnisgewinns und beruht auf mittlerweile internationalen Vereinbarungen über was vertrauenswürdige Forschung ist. Am besten blickt man durch, wenn man selbst Wissenschaftler ist. Aber selbst dann gibt es unterschiedliche Interpretationen. Oft gibt es ein Minimum, auf das sich die Wissenschaftler geeinigt haben und das ist dann ziemlich - aber auch nicht absolut - verlässlich.
Wenn man nicht selbst Wissenschaftler/in ist, kann man sich an gut recherchierte Zusammenfassungen halten, weil man nicht die Zeit hat, alles selbst zu recherchieren und verstehen.
Wenn man das Neueste wissen will, kann man nicht auf Zusammenfassungen und Überblicksartikel warten, dann kann man es so wie Joseph im Vitamin-D-thread machen: immer die neuesten Veröffentlichungen verfolgen. Joseph wußte deshalb auch schon Jahre vor dem Mainstream, wie wichtig Vitamin D ist.

Die Wissenschaft irrt sich auch mal und muss dazulernen, deshalb muss man immer auch ein bißchen kritisch sein und selber denken.
Außerdem wissen wir ja inzwischen, dass es Wissenschaftler gibt, die ihre Doktorarbeiten oder sogar ihre Forschungsergebnisse fälschen. Und dann gibt es noch dass Problem, dass die Forscher beeinflußt sind von ihren Geldgebern und z.B. unerwünschte Forschungsergebnisse nicht veröffentlichen...
Wenn man die Ernährungspyramide und die Aussagen der DGE über die Jahrzehnte verfolgt, sieht man, wie sehr die beeinflusst sind/waren, dass sie aber (mit vielleicht 10 oder 15 Jahren Verspätung) sich dann doch immer neueren Erkenntnissen anpassen müssen (In 10 Jahren werden also die Getreideprodukte wieder mindestens eine Etage weiter nach oben gerückt sein). Der DGE glaube ich schon lang nichts mehr.

Wer sagt also was auf welcher Beobachtungs-/oder Erkenntnisbasis und bei welchem Geldgeber für welchen Zweck (was will er verkaufen)? Dann sieht man klarer.

Schwer? Ja. Aber wenn wir uns nicht darum kümmern, werden wir halt verführt und manipuliert. Ein bißchen wird man auch immer Kind seiner Zeit und von dern gängigen Ansichten beeinflußt sein. Das bedeutet aber nicht, dass es sich nicht lohnt, sich um Erkenntnisgewinn zu bemühen.

Man sollte es nicht zu selbst-zentrisch sehen, sondern sich als Teil der größeren Menschheit sehen. Wir profitieren heute von Versuchen, die die Menschheit in der Vergangenheit gemacht hat, sind aber selbst die Versuchskaninchen für die zukünftigen Erkenntnisse. Menschen haben in der Vergangenheit gelitten für Erfahrungen, von denen wir jetzt profitieren. Unser eigenes Leiden und Tun muß nicht unbedingt in unserer eigenen Lebenszeit Früchte tragen.

"schlussendlich ist es dann doch wieder das individuum" - genau, und niemand kann uns unser individuelles Leben abnehmen. Aber dafür sind wir schließlich da, dieses individuelle Leben selbst zu leben.
Und deshalb hat die Menschheit auch nicht auf die wissenschaftliche Methode gewartet (die ist in der Menschheitsgeschichte erst sehr spät aufgetaucht), sondern hat sich über Jahrmillionen auf Sensitivität/Intuition, Beobachtung und gesunden Menschenverstand verlassen und war damit sehr erfolgreich.

Karina

rudi antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
16 Nov. 2014 12:56
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Als bestes Mittel gegen Tumore und auch Myelomzellen halte ich das Curcumin. Hier gibt es schon wirklich viele Erkenntnisse und Studien.

Neuerdings werden auch Kombinationen von Curcumin mit Thalidomid oder Revlimid und anderen Chemomitteln erforscht.

Hier :
info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundhe...ie-boesartigen-.html

www.myelomabeacon.com/news/2010/02/17/cu...e-clinical-evidence/

www.vitalstoff-journal.de/aus-der-forsch...er/curcumin-studien/

myeloma.org/ArticlePage.action?articleId=2237

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

ABo antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
16 Nov. 2014 11:34
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hm. sprich eigentlich bringen dann diese ganzen bücher im endeffekt eigentlich gar nichts, denn dort wird ja auch wild durcheinander rezeptvorschläge gegeben bzw. ganz allgemein gesagt: das und das kann/ könnte helfen, aber nicht das kann nur helfen wenn so und so eingenommen.

und schlussendlich ist es dann doch wieder das individuum, das vielleicht ganz anders reagiert als ein anderes individuum.

schwer.

ich mein selbst bei der regulären ernährung ändert sich doch die ernährungspyramide alle naslang, selbst da weiss man ja nicht was eigentlich gut ist für den menschen, bzw. die "ideale" ernährung. beim kranken menschen ist es dann ja noch viel komplizierter.

kann mich nur erinnern dass der arzt mir gesagt hat: nicht zu viel vitamin c während der chemo. das greift dann wohl irgendwie ein.
(wobei ich mich dann frage ob so eine aussage auf forschung oder erfahrung basiert).

gast antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
16 Nov. 2014 09:36
  • gast
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Hallo ABo,

wenn Du diese Details wissen willst (Konzentration, 3 Tassen oder 5 Liter, etc.) dann mußt Du die Originalliteratur der jeweiligen Forschung lesen, um herauszufinden, wieviel von was dort genommen worden ist, wie genau geforscht worden ist und welche Folgerungen daraus überhaupt gezogen werden können. Das ist sehr aufwendig.
Eine Studie an 100 Leuten, in der man gleichzeitig Brokkoli UND grünen Tee UND Kurkuma usw. untersuchen würde, würde am Schluss zu überhaupt gar keinem wissenschaftlich tragfähigen Ergebnis führen, weil man bei irgendwelchen Veränderungen des Krebses hinterher nicht wüßte, lag es denn nun am Kurkuma oder doch am Brokkoli oder heben sich irgendwelche Wirkungen gegenseitig auf usw. usw.
Forschung ist kompliziert! Man muß jeden Wirkstoff einzeln untersuchen und dann auch noch in unterschiedlichen Dosierungen, um überhaupt etwas herauszufinden. Und das wird dann unterm Strich SEHR teuer.
(z.B. zu Kurkuma gibt es ja mittlerweile viele Studien und dadurch wurde schließlich klarer, welche Dosierungen was bringen.)

Und immerhin gibt es jetzt ja ein paar kleine Studien für die ketogene Ernährung, die eben gegen Krebs zu wirken scheint. Und deshalb werden wir in den nächsten Jahren noch viel davon lesen und hören ... und allmählich wird man dann ein bißchen besser wissen, was und wieviel hilft. Bis dahin kann man nur seine eigenen Beobachtungen und Versuche machen.

LG Karina

ABo antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
16 Nov. 2014 09:02
  • ABo
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ja, aber genau das mein ich doch. es gibt studien an der zelle, und am tier. und dann aber massig bücher die schreiben dass es auch auf den menschen wirkt. woher weiss man das? denn da frage ich mich auch: in welcher konzentration stößt in so einem reagenzglas ein wirkstoff auf eine krebszelle?
wie hoch müsste dann das verhältnis sein, dass ich als mensch zu mir nehmen müsste? langt es dann 3 tassen grüntee am tag zu mir nehmen, oder müsste ich 30 liter trinken?

und wie teuer und ethisch verwerflich wäre es denn, 100 patienten , die gerade chemotherapie machen, zu fragen an einer solchen studie teilzunehmen, und denen jeden tag einfach nur gesundes essen zu machen.jeden tag einen smoothie (für chlorophyll), mittags die brokkoli-suppe, abends den kohlauflauf, dazu viel fett, grüner tee, kurkuma mit pfeffer, zwiebelsuppe etc etc.


gut für das immunsystem ist es bestimmt. aber ob es auch mehr bewirken kann?
meine mutter hat eigentlich immer gesund gegessen. natürlich jetzt nicht 3 kg brokkoli in der woche, dazu 5 liter grünen tee am tag (jetzt mal übertrieben), aber immer gesund, und in maßen. mein vater hat auch gekocht, auch mit knoblauch, gewürzen, viel frisch, salate, gemüse. nie irgendwelches cola zeug getrunken.

aber man kann natürlich nicht sagen was gewesen wäre wenn sie jetzt so speziell gegessen hätte (also sprich nur nach rezepten aus diesen büchern). wäre es dann auch ausgebrochen? was wäre gewesen wenn sie sofort nach diagnose auf so eine ketogene diät umgestiegen wäre? im krankenhaus gab es ja nur zuckerzeug, von morgens bis abends. selbst die infusion, wie man mir erklärt hat, sind irgendwelche zuckerlösungen. der krebs ist in ihr zum schluss völlig explodiert.
man weiss es nicht.

meine nachbarin (brustkrebs) ernährt sich streng nach diesen rezepten aus dem "himbeeren krebszellen buch). sie macht aber dazu auch noch chemo. lt ihrer aussage "ruht" das ganze momentan. ist natürlich dann wieder schwer zu sagen, warum es ruht.