- Anirak
11 September 2026
möglicherweise sind die Effekte von Metformin auf Krebs nicht sehr groß:
de.wikipedia.org/wiki/Metformin#Nebeneffekte_von_Metformin
Dass es um ein Medikament geht, das den Glukosestoffwechsel beeinflußt, und dass Krebs auf diesem Weg überhaupt beeinflußt werden kann, ist aber schon interessant.
Ob es auch aufs MM wirkt, ist natürlich nicht erforscht.
Einen schönen Abend noch
Karina
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- joseph
11 September 2026
Metformin und/oder Metformax sind sehr gut verträglich mit Therapien der Myelompatienten.
Ich hab nach meiner letzten Kortisongabe (2013) den Level 120 überschritten und nehme seitdem 1 Pille 850mg Metfomax um in gutem Ramen zu bleiben betreffend Obergrenze Diabetis.
Obs beim Myelom hilft, dieses in Schach zu halten, bezweifle ich, sonst wäre mein Partner nicht wieder aktiv
Liebe Grüsse
Joseph
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- Anirak
11 September 2026
endlich ist es mir gelungen, mich hier zu registrieren!
(Den Namen Karina wollte das System auch nicht mit einer Ziffer versehen akzeptieren, da hab ich ihn umgedreht: aniraK).
Gestern Abend auf Arte:
www.arte.tv/guide/de/053967-000/krebs-wo...forschung?autoplay=1
Allmählich kommt die Sicht, die den Stoffwechsel (und damit auch die Ernährung) als Ursache für Krebs sieht, doch im öffentlichen Bewußtsein an:
Ausführliches Video (50 Min) leider nur 7 Tage lang in der Mediathek
Darin liegt der Schwerpunkt aber nicht auf der Ernährung, sondern auf der Entwicklung stoffwechselbezogener Medikamente. Ein bestimmtes Diabetes-Medikament (Metformin) scheint gut gegen Krebs zu wirken...
Liebe Grüße
Karina
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- gast
11 September 2026
rudi schrieb: Tja, es gibt wiedersprüchliche Aussagen.
Auch könnte es sein, dass für solide tumore und Blutkrebsarten verschiedene Diäten anzuwenden sind.
www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/die-k...blick/6?context=blog
Hallo Rudi,
aber da steht doch
"Patienten, bei denen immunbasierte „Blutkrebse“ wie Leukämie, Lymphom und Myelom oder etwa Sarkome (eine Art Bindegewebsmalignität) festgestellt worden waren, benötigten eine Diät mit weniger Kohlenhydraten, hohem tierischen Fett- und mittlerem tierischen Proteinanteil" (nach Dr. Kelley)
Mir ist schon klar, dass die letzte Wahrheit hier noch nicht gefunden worden ist. Deshalb freut es mich ja, dass allmählich ernstzunehmende Studien in Angriff genommen werden. Bis dann die (erfreulichen oder auch frustrierenden) Ergebnisse da sind, wird es allerdings noch ein bißchen dauern. Die Kolibri-Studie befaßt sich mit Brustkrebs und Ergebnisse gibts noch keine. Bis es entsprechende Studien beim Myelom geben wird, können wir noch lange warten...
schönen Abend noch
Karina
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- rudi
-
23 Oktober 2009
- Beiträge: 2203
Auch könnte es sein, dass für solide tumore und Blutkrebsarten verschiedene Diäten anzuwenden sind.
www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/die-k...blick/6?context=blog
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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- gast
11 September 2026
AngelaR schrieb: Liebe Formuler,
Irgendwie finde ich den Ansatz vermehrt Eiweiße zu sich zu nehmen, wenn wir schon vermehrt Eiweiße im Blut haben unlogisch.
Liebe Angela,
es geht bei der ketogenen Ernährung NICHT darum, vermehrt Eiweiß zu sich zu nehmen, sondern darum, sehr wenig Kohlehydrate und dafür viel mehr gesunde Fette zu sich zu nehmen, also den Energiestoffwechsel von Zucker auf Fett umzustellen.
Zitat aus dem Buch "Krebszellen lieben Zucker, Patienten brauchen Fett" (der Buchtitel sagt ja, worum es geht):
"Faustregel ketogene Diät: je kg Körpergewicht essen Sie am Tag 2,5 g Fett, 1,4 g Eiweiß und 0,5 g Kohlenhydrate." (S.237)
Das Eiweiß hält sich also in Grenzen. Bei Logi-Methode oder Paleo-Ernährung dagegen wird viel mehr Eiweiß verwendet.
Hier gehts aber nicht um Paleo (auch wenn die Videos auf der Seite gepostet sind), sondern um Ketogene Ernährung.
Bei den Fetten sind hier neben Omega-3-Fettsäuren v.a. die mittelkettigen Fettsäuren wichtig, die im Gehirn direkt verwendet werden können. Die sind in größerer Menge in Kokosöl und Butter enthalten. Die ketogene Ernährung wird ja bisher therapeutisch hauptsächlich fürs Gehirn verwendet (Epilepsie, Multiple Sklerose, Alzheimer, Glioblastom). Die mittelkettigen Fettsäuren sind sehr gut fürs Gehirn. (Ich hab nur noch Leinöl, Kokosöl und manchmal Butter zuhause, keine anderen Fette mehr)
Wenn Du keine Butter ißt, wär's vielleicht gut, Kokosöl zu benutzen - schmeckt gut! Bei 55 kg müßtest Du laut Faustregel ca. 137g Fett am Tag essen. Und um zuzunehmen dürfte es noch mehr sein. (Das Buch meint, dass mit der ketogenen Ernährung die Kachexie verhindert werden kann.)
Liebe Grüße
Karina
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