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AngelaR antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
07 Apr. 2015 18:38
  • AngelaR
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    12 September 2026
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Liebe Formuler,
Irgendwie finde ich den Ansatz vermehrt Eiweiße zu sich zu nehmen, wenn wir schon vermehrt Eiweiße im Blut haben unlogisch. Ich lasse eher Eiweiße weg ( außer ab und an guten Fisch und Bio Fleisch möglichst roh)...
Ich denke da gibt es unterschiedliche Ansätze bei unterschiedlichen Krebsarten.
Zucker lasse ich auch komplett weg und nehme Xylitol, wenn ich mal Kuchen backe (für Ei geht Lupinenmehl als Ersatz), Honig auch, aber Reis brauche ich schon als Grundnahrungsmittel ab und an, vor allem Reismilch da ich glutenfrei und milchfrei lebe.( also kein Ghee, nix Käse, keine Butter keinerlei tierische Milchprodukte)
Ich bin langsam unter 55 kg, da halte ich nix vom weiter Abnehmen!

Aber vom regelmäßig Fasten halte ich viel, mir geht es immer blendend und danach auch noch einige Wochen.... bis ich eben wieder hart bin. Diesmal hat auch langsam das gehirn angefangen auszusetzen, wiel ich eben nix an Fett zum anbieten habe für den Stoffwechsel, also Vorsicht.....
Wenn ich wüßte, was ich essen könnte, ohne hart zu werden, sofort würde ich es tun!!!

Mich würde sehr interessieren, was Myelomspezialisten zur ketogenen Diät sagen.

Alles Liebe
Angela



gast antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
07 Apr. 2015 18:17
  • gast
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    12 September 2026
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Hallo miteinander,

leider habe ich das erst gerade entdeckt:
www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/spezialdi/
Eine Tagung über ketogene Ernährung an der Uni Würzburg - ist leider schon vorbei (22.3.15)
Die Referentenliste ist aber trotzdem interessant:
z.B. "Susanne Reidelbach, Diätassistentin, betreut seit über 15 Jahren Patienten bei der ketogenen Diät. Aktuell arbeitet sie mit den KOLIBRI-Studienpatientinnen in der Rehaklinik am Kurpark in Bad Kissingen. Bei der Studie wird geprüft, wie sich verschiedene Ernährungsformen bei Brustkrebspatientinnen auswirken. Prof. Dr. Monika Reuss-Borst leitet die Studie und hat auch die ärztliche Leitung der Info-Veranstaltung in Würzburg übernommen. "

LG
Karina


Ergänzung (habe inzwischen weiterrecherchiert mit den Namen der Referenten) :
Auf dieser Seite finden sich einige der Vorträge als Video:
palaeo-gesellschaft.de/videos.html
Hab die Vorträge jetzt natürlich noch nicht gehört, bin aber begeistert, dass es sie online gibt! :D

Westfale antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
03 Dez. 2014 20:38
  • Westfale
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    12 September 2026
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Hallo,

ich habe mich nun viel mit der Ayurvedischen Ernährung auseinandergesetzt und koche ca 4 bis 5 die Woche mal nach Rezepten von Frank Lotz und Von Rosenberg. Rosenberg veröffentlicht auch viele Rezepte zum ausprobieren im Netz. Jedoch sollte man sich erst einmal über die drei Doshas informieren und auch auf die Nahrungsaufnahme achten. Hier wird das " bewusste Essen " immer wieder beschrieben, also ohne TV gucken etc und die Nahrungsaufnahme nicht als Nebensache sehen. Das Kochbuch von Lotz hat viele gute Gerichte, die leicht zu kochen sind. Die Gewürze werden immer in Ghee vor allen anderen Zutaten gebraten, damit die Wirkstoffe sich entfalten können, frische Gewürze immer zuletzt. Natürlich ist es beim Kochen und auch geschmacklich eine Umstellung und ich musste viele Gewürze dazu kaufen. An den anderen Tage gibt es Gerichte mit guten Fleisch, darauf freuen sich meist die Kinder.Neben der Einnahme von Curcumin loges trinke ich sehr viel Tee, meist Jiagobulan.
Gibt es jemand im Forum, der/ die ähnliche Nahrungsumstellungen gemacht hat?
Liebe Grüße
Westfale

AngelaR antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
24 Nov. 2014 19:14
  • AngelaR
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Damit das Thema Ernährung ja nicht aus den Augen gerät, hier mal eine schöne Sendung zum reinschauen in der arte mediathek:
www.arte.tv/guide/de/043550-000/die-tric...industrie?autoplay=1

Guten Appetit
Alles Liebe von Angela

gast antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
16 Nov. 2014 17:54
  • gast
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Hallo Abo,

„was ich allerdings irgendwie traurig finde: wieso wendet man es nicht in der praxis an.“

Na eben, weils die großen aussagefähigen Studien noch nicht gibt.
Aber niemand hindert uns, es selbst anzuwenden.

„glaubst du denn dass man mit ernährung da gezielt krebs zurückdrängen kann?
oder eher als vorsorge?“

Da ich selbst keine Diagnose habe, interessiere ich mich nur prophylaktisch.
Seit ich jetzt das Buch gelesen habe, habe ich die Kohlenhydrate in meiner Ernährung runtergefahren. Das kann nicht schaden.
Um Krebs zu bekämpfen, ist vermutlich mehr Einsatz erforderlich. Die Autoren unterscheiden zwischen kohlehydratreduzierter Kost (wie z.B. bei der Logi-Methode) und einer strengeren Variante, bei der man in die „Ketose“ kommt, d.h. Der Stoffwechsel stellt sich um und verbrennt nicht Kohlehydrate, sondern Fett (Fettverbrennungsmodus). Das kennt man auch z.B. aus den Büchern von Dr. Ulrich Strunz zur Gewichtsabnahme und Sport. Da reicht es nicht, keinen Zucker zu essen, sondern man muss z.B. auch süßes Obst weglassen usw. Für die Krebsbekämpfung dürfte diese strengere Version nötig sein (nicht mehr als 40-50 g Kohlenhydrate INSGESAMT am Tag, dafür sehr viel mehr gutes Fett und auch Eiweiß). Beweise für Menschen gibts wie gesagt noch nicht, aber viele Hinweise.
Ich habe an manchen Tagen Ketose, an anderen nicht (also eher LOGI-Niveau).
Praktikabel finde ich das „intermittierende Fasten“: Abends früh mit Essen aufhören, morgens spät anfangen, morgens evtl. keine Kohlehydrate essen.
(dazu: englisches Interview mit Dr. Thomas Seyfried im Video: articles.mercola.com/sites/articles/arch...c-diet-benefits.aspx
Zum besseren Verständnis kann man zum gleichzeitigen Mitlesen ein Skript herunterladen)
Auf die Weise kommt man nachts in die Ketose, was den Körper zwingt, die fettspaltenden Enzyme zu produzieren, die er für die Fettverbrennung braucht.
So habe ich mich die letzten 14 Tage umgestellt, während ich das Buch gelesen habe.
Im Buch wird das intermittierende Fasten nicht erwähnt, dort wird NICHT empfohlen, zwischen Kohlehydratverbrennung und Fettverbrennung hin und her zu wechseln. Aber für mich war das einfacher umzusetzen und außerdem war das die letzten Jahrzehnte in meinem Leben auch so, dass der Körper gegen Morgen in eine leichte Ketose kam, nur wurde die mit dem Frühstück (oft eine Banane) jeweils unterbrochen und jetzt verlängere ich die. (Okay, das war jetzt schon etwas Fachgesimpel, habe ich mehr für unsere neue Leserin, die Fast-Vegetarierin, geschrieben, die das Buch auch hat, als für Dich, ABo)
(Liebe Fast-Vegetarierin, bitte unterschreib doch mit irgendeinem Namen, damit wir Dich ansprechen können, außerdem kann man dann die verschiedenen Leute, die alle "gast" heißen, unterscheiden.)

Karina

gast antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
16 Nov. 2014 16:10
  • gast
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    12 September 2026
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Guten Tag,
voller Interesse lese ich eure Beiträge - habe z.Zt. das Buch: Krebszellen lieben Zucker- Patienten brauchen Fett - vor mir liegen und bin beeindruckt von der Schlüssigkeit der dargelegten These - auch wenn es für mich als Fast-Vegetarierin kaum einen größerer Denk - und Ernährungsumbruch vorstellbar ist, würde ich mich entschließen, der ketogenen Ernährungsidee zu folgen.
Aber wie oben in vielfachen Argumenten dargelegt, macht es gerade im Bereich Ernährung wenig Sinn, auf klassische Studien zu warten.
Deshalb meine Frage: hat sich jemand von euch schon mit der Firma und den Produkten von L-nutra (Seite ist auf deutsch zu übersetzen) beschäftigt.
Und wer lebt die ketogene Ernährung bereits?

Dabei hab ich ganz vergessen, mich vorzustellen: Ich habe vor kurzem die Diagnose Gammopathie - Paraprotein IgG lambda nachweisbar - mit stetig ansteigendem IgG erhalten.

Mir scheint Ernährung. Nahrungszusatzstoffe, aktiv Sport und Stressmanagement das zu sein, was ich grad tun kann, um der Angst und dem Schock etwas entgegenzusetzen. - wobei das Letzte das Schwierigste für mich ist.

So viele hier im Forum scheinen schon hoch fachlich informiert:
gibt es irgendwo hier so eine Art Zusammenstellung 'erste Hilfen' - damit ich checken könnte, ob ich auf richtigem Weg bin?
Was gibt es zu bedenken?

Ich würde mich sehr über Rückmeldungen freuen! Danke!