Margret antwortete auf Normalität des Lebens mit der Erkrankung
12 März 2016 12:51
- Margret
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11 September 2026
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pinocchio60 schrieb: schmerztherapie (und psychosomatik!!!!!!!!) also ich hab sehr wenig lust denen von meiner kindheit zu erzählen.
Psychosomatische Begleitung hat wenig bis nichts mit Psychoanalyse zu tun. :lol::lol::lol: Du musst nicht auf die Couch und weder deine Kindheit noch vorgeburtliche Erfahrungen spielen eine Rolle. :lol::lol: Versprochen!
Lass dich mal drauf ein - uns hat es geholfen, obwohl wir vorher auch behauptet haben, dass wir "sowas" nicht brauchen und das sowieso nichts nützt.
Pass auf dich auf und halt den Kopf oben!
Margret
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pinocchio60 antwortete auf Normalität des Lebens mit der Erkrankung
12 März 2016 07:53
- pinocchio60
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11 September 2026
11 September 2026
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liebe katrien,
ich rufe da mal an.
danke für den link.
mittlerweile kann ich dank medi´s am täglichen leben wieder teilnehmen, unter jetzt erträglichem schmerz.
der onko hat meine schmerzmittel in mg ausgeschöpft, mehr geht nicht. man kann höchstens noch die ophiate erhöhen, aber dann mit den entsprechenden nebenwirkungen.
meine KK hat mich zur kur angemeldet, schmerztherapie (und psychosomatik!!!!!!!!) also ich hab sehr wenig lust denen von meiner kindheit zu erzählen.
hab mich sofort inn der kurklinik angerufen, wann es wohl sein wird, also nicht vor mai wg überfüllung.
grüße aus köln
marion
ich rufe da mal an.
danke für den link.
mittlerweile kann ich dank medi´s am täglichen leben wieder teilnehmen, unter jetzt erträglichem schmerz.
der onko hat meine schmerzmittel in mg ausgeschöpft, mehr geht nicht. man kann höchstens noch die ophiate erhöhen, aber dann mit den entsprechenden nebenwirkungen.
meine KK hat mich zur kur angemeldet, schmerztherapie (und psychosomatik!!!!!!!!) also ich hab sehr wenig lust denen von meiner kindheit zu erzählen.
hab mich sofort inn der kurklinik angerufen, wann es wohl sein wird, also nicht vor mai wg überfüllung.
grüße aus köln
marion
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Mira antwortete auf Normalität des Lebens mit der Erkrankung
11 März 2016 12:31
- Mira
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03 Februar 2014
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- Beiträge: 419
Hallo Marion,
wenn man dauernd Schmerzen hat wird man Mürbe, man will und kann nicht mehr. Da muss angesetzt werden. Wenn der Schmerz so bleibt gibt es kein lebenswertes Leben mehr. Dann sieht man auch keine Lösungen mehr, wozu auch? Nur die Angst bleibt.
Es gibt am Sankt-Agatha Krankenhaus in Köln Niehl ein Schmerzzentrum. Die behandeln auch ambulant. Tel. 0221 355800710 www.schmerzzentrum-koeln.com . Ich bin zuversichtlich dass Schmerztherapeuten dir wesentlich besser helfen können als die Onkologen! Versuche es doch bitte mal! Wenn der Schmerz unter Kontrolle ist, wird alles einfacher.
LG
Katrien
wenn man dauernd Schmerzen hat wird man Mürbe, man will und kann nicht mehr. Da muss angesetzt werden. Wenn der Schmerz so bleibt gibt es kein lebenswertes Leben mehr. Dann sieht man auch keine Lösungen mehr, wozu auch? Nur die Angst bleibt.
Es gibt am Sankt-Agatha Krankenhaus in Köln Niehl ein Schmerzzentrum. Die behandeln auch ambulant. Tel. 0221 355800710 www.schmerzzentrum-koeln.com . Ich bin zuversichtlich dass Schmerztherapeuten dir wesentlich besser helfen können als die Onkologen! Versuche es doch bitte mal! Wenn der Schmerz unter Kontrolle ist, wird alles einfacher.
LG
Katrien
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pinocchio60 antwortete auf Normalität des Lebens mit der Erkrankung
11 März 2016 04:26
- pinocchio60
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11 September 2026
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ich war vorgestern bei´m neuro, habe die schmerzen nicht mehr ausgehalten die mich auch am tag begleitet haben. am tag ist noch schlimmer, jedes geräusch trifft mich und die schallwellen lassen meine nervenstränge erklingen, so ähnlich wie bei migräne. kaum in der lage, mich anzuziehen. jede berührung trifft die nervenstränge, sie socken sind am bund zu eng heute, nehme andere. ganz weiche schuhe nur.......die tasche schmerzt unglaublich auf der schulter
die sprechzundenhilfe schiebt mich in´s wartezimmer, wo ich warte. nach einer gefühlten endlosen zeit kann ich kommen. da sagt sie mir, der doc schiebt mich weg, zu meinem onko der mir die ganzen medi`s verschreibt. es ist kurz vor zwölf, mittwoch´s, da kann ich nicht mehr zwölf kilometer fahren. entsetzt habe ich die nur angeschaut.
mich durch den mittwoch gequält, und durch die nacht. und sitze gestern um viertel vor acht vor der onko-tür. die haben mich sofort verstanden, mir sogar statt wartezimmer einen sessel im nebenraum angeboten, der doc hat meine schmerzmittel auf den höchsten punkt, ohne aber die ophiate zu erhöhen, gebracht. blutkontrolle, und am dienstag ein ergebnis.
ich kann nicht mehr, wieder sitze ich nachts am pc und heule mich hier aus. dabei sind meine schmerzen wahrscheinlich neurologisch, wegen der PNP, und das hat nix mit euch zu tun.
aber die angst, die ist hier richtig. meine IGG´s sind am steigen, irgendeine therapie wird losgehen. ich werde wieder einen schritt näher zur endlichkeit gehen, so ist es doch. kann man nicht um den brei herum reden, die endlichkeit rückt näher.
grüße aus köln
marion
die sprechzundenhilfe schiebt mich in´s wartezimmer, wo ich warte. nach einer gefühlten endlosen zeit kann ich kommen. da sagt sie mir, der doc schiebt mich weg, zu meinem onko der mir die ganzen medi`s verschreibt. es ist kurz vor zwölf, mittwoch´s, da kann ich nicht mehr zwölf kilometer fahren. entsetzt habe ich die nur angeschaut.
mich durch den mittwoch gequält, und durch die nacht. und sitze gestern um viertel vor acht vor der onko-tür. die haben mich sofort verstanden, mir sogar statt wartezimmer einen sessel im nebenraum angeboten, der doc hat meine schmerzmittel auf den höchsten punkt, ohne aber die ophiate zu erhöhen, gebracht. blutkontrolle, und am dienstag ein ergebnis.
ich kann nicht mehr, wieder sitze ich nachts am pc und heule mich hier aus. dabei sind meine schmerzen wahrscheinlich neurologisch, wegen der PNP, und das hat nix mit euch zu tun.
aber die angst, die ist hier richtig. meine IGG´s sind am steigen, irgendeine therapie wird losgehen. ich werde wieder einen schritt näher zur endlichkeit gehen, so ist es doch. kann man nicht um den brei herum reden, die endlichkeit rückt näher.
grüße aus köln
marion
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dani999 antwortete auf Normalität des Lebens mit der Erkrankung
10 März 2016 11:40
- dani999
- Autor
416 Beiträge seit
09 Juni 2013
09 Juni 2013
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- Beiträge: 416
Jaaa so ist das einfach blöd.:bang:
Sorry das ich das so sagen muss.
Liebe Pinoccio ich hoffe das deine Werte noch lange halten und du keine Therapie brauchst.
Aber genau das ist es auch. Diese Warterei, diese Geduld und diese nervliche Anspannung zu den Blutabnahmeterminen. Es ist fast so als würde man eine Prüfung machen und wartet dann auf sein Testergebnis. :bang:
Allein diese Prozedur ist unheimlich psychisch anstrengend. Ich bin froh das ich nach 2 Tagen selbst anrufen kann und mir vorab der IGG Wert gegeben wird.:oops: Da ist die Warterei nicht gar so lange. Außerdem bestehe ich auf einen monatliche Kontrolle.
Man versucht sich immer abzulenken. Je mehr ich arbeite, desto weniger denke ich daran. Ich probiere auch viele Unternehmungen zu machen.
Den Alltag versuche ich so zu nehmen, als ob ich gar nicht krank wäre. Leider werden mir allerdings immer wieder Grenzen durch meinen Körper aufgezeigt.:evil:
Manchmal läuft es dann einfach sch..... Das Leben hat ja auch andere Sachen über die man sich ärgert oder depri ist. Dann kommt meist alles wieder hoch.
Diese ewige Verdrängung klappt halt nicht immer.
Zu der Frage ob es eine Erfahrung für uns sein sollte.
Keine Ahnung ob man diese Erfahrung machen muss.:evil:
Das Leben schätzten, ja das sollte man ja immer. Verdrängung wird die Erfahrung zu dem Thema schätze ich nicht bringen. Je mehr man sich aber damit beschäftigt (mit der Erfahrung) desto deprimierter wird man doch oder?
Also weiter machen. Kopf hoch Brust raus. Über Steine und Berge weiter steigen.
Sorry das ich das so sagen muss.
Liebe Pinoccio ich hoffe das deine Werte noch lange halten und du keine Therapie brauchst.
Aber genau das ist es auch. Diese Warterei, diese Geduld und diese nervliche Anspannung zu den Blutabnahmeterminen. Es ist fast so als würde man eine Prüfung machen und wartet dann auf sein Testergebnis. :bang:
Allein diese Prozedur ist unheimlich psychisch anstrengend. Ich bin froh das ich nach 2 Tagen selbst anrufen kann und mir vorab der IGG Wert gegeben wird.:oops: Da ist die Warterei nicht gar so lange. Außerdem bestehe ich auf einen monatliche Kontrolle.
Man versucht sich immer abzulenken. Je mehr ich arbeite, desto weniger denke ich daran. Ich probiere auch viele Unternehmungen zu machen.
Den Alltag versuche ich so zu nehmen, als ob ich gar nicht krank wäre. Leider werden mir allerdings immer wieder Grenzen durch meinen Körper aufgezeigt.:evil:
Manchmal läuft es dann einfach sch..... Das Leben hat ja auch andere Sachen über die man sich ärgert oder depri ist. Dann kommt meist alles wieder hoch.
Diese ewige Verdrängung klappt halt nicht immer.
Zu der Frage ob es eine Erfahrung für uns sein sollte.
Keine Ahnung ob man diese Erfahrung machen muss.:evil:
Das Leben schätzten, ja das sollte man ja immer. Verdrängung wird die Erfahrung zu dem Thema schätze ich nicht bringen. Je mehr man sich aber damit beschäftigt (mit der Erfahrung) desto deprimierter wird man doch oder?
Also weiter machen. Kopf hoch Brust raus. Über Steine und Berge weiter steigen.
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Barmu antwortete auf Normalität des Lebens mit der Erkrankung
10 März 2016 10:45
- Barmu
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11 September 2026
11 September 2026
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Hallo Ihr alle im Forum,
ich schreibe hier nur noch sehr selten, nicht weil ich euch nicht mehr mag, aber ich will mit unserer "Geschichte" niemanden den Mut nehmen. Mein Mann und ich bemühen sich nach dem ganz schlimmen Rezidiv im Nov. des letzten Jahres, nur 5 Monate nach autologer, um Normalität im Leben, soweit das mit ständiger Chemo machbar ist. Meinem Mann, als dem Kranken, gelingt das besser als mir. Ich kann meine Angst nicht ablegen, komme mir vor wie auf einem Pulverfass, das jeden Moment explodieren kann, müsste ja eigentlich der "Mutmacher" sein, bin meist der "Heuler", was mir wieder ein schlechtes Gewissen macht. Ich bewundere jeden, der in der Lage ist, mit dieser Krankheit im Nacken positiv zu sein oder zu bleiben. Ich wünsche allen hier mehr Glück im Krankheitsverlauf und verbleibe mit herzlichen Grüßen Bärbel
ich schreibe hier nur noch sehr selten, nicht weil ich euch nicht mehr mag, aber ich will mit unserer "Geschichte" niemanden den Mut nehmen. Mein Mann und ich bemühen sich nach dem ganz schlimmen Rezidiv im Nov. des letzten Jahres, nur 5 Monate nach autologer, um Normalität im Leben, soweit das mit ständiger Chemo machbar ist. Meinem Mann, als dem Kranken, gelingt das besser als mir. Ich kann meine Angst nicht ablegen, komme mir vor wie auf einem Pulverfass, das jeden Moment explodieren kann, müsste ja eigentlich der "Mutmacher" sein, bin meist der "Heuler", was mir wieder ein schlechtes Gewissen macht. Ich bewundere jeden, der in der Lage ist, mit dieser Krankheit im Nacken positiv zu sein oder zu bleiben. Ich wünsche allen hier mehr Glück im Krankheitsverlauf und verbleibe mit herzlichen Grüßen Bärbel
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