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09 März 2016 23:53
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Oh ne! :cry:Weisst du was - morgen rufst du beim Arzt an und gehst am besten gleich noch zur Blutabnahme! Vor Angst/ und oder Schmerzen nicht mehr schlafen zu können, ist echt schlecht für Körper und Seele!
Vielleicht setzt uns allen auch die Kälte und der lange Winter zu - es wird Zeit, dass man mit nackten Füssen ins Gras kommt!



[
quote="pinocchio60"]
die angst sitzt mir im nacken.
seitdem mein onko mir im januar sagte,dass meine werte seit dem sommer 2015 kontinuirlich schlechter werden, er wartet ab bis zur nächsten kontrolle im april, um zu sehen wie agressiv es ist, warte ich nur auf den tag x .
zuerst dacht ich, dass schaffe ich niemals, drei monate warten. aber es geht, auch wenn da jemand auf den schultern hockt.
er wird immer schwerer.

mein mitbewohner macht sich unangenehm bemerkbar, sägt und schleift des nachts an meinen knochen rum, sodass ich nicht mehr schlafen kann. zudem fühlt es sich auch so an, als ob feuer angezündet wird, es glüht so vor sich hin.
der mangel an schlaf macht sich stark bemerkbar.am tag schlafe ich plötzlich ein, sobald ruhe um mich herum herrscht. um zwei bis drei uhr morgens ist schluß mit schlafen, dann geht das sägen, schleifen und feuer wieder los.ruhe ist nur wenn ich aufstehe und irgendwas mache.

und ich schaue immer auf den kalender, wann ist endlich der tag x, blutabnahme und dann noch zwei wochen warten ...........

die endlichkeit
mein schwager ist im oktober an lungenkrebs gestorben, wir haben uns mit den augen verabschiedet. er hatte die endlichkeit in den augen, ich habe sie gesehen. er wußte um meine endlichkeit.


[/quote]

09 März 2016 21:37
  • elvi
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Ja Josef , das mit dem Vorteil bei unserer Art von Krebs stimmt
wohl. Ich denke das manchmal , wenn einer oder der andere
im Ort den Kampf wieder kurzfristig -Niere/Lunge usw.-verloren hat. Ich empfinde unsere
Art der Erkrankung eine Art versiegen auf raten , bei vollem
Bewusstsein. Ein Jahr und noch eins - gut , es lässt uns Zeit
sich auf wesentliches zu besinnen und bewusst nach unseren
Möglichkeiten zu leben. Ist das Glas halb voll oder halb leer?
Ich empfinde zu leben so lange ich lebe aber eben außen vor
und nicht mehr mitten drin. Auf Grund der Erfahrung und be-
grenzten Belastung machen/suchen wir unseren eigenen Weg.
Solide und ohne Alternative. - Die Zeit die wir bekommen ist
auch eine Chance zu einer Lebenserfahrung , die auch etwas
zum Guten hat, die wir als Normalos nicht erfahren hätten.
Ob das so sein muss ist eine ganz andere Frage.

LG Elvi

pinocchio60 antwortete auf Normalität des Lebens mit der Erkrankung
09 März 2016 07:14
  • pinocchio60
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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die angst sitzt mir im nacken.
seitdem mein onko mir im januar sagte,dass meine werte seit dem sommer 2015 kontinuirlich schlechter werden, er wartet ab bis zur nächsten kontrolle im april, um zu sehen wie agressiv es ist, warte ich nur auf den tag x .
zuerst dacht ich, dass schaffe ich niemals, drei monate warten. aber es geht, auch wenn da jemand auf den schultern hockt.
er wird immer schwerer.

mein mitbewohner macht sich unangenehm bemerkbar, sägt und schleift des nachts an meinen knochen rum, sodass ich nicht mehr schlafen kann. zudem fühlt es sich auch so an, als ob feuer angezündet wird, es glüht so vor sich hin.
der mangel an schlaf macht sich stark bemerkbar.am tag schlafe ich plötzlich ein, sobald ruhe um mich herum herrscht. um zwei bis drei uhr morgens ist schluß mit schlafen, dann geht das sägen, schleifen und feuer wieder los.ruhe ist nur wenn ich aufstehe und irgendwas mache.

und ich schaue immer auf den kalender, wann ist endlich der tag x, blutabnahme und dann noch zwei wochen warten ...........

die endlichkeit
mein schwager ist im oktober an lungenkrebs gestorben, wir haben uns mit den augen verabschiedet. er hatte die endlichkeit in den augen, ich habe sie gesehen. er wußte um meine endlichkeit.


08 März 2016 22:14
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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elvi schrieb: Also müssen wir sehen wo wir bleiben


Hi Elvi

Ich sehs ein bischen anders, da ich weiss, wie mein Partner heisst und was er will, hab ich einen geringen Vorteil gegenüber anderen Krebsarten

und

dieses Forum :oops::wink:

LG

Joseph

08 März 2016 21:20
  • elvi
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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@Mira
Es ist die Erkenntnis bewusst seit der Diagnose im Gegensatz
zu vorher zu wissen - das Ende aller Tage wird möglich sein.
Nichts was vorher im Raum stand und nichts was wir ohne den
(ich nenne die Krankheit "Idiot") den Idiot verpasst hätten!
Also tun wir so als wäre die Welt in Ordnung im Rahmen des
machbaren und leben einfach in einem eigens darauf
gerichteten Alltag.

@Josef
Mir ist auch noch keiner begegnet der mich nach der Diagnose
verstanden hat.
Abnehmen kann uns das Laster aber auch keiner.
Also müssen wir sehen wo wir bleiben.


LG Elvi

08 März 2016 14:11
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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dani999 schrieb: Da denkt man oft, ach sind die alle stark und du so schwach.


Dani

Glaub mir, auch ich hab meine schwachen Tage :wink:

Nur die Akzeptanz lässt mich lockerer damit umgehen, aber auch ich bin durch meinen Partner täglich angreifbar, wenn man nachts aufwacht, da man noch dieses und jenes machen muss, manchmal schreib ich mir eine Notiz oder mal ne Skitze und schlaf wieder ein ohne Sonja zu wecken, weil ein doch 1.000 Dinge im Kopf rumschwirren

@ Katrien

Ich habe mein MM immer als Partner angesehen, denn als Feind , würd ich vielleicht eher einen Therapie-Fehler begehen. Einen Feind kann man nicht in den Schatten stellen !!

LG

Joseph