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08 März 2016 09:01
  • dani999
  • Autor
  • 416 Beiträge seit
    09 Juni 2013
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Hallo meine lieben Leidensgenossen,

vielen Dank, dass ihr euch so zahlreich gemeldet habt.:wink: Bin wirklich froh mich auszutauschen zu können. Normale Leute in Anführungszeichen könnten das alles nicht verstehen.

Vielen Dank für eure aufmunternden Worte.:P

Es ist nicht immer leicht alles. Besonders wo ich jetzt ja in den letzten zwei Monaten einige Sachen erst wieder verdauen musste. 1. Das anscheinend zwei Deckplatten der Wirbel eingebrochen sind. Das ist der Hammer die ganze zeit vorher Schmerzen verschiedene Röngtenaufnahmen und nur 6 Monate Kontrolle vorher und dann das. Das ist irgendwie, als kriege man eine Breitseite.
2. Das die Werte so schnell wieder angestiegen sind. (von 1200 auf 1900 in nicht mal 6 Wochen) Es hat zwei Zyklen Revlimid gedauert um das runter zu kriegen.:bang:

Das soll alles in seinem Körper passieren und man kriegt fast nix mit. Das gibt's doch gar nicht!!!

So kriege ich natürlich Angst nicht mehr bis zum 18 meines Sohnes dabei zu sein. Mir ist es soooo wichtig, dass ich das schaffe. (Mein Sohn ist jetzt 13)

Außerdem hab ich noch einiges vor. Dieser blöde Untermieter regt mich auf.:evil: So was heimtückisches eine Frechheit.

Naja, weiter geht's muss ja.

Bis bald.

Eure Dani

P.S. Finde es toll wie sich hier viele öffnen. Oft wirken die Zeilen sehr cool von Vielen. Da denkt man oft, ach sind die alle stark und du so schwach.

07 März 2016 22:38
  • Mira
  • 419 Beiträge seit
    03 Februar 2014
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Hallo Elvi,
was haben wir denn die Gesunden voraus? Das Wissen um die Endlichkeit oder dass wir das "Gesundsein" gar nicht richtig schätzen konnten? Ich wünschte ich wäre wieder gesund, kann aber auch mit der Krankheit leben. Das kann aber nicht jeder. Und ich kann mich nach 18 Jahre auch noch recht gut erinnern dass ich vorher nicht die Ängste und Probleme hatte die ich nach der Diagnose bekommen habe ( da war mein Sohn gerade 3 Jahre alt). Das Leben ist für mich weiter lebenswert, aber die Tatsache dass ich mein "gesunder" Mann (er wurde nur 60) beerdigt habe hat einiges bewirkt. Wir dürfen aber nie vergessen, dass jeder die Krankheit anders empfindet und andere Sorgen und Probleme hat. In einem hast du Recht: es hat viel mit Akzeptanz und dem Wissen dass man das Schicksal eh nicht ändern kann zu tun. Der Weg zu diesem Wissen ist aber auch nicht gerade einfach.
LG
Katrien

PS: Nö Joseph, ich verstehe es nicht wieso du ein Partner hast, ich habe ein Feind. Diese Krankheit ist und bleibt mein Feind. Hauptsache ist: egal ob Freund oder Feind: wir leben damit

07 März 2016 22:33
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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elvi schrieb: das Wissen um die Endlichkeit für uns ein grosses Stück bewusster geworden.-Das haben wir den "Gesunden" voraus.-Nicht immer werden wir damit verstanden.


Hi Elvi

Ganz ehrlich, ich werde nie verstanden, wie ich mit meinem Partner umgehe

Eigentlich schade, dass sich so wenig Leute mit der Endlichkeit beschäftigen

LG

Joseph

07 März 2016 21:02
  • elvi
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Christine!
Ja meine Sicht der Dinge ist ähnlich.Durch die Erfahrung
mit der Krankheit ist das Wissen um die Endlichkeit für uns
ein grosses Stück bewusster geworden.-Das haben wir den
"Gesunden" voraus.-Nicht immer werden wir damit verstanden.
Die unvoreingenommene Selbstverständlichkeit ist uns abhanden
gekommen.


Elvi

07 März 2016 19:58
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Nach fast 9 Jahren weiss ich gar nicht mehr, wie sich Leben ohne MM anfühlt. Was wahrscheinlich ein Vorteil ist....

Mir geht es aber auch streckenweise einfach echt schlecht, weil ich weiss, dass mit jedem Tag der sichere Rückfall näher rückt. Wenn ich dann von einigen meiner langjährigen Leidensgenossen hier im Forum lese, wird mir leider auch nicht besser. :cry:

Wahrscheinlich brauche ich mal wieder ein paar Stunden in kognitiver Therapie, :o - schliesslich rücken alle Menschen jeden Tag unweigerlich auf irgend einen Endpunkt zu. Hier bekommt jeder 4. im Laufe seines Lebens eine Krebsdiagnose und lange nicht alle leben danach so lange wie wir.

Also, Freunde und Bekannte da draussen: Halten wir den Kopf hoch! Die Tage gehen so oder so, ob wir nun deprimiert in der Ecke hocken oder die Nase im Wind haben. Bald kommt das Frühjahr

07 März 2016 18:12
  • AngelaR
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Liebe Dani,
Aufstehen, Krone richten und weiter laufen. Was bleibt Dir anderes Übrig!
Jeder Tag ist lebenswert und wunderbar.
Nutze jede Minute und vergrübele Dir nicht den Tag. Angst ist kein guter Ratgeber und raubt die Kraft.
Sagt sich so leicht dahin, aber Du hast liebe Menschen um Dich und versuche Deine innere Kraft zu finden, die wird Dir helfen.
Und hier auskotzen hilft ja auch....
Sei umarmt von Angela