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  • Carmen B.
  • Autor
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    11 September 2026
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Hallo Joseph,

danke Dir.

Ich befinde mich gerade stationär in der Uniklinik Jena, da wo auch die Praxis meines Hämatologen ist, von dem die Blutwerte sind, wegen denen ich jetzt fragte.

Die Kappaleichtketten sind von 38,59 mg/l ( Norm bis 19,4 ) innerhalb von 6 Monaten auf 10,4 mg/l ( Norm bis 19,4 ) gesunken.

Ebenso die Lamdaleichtketten von 15,96 mg/l (Norm bis 26,3 ) innerhalb von 6 Monaten auf 5,4 mg/l ( Norm bis 26,3 ).

Nur der Quotient ist eben trotzdem noch zu hoch. Ich hatte vermutet, er sinkt auch, wenn die Leichtketten sinken.

Bin hier in der Klinik und damit ja eigentlich an der Quelle wo die Werte gemacht wurden, weil ich 2 große Lymphknoten in der Achsel hatte und von da an total abgebaut habe. Bin aber auf der Kardiologie weil auch das Herz als Ursache mit abgeklärt werden soll.

Der Arzt hier gibt sich wirklich Mühe in alle Richtungen abzuklären, schlug vorhin auch eine nochmalige onkologische Abklärung vor, ruderte aber sofort zurück, als er sah, das die Leichtketten jetzt normwertig sind und sagte, da wäre nichts. Der Quotient wäre egal.

Nun weiß ich nicht weiter, ob es nun doch sein kann, das da etwas arbeitet.

Die Leichtketten wären gesunken, weil ich immunsupprimiert wäre. Dafür würde ich das ja bekommen. Das wäre doch gut so.

Kann das wirklich sein?

Abgesehen davon, bekomme ich die Immunsuppression nicht wegen dem MGUS, sondern wegen meiner Mastozytose.

Liebe Grüße

Carmen

  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Carmen B. schrieb: Dann ist der Quotient egal/nicht relevant, auch wenn er zu hoch ist, solange die Leichtketten beide normwertig sind?


Hi Carmen,

das würd ich so nicht unterschreiben, wir versuchen seit Monaten meinen Quotienten in den Normbereich zu bringen, denn für mich ist der Quotient das Wichtigste !!! (für mich persöhnlich)

LG

Joseph

  • Carmen B.
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    11 September 2026
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Hallo Joseph,

danke für Deine Antwort.

Dann ist der Quotient egal/nicht relevant, auch wenn er zu hoch ist, solange die Leichtketten beide normwertig sind?

Liebe Grüße Carmen

  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hi Carmen

Die Differenz zwischen Kappa und Lambda vergrössert sich, automatisch vergrössert sich der Quotient

LG

Joseph

  • Carmen B.
  • Autor
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    11 September 2026
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Hallo Gex,

ich danke Dir für Dein Antwort und die guten Wünsche.
Habe Deine Antwort leider jetzt erst gesehen, sorry.

Ja, Du hast recht. Es bringt nichts, sich verrückt zu machen.

Insgesamt geht's mir nicht gut, weswegen ich heute stationär in der Kardiologie in Jena einchecke, aber die Knoten sind weg.

Ich bin inzwischen auch regulär beim Onkologen gewesen.

Die Leichtkettenwerte sind völlig normal, der Quotient aber immer noch zu hoch und gestiegen.

Kann mir jemand von Euch sagen, wie das möglich ist?

Liebe Grüße
Carmen

  • gex
  • 592 Beiträge seit
    15 Juni 2016
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Hallo Carmen,
da Dir noch niemand geantwortet hat, tu ich es mal.

Gut dass die Knoten zurückgehen. Gut dass du damit zum Arzt gegangen bist zwecks Abklärung, auch wenn nun etwas unklar bleibt was es war. Ich würde jetzt für mich erstmal Ruhe einkehren lassen, und nicht zuviel Energie darauf verwenden, das bis ins letzte Detail zu klären. Vermutlich doch einfach nur infektbedingt geschwollene Lymphknoten (?). Du hattest ja schon einen Infekt im Körper (Blasenentzündung), insofern womöglich ein Nebeneffekt.

Müdigkeit, Schlappheit könne auch infektbedingt sein. Knochen/Gliederschmerzen auch.

Mit MGUS neigen die Leute aber bereits schon etwas häufiger allgemeinen Erkrankungen, auch zu Knochenschmerzen und Knochenveränderungen als die "Normal"bevölkerung (nur etwas häufiger), auch ohne dass ein Myelom entsteht und leider auch ohne dass man diese Knochenveränderungen mit CT schon erkennen könnte. Irgendwann könnte dein Hämato-/Onkologe vielleicht mal ein Ganzkörper-CT machen lassen, einfach nur um auszuschließen, dass wirklich kein größeres Löchlein irgendwo entstanden ist. Vor allem, wenn deine Knochenschmerzen bis dahin weiter bestehen, solltest Du das ansprechen.

Das leichte Absinken des IgM würde ich jetzt noch nicht als klaren Trend ansehen. Dein IgA ist im Gegensatz dazu ja seit Ende 2017 gestiegen. Wenn beide zusammen klar fallen würden, könnte man von einem fortschreitenden Immunmangelsyndrom sprechen, aber danach sieht das gar nicht aus.

Ich würde versuchen, die Ruhe zu bewahren und den 12.2. abzuwarten. Bis dahin sammeln und aufschreiben, was so war, und was du mit dem Hämatologen besprechen willst.
Zwischendurch möglichst die Beine hochlegen, Infekt auskurieren und bei neuen Beschwerden wieder erstmal zum Hausarzt.

Alles Gute Gex

Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR