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GiselaKöenig antwortete auf ß2M "Cut off level"
17 Mai 2012 19:28
  • GiselaKöenig
  • 378 Beiträge seit
    26 Oktober 2009
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Lieber Rudi,

bei mir ist noch nie ein GK-MRT mit KM gemacht worden, sondern immer ohne KM.
KM im MRT braucht man nur bei ganz bestimmten Fragestellungen oder es wird anlässlich einer Studie verabreicht. Zur normalen Kontrolle eines MM geht es ohne !!
von Rudi zitiert:
Zitat von 2010: Myelom Merkur:
"Ob ein spezielles Kontrastmittel beim MRT die Myelomzellen stimuliert, das heißt zum Wachstum anregt, ist zur Zeit noch nicht bewiesen".


Hier liegt die Betonung auf ein speziellesbeto, nicht alle KM für MRT!!!

Ich habe mich nicht beschwert, dass ich so einen hohen Beitrag für meine Krankenkasse zahlen muß, ich sage es nochmal, es sollte lediglich ein Vergleich von den unterschiedlichen Systemen sein.
Aber vielleicht bin ich ja auch von Gestern.

:bang:
Das man als P-Patient nicht nur Vorteile hat, da muß ich dir zustimmen. Da ich aber ein gewisses medizinisches Hintergrundwissen besitze, kann ich sehr gut beurteilen ob eine Untersuchung nötig ist oder nicht. :lol::lol:
Woher hast Du den die Info, dass das radioaktive "Glucosezeug" wie du es nennst, das Myelom füttert?! :evil:

Hier sind wir wieder bei dem Punkt, den ich vor ein paar Tagen schon angesprochen habe: Durch solche Äußerungen werden unwissende ratsuchende Besucher in diesem Forum verunsichert!:bang::bang::bang:

Viele Grüße

Gisela

Karsten antwortete auf ß2M "Cut off level"
17 Mai 2012 19:07
  • Karsten
  • 483 Beiträge seit
    22 April 2010
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Hallo Rudi,

mein Onko gönnt mir einmal jährlich ein Ganzkörper-MRT was ich immer im KKH Nordhausen machen lasse. Die vergleichen dann immer mit den Bildern des Vorjahres und ich kann bei der Auswertung gleich sehen ob sich was verändert hat.

Aber man hat dabei noch nie Kontrastmittel eingesetzt und die "Löcher" trotzdem immer gefunden.

Gruß

rudi antwortete auf ß2M "Cut off level"
17 Mai 2012 17:08
  • rudi
  • Autor
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Man meint immer die Privatversicherten hätten nur Vorteile, aber das ist längst nicht immer so.
Ich habe mal einen TV-Bericht gesehen, da war eine Person Privatversichert und hatte überall nur Nachteile und konnte nicht mehr in die Pflichtkassen zurück.

Und wer sich irgendwann mal Privatversichert hat, der darf sich nicht beschweren wenn er 700 € im Monat zahlen muss.
Mir wurde vor 35 Jahren als ich noch ledig war und gut verdient habe auch immer von den Privatkassen eine Privatversicherung angeboten. Nur 50 DM im Monat - hat man geworben. Aber ich bin ja nicht von Gestern gewesen und habe auch die Bedingungen gelesen, wieviel ich dann später mal zahlen müsste wenn ich verheiratet bin und 2 Kinder habe. Da kamen schnell mal 600 bis 800 DM zusammen und das in den 80er Jahren. Da dachte ich gleich - Privatversicherung ?-nein Danke, nicht mit mir !
Heute bin ich froh, denn als Kassenpatient erhällst du die gleichen Leistungen wie ein Privatversicherter - nur kassieren die Professoren nicht jeden Tag ihren Anteil ab.

Und ob Chefarztbehandlung immer besser ist als die Oberarztbehandlung, das ist fraglich.
Und ob mit PET CT oder ohne PET CT - das ist mir dann auch wurscht, den das PET CT heilt mein MM kein bißchen, im Gegenteil - das radioaktive Glucosezeug füttert die Myelomzellen schön, damit sie schnell wieder wachsen :o

Und MRT hat zwar Null Strahlenbelastung, aber das Kontrastmittel richtet mehr Schaden an als die paar Milli Sievert eines CT ohne Kontrastmittel.
Und ich habe immer noch den Verdacht, das Ende 2008 das MRT mit Kontrastmittel bei mir das MM so richtig angeheizt hat :evil:

Zitat von 2010: Myelom Merkur:
"Ob ein spezielles Kontrastmittel beim MRT die Myelomzellen stimuliert, das heißt zum Wachstum anregt, ist zur Zeit noch nicht bewiesen".

Aber wie sagen wir immer:
Wir haben oft nur die Wahl zwischen "Pest und Cholera" :bang:


Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

BrigitteP antwortete auf ß2M "Cut off level"
17 Mai 2012 16:52
  • BrigitteP
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Rudi,

ich verfolge sehr interessiert eure Diskussion über MRT, PET, CT usw., möchte aber doch zum Ausgangspunkt, den ß2-Mikroglobulinen zurückkommen.

Ich habe extra die alten Unterlagen rausgesucht. Bei Diagnosestelllung im März 2006 war der ß2-Mikrogl. bei 2,23 mg/l (Norm <3,1).Laut Bericht die Knochenmarksinfiltration >50% Hier war wohl auch dieser Wert zur Beurteilung eines Therapiebeginns herangezogen worden. Nach 6Zyklen MP auf 1,7 gesunken. Und er wurde regelmäßig kontrolliert. Mindestens bei jedem Restaging im Krankenhaus. Und jedes mal, wenn er auf über 3 im Laufe der Monate anstieg, war uns schon klar, dass die nächste Behandlung nicht lange auf sich warten lassen würde. Über den Zeitraum der Chemos sogar jedes mal vor einem Zyklus.Aber ich glaube für sich allein ist der Wert nicht ausschlaggebend. Auch Gesamt-Eiweiß, die bösen Igg und anderes spielt mit hinein. Interessant finde ich aber die Einteilung von low-risk und high-risk. Da hätte mein Mann ja auch mal Glück gehabt. Nach jeder Chemo ist dieser Wert auch regelmäßig gesunken auf 2,0-2,5.

Bezüglich der Durchlichtungsdiskussion: Mein Mann erhielt ein großes Röntgenbild, auf dem klar zu sehen war, dass nur der Kopf betroffen war. Bis heute keine Brüche. Das hat auch das MRT vom Januar bestätigt. Neu hinzu “nur” Weichteilinfiltrationen an diversen Knochen ohne Wirbelbeteiligung. Die Röntgenaufnahme aus dem Jahr 2006 war nicht in eimem "kleinen Krankenhaus" erstellt worden. Wie auch immer das aussieht. Das MRT in einer anderen Klinik. Unser Onkologe ging in den Ruhestand. Deshalb der Wechsel.

Kannst du mir bitte noch die Quelle deines ß2Mikrgl-Wissens mitteilen? Falls es nicht zu viel Mühe macht.

Viele Grüße

Brigitte

PS: Es wird Sommer! Ich sehe ganz viele Schwalben!!!



GiselaKöenig antwortete auf ß2M "Cut off level"
17 Mai 2012 15:43
  • GiselaKöenig
  • 378 Beiträge seit
    26 Oktober 2009
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So ungünstig ist der Vergleich gar nicht. Bei den "Pflichtkassen" kommen auch noch viele "Nichtverdiener" dazu, bei den Privaten die ganzen Eigenanteile, da kommt man bei einer chronischen Erkrankung pro Jahr locker auf 1500€ zusätzlich. Der Beitrag sollte lediglich Joseph die Unterschiede zwischen Luxemburg und Deutschland klar machen, keine eigentliche Wertung zwischen Pflicht und Privatkasse!!!. Bitte nicht falsch verstehen!!:bang:

Viele Grüße

Gisela

miar antwortete auf ß2M "Cut off level"
17 Mai 2012 13:59
  • miar
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Sehr ungünstige Vergleiche von privater und gesetzlicher KV.
Die Krankenkasse erhält vom Arbeitgeber des Versicherten nochmals den gleichen Betrag.
So werden aus den 200€ gleich das Doppelte, also 400€.
Bei einem Einkommen ab glaube ich 3850€, was viele Selbständige überschreiten, kann man auch frw. bei seiner KrKa pflichtversichert bleiben und würde auch hier mit dem AGZuschuß monatl. knapp 600€ zahlen, pro Person. Der Eigenanteil des Versicherten für Rezeptgebühren, Krankenhausaufenthalten ect. würde bei einem nicht chronisch Kranken (chronische Erkrankungen werden erst nach 1 Jahr anerkannt) Ehepaar in diesem Fall bei 1.848€ liegen.
Da meistens beide Ehepaare berufstätig sind erhält die Krankenkasse 15,5 % ihrer Bruttogehälter an Krankenversicherungsbeiträgen. Ja Kinder sind kostenlos mitversichert. Deshalb der Versuch vieler Privatversicherter, einen Ehepartner sozialversicherungspflichtig anzumelden und die Kinder dort kostenfrei mitversichern zu lassen. Gelingt heute seltener.