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Rosemarie antwortete auf Bisphosphonate und Zahn-Implantate
10 März 2017 18:13
  • Rosemarie
  • 245 Beiträge seit
    18 November 2009
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Hallo zusammen,

bin gerade in der Klinik zur HD STZT und aktuell mit dem Thema Kieferosteonekrose konfrontiert.
Erhalte mit Unterbrechungen seit 8 Jahren Bifis. Erst Bis Jan 2017 Bondronat 6 mg und dann Zometa 4 mg. monatlich. Nun seit 3 Monaten unterbrochen da ich immer wieder Entzündungen im Kiefer hatte. Im Nov. 2015 wurde mir ein Zahn gezogen und trotz meines Hinweises ohne Antibiose.
Kann auch nur jedem empfehlen. Infoblatt ausdrucken und mitnehmen.
Nun bei der Eingangsuntersuchung wurde eine Kiefernekrose festgestellt. Mein Glück ist dass der Herd noch klein ist und gleich erkannt wurde.
Die Kieferchirurgin in der Zahnklinik meinte auch dass es nicht viel bringt die Bifis vorher abzusetzen da sie sowieso im Körper eingelagert sind und wirken. Ihr ausdrücklicher Appell war. Bei allen Eingriffe die das Kiefer betreffen in eine Klinik zu gehen. Hier sind die Spezialisten die wissen wie die Behandlung ablaufen muss. Umzugs bedingt war ich bei zwei Zahnärzten und keiner kannte sich wirklich aus. Es war auf dem Röntgen schon sichtbar dass der Kieferknochen sich verändert. Darauf musste ich den Zahnarzt hinweisen.
In Zukunft lasse ich Behandlungen indem Zahnklinik machen.
Noch was zu der Häufigkeit der Behandlung mit Bondronat Ich musste seinerzeit darum kämpfen dass ich es bekommen habe. Mein Argument war dass es nachweislich weniger nierengefährlich ist. Hab IgA Kappa. Das Argument meines damaligen Onkologen war. Es hat keine Zulassung für das Multiple Myelom. Vermutlich ist das mit ein Grund weshalb meist Zometa verabreicht wird. So, das sind meine Erfahrungen mit Bifis und Nekrose. Ob ich die jetzt weiter nehme muss ich mit meinen Ärzten klären. Eventuell im 3 Monats Rhythmus...
Herzliche Grüße aus der Klinik.
Morgen geht meine HD los.
Rosemarie

joseph antwortete auf Bisphosphonate und Zahn-Implantate
07 März 2017 21:15
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hi Steffi

Niemand hängt 5 Tage an einen Bisphosphonat-Tropf

Bitte informiere dich bei den Onkologen korrekt

Ich habe mehrfach dir schon geschrieben, ob per PN oder hier, während der Zahnbehandlung , sind Bisphosphonate ein absolutes " geht nicht ".

Darum hab ich dir den Link reinkopiert, das sind Seiten, die sollte man schon durchlesen um zu verstehen, warum es nicht geht.

Joseph

PS: Kiefernekrosen kommen nicht von heut auf Morgen, die Zahnvereiterung war sicherlich nicht förderlich

Steffi09 antwortete auf Bisphosphonate und Zahn-Implantate
07 März 2017 18:40
  • Steffi09
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Danke für eure Worte.

Diesen tropf hat er gleich nach der Zahn op erhalten.

Papa sagt weil der Kiefer angegriffen ist bekommt er nun diesen tropf.
Da hing er dann 5 Tage täglich dran.

Nun wurde wieder ein CT gemacht.weil angeblich etwas mit der keilbeinhöhle nicht stimmt.
Es könnte ein Tumor sein oder Sekret was noch vor der chemo mit stammzelltransplantation abgesaugt werden muss.

Dazu kommt das er sehr schwach ist und immer 2x die Woche zur uni muss und ständig bis zu 5 std warten muss.
Wollte mich schon beschweren.

Es wurden schon mehrere mrt und cts gemacht und immer wieder muss er hin zum ct... Dann wird immer mehr gefunden.
Ist doch nicht normal.

Ärzte dort sprechen können ist ne Kunst.
Und einer weiß vom anderen nichts.

07 März 2017 18:28
  • gex
  • 592 Beiträge seit
    15 Juni 2016
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Hallo Steffi,
ja, der Joseph hat es sicher nicht soooo gemeint. Er ist eigentlich ein ganz Lieber, aber hantiert halt oft (seit Geburt!) mit Kettensägen, was vielleicht manchmal auch sonst abfärbt.:whistle: :whistle: :whistle: :evil: :evil: :evil:

Zu deinem Vater:
Wie auch Lilith sagt: Onkologen und Zahnärzte/Kieferchirurgen sollen sich zusammentun, sich gegenseitig informieren und einen Sanierungsplan erarbeiten. Nicht jeder vor sich hinwurschteln.
Druckt mal das PDF Dokument (Link von Joseph) aus und nehmt es mit zu den Ärzten.
Alles Gute Gex

Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR

christine antwortete auf Bisphosphonate und Zahn-Implantate
07 März 2017 17:17 - 07 März 2017 19:16
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Joseph ist sicher schon am Packen und ausserdem grauts dem vor seinen Terminen morgen - das hat er sicher nicht sooooo gemeint. Ansonsten hast du Lillith aber sehr recht- mit allem, was du geagt hast. Natürlich ist es jedem nicht sofort gegeben, sich durch alle die Broschuren und Links zu graben, das kommt später aber noch!

Alles wird gut
Letzte Änderung: 07 März 2017 19:16 von christine.

Lilith antwortete auf Bisphosphonate und Zahn-Implantate
07 März 2017 17:00
  • Lilith
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Joseph,
ich bin mir sicher, dass für dich und alle Jene hier, die mit der Thematik seit Jahren zu tun haben alles sonnenklar ist. Aber Diejenigen, die neu dazu stoßen, noch dazu akut in Sorge sind, stehen vor einer riesigen Wand voller Regeln und Empfehlungen (noch dazu in medizinischem Halblatein erklärt) und es ist einfach schwierig ein System für sich zu finden. Sicherlich mussten wir da alle durch, aber ich für meinen Teil kann mich noch sehr gut an die anfänglichen Wirrungen und die nicht-enden-wollende Panik erinnern. Ich plädiere daher für Verständnis und ein Übermaß an Geduld...

Hallo Steffi,
um es auf's Wesentliche herunterzubrechen: Zahnbehandlungen und Biphosphonate (hier sog. Bifis = Knochentropf) vertragen sich NICHT. Deshalb Josephs Hinweis, die Bifis während der Behandlung (bis alles an den Zähnen WIRKLICH RICHTIG GUT verheilt ist) abzusetzen. Es besteht sonst die Gefahr sog. Kiefernekrosen. Hat der behandelnde Arzt deines Vaters dazu kein Wort verloren - oder weiß er nichts von der Zahnbehandlung? Ob der Oberkiefer nun aufgrund der Bifis "zurückgegangen ist", darüber lässt sich nur spekulieren, aber möglich wäre es. Greif dir den behandelnden Arzt deines Vaters und bestehe auf einem aufklärenden und verständlichen Gespräch hinsichtlich solcher und anderer Nebenwirkungen der Medikation.

Alles Gute für deinen Vater - und nicht aufgeben!
LG Lilith