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Mira antwortete auf Bisphosphonate und Zahn-Implantate
19 Nov. 2016 12:42
- Mira
419 Beiträge seit
03 Februar 2014
03 Februar 2014
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Hallo Undine,
Bifis nehmen heißt auch das Risiko eingehen dass u.U. eine Kiefernekrose kommt, die gehört zu den bekannten Nebenwirkungen. Daran gibt es nichts zu rütteln. Leider.
Mit Zahnhygiene dürfte folgendes gemeint sein: wer seine Zähne nicht regelmäßig bekommt irgendwann Problem mit den Zähne. Und die sitzen nun mal im Kiefer.
Nekrosen können auch entstehen ohne das eine Zahnbehandlung stattfindet. Wenn aber Entzündungen am Kiefer kommen, oder der Kiefer nicht mehr geschützt ist (z.B. wenn ein Zahn gezogen wird) ist das Risiko erhöht. Deswegen sollte man vor solche Behandlungen ein Pause mit den Bifis machen und diese Behandlungen auf gar keinem kurz nach der Gabe von Bifis vornehmen lassen. Zusätzlich Antibiotika nehmen und dann sollte es eigentlich OK sein.
Zu Thema Abschleifen: davon ist ja nicht der Kiefer betroffen, sondern nur der Zahn selber. Professionelle Zahnreinigung gehört für mich aber zur regelmäßige Zahnpflege. Das der gefährlich sein sollte ist mir nicht bekannt.
Mir wurde gesagt ich sollte jede nicht unbedingt notwendige Eingriff an den Zähnen sein lassen. Mir wurde auch im Voraus gesagt dass Bifis immer im Knochen nachweisbar bleiben, auch wenn man damit aufhört.
Das ist nur was mir dazu bekannt ist. Vielleicht gibt es mittlerweile bessere Verfahren, ich weiß es nicht. Aber mal ganz ehrlich: was ist denn die Alternative? Auch bei Osteoporose werden Bifis eingesetzt. Und die Knochensubstanz verbessert sich nachweislich dadurch, zumindest war das bei mir so.
LG
Mira
Bifis nehmen heißt auch das Risiko eingehen dass u.U. eine Kiefernekrose kommt, die gehört zu den bekannten Nebenwirkungen. Daran gibt es nichts zu rütteln. Leider.
Mit Zahnhygiene dürfte folgendes gemeint sein: wer seine Zähne nicht regelmäßig bekommt irgendwann Problem mit den Zähne. Und die sitzen nun mal im Kiefer.
Nekrosen können auch entstehen ohne das eine Zahnbehandlung stattfindet. Wenn aber Entzündungen am Kiefer kommen, oder der Kiefer nicht mehr geschützt ist (z.B. wenn ein Zahn gezogen wird) ist das Risiko erhöht. Deswegen sollte man vor solche Behandlungen ein Pause mit den Bifis machen und diese Behandlungen auf gar keinem kurz nach der Gabe von Bifis vornehmen lassen. Zusätzlich Antibiotika nehmen und dann sollte es eigentlich OK sein.
Zu Thema Abschleifen: davon ist ja nicht der Kiefer betroffen, sondern nur der Zahn selber. Professionelle Zahnreinigung gehört für mich aber zur regelmäßige Zahnpflege. Das der gefährlich sein sollte ist mir nicht bekannt.
Mir wurde gesagt ich sollte jede nicht unbedingt notwendige Eingriff an den Zähnen sein lassen. Mir wurde auch im Voraus gesagt dass Bifis immer im Knochen nachweisbar bleiben, auch wenn man damit aufhört.
Das ist nur was mir dazu bekannt ist. Vielleicht gibt es mittlerweile bessere Verfahren, ich weiß es nicht. Aber mal ganz ehrlich: was ist denn die Alternative? Auch bei Osteoporose werden Bifis eingesetzt. Und die Knochensubstanz verbessert sich nachweislich dadurch, zumindest war das bei mir so.
LG
Mira
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UndineD. antwortete auf Bisphosphonate und Zahn-Implantate
19 Nov. 2016 11:08
- UndineD.
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11 September 2026
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Hallo Volker,
bis 19% Kiefernekrosen- das hieße ja, fast jeder 5. mit Bifis Behandelte bekommt eine Kiefernekrose? Also wer sich Bifis geben lässt spielt etwa "Russisch Roulette"?
Wie sind denn hier die Erfahrungen? Wer bekommt schon lange unbeschadet Bifis? Sind viele Fälle bekannt in denen es tatsächlich zu einer Nekrose kam?
Zahnimplantate lassen sich ja vermeiden, aber Extraktion, Schleifen, andere Zahnbehandlungen doch wohl dauerhaft nicht wenn man nicht mehr jung ist. Und wieso ist sogar prof. Zahnreinigung gefährlich? Mir wurde (von Ärzten) gesagt: "4 Wochen vorher mit Bifis aussetzen, dann unter Antibiotika behandeln. Nekrosen entstehen durch mangelnde Zahnpflege." Soll wohl vorsorglich heißen, falls Probleme dieser Art auftreten, ist der Patient eben selber Schuld.
Bei mir bleiben mal wieder große Zweifel, ob Bifis annehmen nun die richtige Entscheidung ist- ob man den Ärzten trauen kann sowieso.
L.G. Undine
bis 19% Kiefernekrosen- das hieße ja, fast jeder 5. mit Bifis Behandelte bekommt eine Kiefernekrose? Also wer sich Bifis geben lässt spielt etwa "Russisch Roulette"?
Wie sind denn hier die Erfahrungen? Wer bekommt schon lange unbeschadet Bifis? Sind viele Fälle bekannt in denen es tatsächlich zu einer Nekrose kam?
Zahnimplantate lassen sich ja vermeiden, aber Extraktion, Schleifen, andere Zahnbehandlungen doch wohl dauerhaft nicht wenn man nicht mehr jung ist. Und wieso ist sogar prof. Zahnreinigung gefährlich? Mir wurde (von Ärzten) gesagt: "4 Wochen vorher mit Bifis aussetzen, dann unter Antibiotika behandeln. Nekrosen entstehen durch mangelnde Zahnpflege." Soll wohl vorsorglich heißen, falls Probleme dieser Art auftreten, ist der Patient eben selber Schuld.
Bei mir bleiben mal wieder große Zweifel, ob Bifis annehmen nun die richtige Entscheidung ist- ob man den Ärzten trauen kann sowieso.
L.G. Undine
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klaus99 antwortete auf Bisphosphonate und Zahn-Implantate
18 Nov. 2016 22:00
- klaus99
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05 Februar 2014
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Hallo Joseph,
ganz so schlimm ist es nicht, aber trotzdem Prost.....!!
Gruß
Klaus
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Klaus
Wir sterben nur einmal - Wir leben jeden Tag
myelom.online
facebook.com/myelom.online
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joseph antwortete auf Bisphosphonate und Zahn-Implantate
18 Nov. 2016 21:17
- joseph
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11 September 2026
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Hi Klaus
Ich muss auch zurzeit, das heisst die nächsten 3 Monate nur ganz zerkleinertes oder flüssiges zu mir nehmen .... Prost
LG
Joseph
Ich muss auch zurzeit, das heisst die nächsten 3 Monate nur ganz zerkleinertes oder flüssiges zu mir nehmen .... Prost
LG
Joseph
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klaus99 antwortete auf Bisphosphonate und Zahn-Implantate
18 Nov. 2016 20:44
- klaus99
-
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468 Beiträge seit
05 Februar 2014
05 Februar 2014
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- Beiträge: 468
Hallo zusammen,
danke für eure zahlreichen Antworten. Ich werde dass im intensiv mit meinem Zahnchirurgen und meinem Onkologen erörtern und eure Argumente vortragen.
Ich laufe dann noch etwas länger als "zahnloser Tiger" rum, ist auch nicht so tragisch, da man die Lücke auch beim Lachen nicht unbedingt sieht, oder ich gehe unter die "Brückenbauer"
Gruß
Klaus
danke für eure zahlreichen Antworten. Ich werde dass im intensiv mit meinem Zahnchirurgen und meinem Onkologen erörtern und eure Argumente vortragen.
Ich laufe dann noch etwas länger als "zahnloser Tiger" rum, ist auch nicht so tragisch, da man die Lücke auch beim Lachen nicht unbedingt sieht, oder ich gehe unter die "Brückenbauer"
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Klaus
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Volker07 antwortete auf Bisphosphonate und Zahn-Implantate
18 Nov. 2016 16:14
- Volker07
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Hallo an alle Foristen:
Auch ich habe in Würzburg einiges erfahren, was ich zum Teil schon wusste, aber auch einiges Neues:
1) Die Bisphosphonate sind noch nach mehr als 1o Jahren nachweisbar (hatte Joseph schon geschrieben, wusste aber meine Zahnärztin auch schon).
2) Eine Pause bei den Infusionen vor und nach Zahnbehandlungen bringt nichts (wusste ich noch nicht).
3) Kieferosteonekrosen sind viel häufiger auch in DE als in manchen Patienteninfos angegeben (im Vortrag: bis zu 19%). Das habe ich leider vor meiner OP auch vom Kieferchirurgen erfahren. Seine Aussage: 70% Unterkiefer, 20% Oberkiefer und bei 10% gleichzeitig Unter- und Oberkiefer!
4) Auslöser kann auch eine professionelle Zahnreinigung sein. Überhaupt waren die Beispielbilder im Vortrag ernüchternd.
5) Hat man schon eine Nekrose gehabt, dann schließt dies leider nicht aus, dass noch weitere kommen. Hat mich etwas erschreckt.
6) Aber: Die Bifi-Infusionen wirken sich positiv auf den Krankheitsverlauf des MM aus, also nicht nur auf die Knochen!
Noch kurz vor der Diagnose MM hatte ich mit meiner Zahnärztin Implantate vereinbart. Nach der Diagnose hat sie mir sofort davon abgeraten!
An weitere Infos aus dem Vortrag kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Aber vielleicht kann noch jemand weiteres zum Vortrag / Thema beitrage?
Beste Grüße
Volker
Auch ich habe in Würzburg einiges erfahren, was ich zum Teil schon wusste, aber auch einiges Neues:
1) Die Bisphosphonate sind noch nach mehr als 1o Jahren nachweisbar (hatte Joseph schon geschrieben, wusste aber meine Zahnärztin auch schon).
2) Eine Pause bei den Infusionen vor und nach Zahnbehandlungen bringt nichts (wusste ich noch nicht).
3) Kieferosteonekrosen sind viel häufiger auch in DE als in manchen Patienteninfos angegeben (im Vortrag: bis zu 19%). Das habe ich leider vor meiner OP auch vom Kieferchirurgen erfahren. Seine Aussage: 70% Unterkiefer, 20% Oberkiefer und bei 10% gleichzeitig Unter- und Oberkiefer!
4) Auslöser kann auch eine professionelle Zahnreinigung sein. Überhaupt waren die Beispielbilder im Vortrag ernüchternd.
5) Hat man schon eine Nekrose gehabt, dann schließt dies leider nicht aus, dass noch weitere kommen. Hat mich etwas erschreckt.
6) Aber: Die Bifi-Infusionen wirken sich positiv auf den Krankheitsverlauf des MM aus, also nicht nur auf die Knochen!
Noch kurz vor der Diagnose MM hatte ich mit meiner Zahnärztin Implantate vereinbart. Nach der Diagnose hat sie mir sofort davon abgeraten!
An weitere Infos aus dem Vortrag kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Aber vielleicht kann noch jemand weiteres zum Vortrag / Thema beitrage?
Beste Grüße
Volker
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