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12 Apr. 2017 19:11
  • gex
  • 592 Beiträge seit
    15 Juni 2016
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Viel Glück, Ilona und Dietmar.

Vielleicht versucht ihr mal, ob der VdK euch aus der Ferne hilft ( www.vdk.de ).
Auch allen anderen, die vorhaben eine BK-Anzeige zu machen, sei der VdK ans Herz zu legen. Der Kampf mit der Unfallversicherung / Berufsgenossenschaft kann knallhart werden, wenn man allein ist.

@Trixi: Du fragst Dich, was das bringt.
Antwort: Bei Anerkennung eine lebenslange steuer- und sozialversicherungsfreie Rente. Zwar wird von der Altersrente (und ggf. Erwerbsunfähigkeitsrente) evtl. ein Teil abgezogen, aber bei weitem nicht alles. Hier ist ein Rechenbeispiel für einen fiktiven Fall mit 50% Behinderung, anhand dessen man einigermaßen nachvollziehen kann, wie die Abzüge dann sind. www.unfallrente.net/unfallrente-und-altersrente.html . Im Beispiel werden bei 750 € Unfallrente 208 € von der Altersrente abgezogen, es bleiben also fast 550 € zusätzlich übrig. In 10 Jahren 66.000 €.
Wichtig ist es die BK-Anzeige schnell zu machen. Das ist erstmal ganz einfach und formlos möglich. Nach meiner Kenntnis beginnt der Rentananspruch mit Einreichung der Anzeige. Wer wartet, verliert jeden Monat ggf. ein paar 100 €.
Eigentlich müsste der Arbeitgeber eine BK-Anzeige machen. Auch ein Arzt kann die BK-Anzeige machen, oder Du selber.

Alles Gute Gex

Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR

11 Apr. 2017 22:03
  • dietmar1954
  • 24 Beiträge seit
    02 Oktober 2016
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Vielen Dank, mach mich direkt an die Arbeit.

11 Apr. 2017 15:47
  • Mapoli
  • 1736 Beiträge seit
    18 Juni 2011
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Hallo Ihr lieben,

vor vierlen Jahren sagte man mir in Würzburg, dass das Myelom bei jüngeren Patienten ganz oft an den Pestiziden der 60er, und 70er Jahre liegt. Ich habe hier damals schon ausführlich dazu etwas geschrieben. Muss ich mal wieder raussuchen.
Ich selbst bin in einer Gärtnerei aufgewachsen (Jahrgan 1966) und habe als Kind natürlich immer viel draußen gespielt. Leider hätte ich als Tochter ja auch keinen Anspruch...
Vielleicht wird es später einmal anerkannt. Bei der Erkrankung Parkinson hat es ja auch sehr lange bis zur Anerkennung gedauert. Mein Vater hatte nachweislich die Erkrankug durch die Pestizide erhalten, war aber schon im Rentenalter. Da hat man dann nichts mehr davon.

LG Ma

11 Apr. 2017 07:17
  • Anomalia
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo ,

wir haben uns darüber auch schon Gedanken gemacht. Mein Mann ist Gärtner von Beruf und hat jahrelang auch in seinem Beruf gearbeitet. Vor allem in den 80er-Jahren haben sie in der Gärtnerei alles Mögliche versprüht, ohne jeglichen Schutz.
Richtig mulmig wurde es uns, als mein Mann einen alten Bekannten bei der Onkologin wiedergetroffen hat, sie haben zusammen die Ausbildung zum Gärtner gemacht. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit eines Zufalls?
Er hat zwar kein MM, sondern Leukämie, aber trotzdem sehr komisch.

Liebe Grüße
Ano

10 Apr. 2017 19:53
  • Trixi
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Liebe Rosemarie,
tatsächlich weiss ich auch nicht wie der Erfolg versus Mühe ist. Ich denke nach was ich denn davon hätte. So wäre das für mich nur die jährliche Reha, was prinzipiell sehr schön wäre. Als Rentnerin bekomme ich sonst keine mehr wenn meine Blutwerte so gut sind.
Liebe Grüsse, Trixi :)

10 Apr. 2017 08:44
  • Rosemarie
  • 245 Beiträge seit
    18 November 2009
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Hallo,
darüber hatte ich mir auch schon Gedanken gemacht. Es gibt Studien wonach die Menschen, die in der Landwirtschaft und im Gartenbau gearbeitet haben vermehrt am Myelom erkranken.
Ich selbst habe über 30 Jahre im Baumschulbereich gearbeitet. Dort wurden die verschiedensten Pestizide eingesetzt. Die letzten Jahre haben wir in der Hauptsache Rosen im Topf kultiviert, die alle 2 Wochen vorbeugend mit Insektiziden und Pilzmitteln behandelt wurden. Meine Ärzte wissen das alle aber keine hat mir bisher geraten dies als Berufskrankheit anzuzeigen obwohl es auf der Hand liegt. Pestizide sind einen Ursache des Multiplen Myelom. Ob ich das noch angehe kann ich nicht sagen. Mehrfach wurde mir gesagt, dass es ein schwerer Weg sein wird dies gegenüber der Berufsgenossenschaft zu vertreten. Ehrlich gesagt hatte ich auch nicht die Energie dazu.
Meine Frage wäre jetzt auch ob es hier im Forum Menschen gibt, die auch in diesem Bereich gearbeitet haben und vielleicht schon mit der Berufgenossenschaft Kontakt hatten. Bei einem Patiententag sagte mir ein Prof. dem ich dies erzählte dass er mir ein Gutachten schreibt, falls ich gegen die Berufsgenossenschaft meine Ansprüche anmelden möchte.
Wie gesagt, ich bin noch unentschlossen.
Allen, die den Weg gehen wünsche ich Durchhaltevermögen und viel Erfolg!

Rosemarie