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21 Juni 2018 21:16
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hi Detlef

Willkommen im Forum

Prinzipiel muss man davon ausgehen, dass das MM schon in den Knochen aktiv war, bevor dir das Missgeschick mit dem Knacken im Rücken geschehen ist

Ich komm auf mich persönlich zurück, 2005 konnte ich nur noch mit Krücken mich fortbewegen, nach Bestrahlungen 2005 gingen die Schmerzen weg und nach der einzelnen HD 2007 füllten sich auch wieder meine Knochen.

Aktuel ist wieder ein Rezedif, aber auch das bekomm ich wieder in den Griff, bin nah dran an den Werten der Normalität

LG

Joseph

Ich möchte mich mal hier vorstellen. wurde erstellt von DerOppa
21 Juni 2018 20:46
  • DerOppa
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  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Leidensgenossen und Angehörige,

ich bin Detlef aus Berlin bin 60 Jahre alt und bin an MM erkrankt.

Ja zu meiner Geschichte,ende Juli 2016 erlitt ich einen Arbeitsunfall.Ein einbeiniger sehr schwergewichtiger Mann ist aus seinen Rollstuhl gefallen,und ich versuchte ihn wieder hoch zu bekommen.Als das fast geschafft war,verlohr er erneut das Gleichgewicht und bevor er auf den Beton der Straße fiel,faste ich schon aus Reflex zu und fing ihn also auf.Das Ergebnis war ein unangenemes knaxen im Rücken.Im Verlauf der nächsten beiden Tage namen die Schmerzen im Rücken jedoch beträchtlich zu so das ich einen D-Arzt aufsuchte.Das MRT meiner Wirbelsäule ergab,das der 2. Lendenwirbel eingebrochen ist.
Aber man sah auch Einschlüsse an den Wirbelkörpern und deutete es könnten mögliche Metasthasen sein.Weitere Untersuchungen haben den Verdacht jedoch nicht bestätigt.Was der Berufsgenossenschaft jedoch nicht daran hinderte,mit der Begründung "Sie sind ja schon vorgeschädigt" jegliche Zahlungen einzustellen.
Die Schmerzen im Rücken wurden Zeitweise mal besser,aber wurden auch genauso auch heftiger.Das ganze Jahr 2017 ging ich dann mit Schmerzen wieder arbeiten,ich musste ja irgendwie Geld verdienen.Nur Krankengeld geht ungemein an die Substanz.
Anfang 2018 lies ich mich dann erneut wegen permanenter starker Schmerzen krank schreiben.Nach 7 Wochen bekam ich dann eine Schmerztherapie.Die erste Spritze tat Wunder,ich konnte mich erstmals wieder Schmerzfrei bewegten.Am 3.3. war mir als machte ich eine doofe Bewegung,so als ob man sich verrenkt hat.Am Tag danach setzten so starke Schmerzen ein,wie ich sie mein Lebtag noch nicht erlebt hatte.Von da an konnte ich nicht mehr im liegen schlafen.Es war ein weiterer Wirbel eingebrochen,diesmal der 1.Lendenwirbel.Selbst für meine Begriffe starke Schmerzmittel halfen nicht.Nach 2 Monate im sitzen schlafen,stellte man dann am 3.5.fest,ich bin an Multiples Myelom erkrankt.
Das traf mich wie mit einem nassen Scheuerlappen ins Gesicht.
Ich wurde sofort ins Krankenhaus überwiesen,wo sich diese Diagnose bestätigte und mit der Chemo begonnen wurde.
Morgen beginnt der 3. Cyklus.Ich bekomme pro Cyklus 1x Cyclophosphamid (Infusion) 4 Spritzen Bortezomib und Dexamethason.
Möglicherweise noch einen 4.Cyklus,aber dann soll es zum Stammzellen sammeln gehen mit anschließender Hochdosis und zurückgabe meiner Stammzellen.
So ist der Plan.
Aber ich habe auch Fragen an euch.Wie ist eure Erfahrung?

Haltet ihr es für möglich,das die Krankheit bereits beim ersten Wirbelbruch schon soweit fortgeschritten war,das die Knochen bereits geschädigt waren,und ich damit ohne Behandlung noch fast 2 Jahre überlebt habe ohne von der Krankheit etwas zu ahnen?

Da ich ja noch immer starke Schmerzen im Rücken habe,die aber durch Novaminsulfon erträglicher geworden sind.Wie ist das bei euch?Ich habe häufig gelesen das viele von euch über längere Zeit wieder schmerzfrei sind.Unter welchen Bedingungen kommt es dazu?

Gesetz dem Fall die Hochdosis schlägt auch wie gewünscht an.Wielange kann es gut gehen bis der erste Rückschlag kommt,und wie geht es dann erfahrungsgemäß weiter?

Ok,das soll es erstmal gewesen sein,der Roman ist so schon recht lang geworden,ich werde euch gewiss noch mit der einen oder anderen Farge löchern.Habt Dank für euer Verständnis.

LG Detlef