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Margret antwortete auf kappa-Leichtkettenwerte - wie schlimm
17 Aug. 2016 14:55 - 17 Aug. 2016 14:55
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Herbert,

genau das ist ja der Grund, warum bei vielen Patienten die Nieren versagen. Die langen Leichtketten verstopfen die feinen Gefäße der Nieren, bis diese nicht mehr dagegen arbeiten können und funktionslos werden, was lebenslange Dialyse und deutlich schlechtere Prognose bedeutet.

Und es ist der Grund, warum ich hier gebetsmühlenartig wiederhole, die Nierenwerte nicht aus dem Auge zu verlieren! Immer wieder weise ich auch auf die Möglichkeit einer vorsorglichen Dialyse mit dem High-Cut-Off-Filter hin, der die langen Eiweissketten aus dem Blut filtert. Schon wenige Behandlungen können dafür sorgen, dass einem die Dialysepflicht erspart bleibt.

Bitte sprich bei irgendwie bedenklichen Werten deine Ärzte darauf an, lass dich im Zweifel zu einem Nephrologen überweisen und informiere dich im Netz über den Gambro-Filter.

Alles Gute,
Margret
Letzte Änderung: 17 Aug. 2016 14:55 von Margret.

herbert antwortete auf kappa-Leichtkettenwerte - wie schlimm
17 Aug. 2016 13:49
  • herbert
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo an alle!

Natürlich lässt einem die Krankheit keine Ruhe. Man schaut als ahnungsloser Laie im Internet rum, und findet dies und das. Da ich davon ausgehe, dass diese Leichtketten auch die Nieren belasten, habe ich bei Niereninsuffizienz und so herumgesucht und

Cast-Nephropathie

gefunden. Und dort haben zwei Seiten eine Grenze gemacht zwischen > 500 mg/l und < 500 mg/l im Serum. Über 500 sehen sie als gefährlich und behandlungsbedürftig an, mein Wert steigt ja anscheinend auf die 500 zu:

Ein Freier-Leichtketten-Wert im Serum von ≥ 500 mg/l ist bei einem Patienten mit ungeklärtem ANV ein Indikator für eine Cast-Nephropathie.

www.bindingsite.com/de-de/understand/the...ers/cast-nephropathy

klaus99 antwortete auf kappa-Leichtkettenwerte - wie schlimm
27 Juli 2016 15:14
  • klaus99
  • 468 Beiträge seit
    05 Februar 2014
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Hallo Leute,

die letzten Einträge passen absolut nicht zu dem Thema, das Herbert hier besprochen haben möchte.

Bitte postet in diesem Thread doch nur die Dinge, die zu Herberts Frage passen. Wenn ihr das andere Thema diskutieren möchtet (was ich durchaus verstehen kann), macht einen neuen Thread auf.

Danke
Klaus

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facebook.com/myelom.online

GiselaKöenig antwortete auf kappa-Leichtkettenwerte - wie schlimm
27 Juli 2016 15:01
  • GiselaKöenig
  • 378 Beiträge seit
    26 Oktober 2009
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Liebe Mira,
ich gebe Dir völlig Recht! Jeder verarbeitet eine schlimme Erkrankung unterschiedlich. Als ich 2007 die Diagnose erfahren habe, war ich auch erstmal nicht in der Lage und glaube mir, ich kenne mich in Medizinischen Dingen eigentlich gut aus, irgendeine Entscheidung zu treffen. Woher auch!? Ich habe mich von meinem Onkologen beraten lassen und mir eine Zweitmeinung im Uniklinikum Bonn eingeholt. Danach habe ich mich therapieren lassen. Ob es die richtige Therapie war, wer weiß das schon? Man kann immer nur einmal den Weg gehen. Natürlich werden auch viele Fehler in der Medizin gemacht, es sind auch "nur" Menschen, aber ständig hinter jedem Baum einen Feind zu sehen ist auch nicht gesund und hilft nicht weiter.
Nach wie vor bin ich sehr erstaunt, wie hier im Forum manche Leute ihr "medizinisches Halbwissen" darstellen. Ist schon erstaunlich, wie man medizinisches Wissen in so kurzer Zeit erlernt werden kann, um sich selbst zu therapieren oder die richtige Therapie für sich herauszusuchen. Wofür Ärzte überhaupt noch studieren müssen!?
Ich bin heute noch auf die ärztliche Hilfe angewiesen. Komisch, aber das liegt sicherlich an mir!?
Das Internet ist in vielen Dingen hilfreich, das will ich gar nicht abstreiten, aber es ist nicht für alles gut.
Jetzt habe ich sicherlich wieder in ein Wespennest gestochen.......................
Trotzdem noch einen schönen Tag.

Gisela

27 Juli 2016 12:51
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Mira schrieb: Hallo Joseph,
die Aussage "Leider gibt es zu viele, denen ihre Erkrankung vollkommen egal ist" ist eine Unterstellung.


Hallo Mira

Deine Meinung ist angekommen

trotzdem

darf ich doch auch eine eigene Meinung haben

Liebe Grüsse

Joseph

27 Juli 2016 08:08
  • Mira
  • 419 Beiträge seit
    03 Februar 2014
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Hallo Joseph,
die Aussage "Leider gibt es zu viele, denen ihre Erkrankung vollkommen egal ist" ist eine Unterstellung. Nur weil es Leute gibt, die eine Krankheit einfach akzeptieren und die Ärzte voll vertrauen, heißt das noch lange nicht, dass denen ihre Krankheit vollkommen egal ist und sie von vornherein die schlechteren Karten haben. Ja, man kann über-therapiert werden. Ja, der Arzt kann sich für eine weniger erfolgreiche Therapie entscheiden. Aber man kann sich auch nach eigenen Recherchen für die weniger erfolgreiche Therapie entscheiden. Man kann sich auf eine neue Therapie einstellen und danach feststellen, dass man diese nicht bekommt oder die KK diese nicht bezahlt. Man kann bestimmte Untersuchungen konsequent verweigern, damit eine sichere Diagnose verhindern und dann jahrelang mit einer falschen Diagnose weiter forschen wie man sich behandeln lassen möchte. Es soll auch Menschen geben die mit der Fülle an Informationen gar nicht zurecht kommen und in Dauerstress geraten, weil es immer eine andere Behandlung gibt, die vielleicht erfolgreicher wäre. Weil das Internet halt nicht immer aktuell und neutral ist. Der Weg der Tropfen im Bach ist vorbestimmt, der Weg der Erkrankung letztendlich auch. Und jeder geht damit anders um. Eines haben alle gemein: ob es die richtige Entscheidung ist weiß keiner im Voraus. Der eine stutz sein Zuversicht auf die eigene Erkenntnisse, der andere auf das Können der Ärzte, gläubige Menschen sogar auf ihrem Gott und jeder hat das Recht so zu handeln wie er es für sich für richtig hält. Nur vollkommen egal dürfte eine Erkrankung kein Mensch sein!
LG
Mira