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29 Apr. 2024 16:41
  • Vasya
  • 17 Beiträge seit
    18 September 2023
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Hallo Michael,

dein Hausarzt kann Dich selbstverständlich krank schreiben das ist überhaupt kein Problem. Er hat ja Deine Diagnose und mehr braucht er nicht.

Viele haben ja Ihre Onkos nicht vor Ort da macht das läuft das ha auch über den HA. Der bekommt ja auch die Briefe von daher würde ich mich überhaupt keine Sorgen machen wer das macht ist am Ende auch egal.

Viele Grüße
Simone

29 Apr. 2024 16:24
  • Micha88
  • Autor
  • 153 Beiträge seit
    23 September 2015
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Hallo,
ich habe folgendes Problem. Ich bin seit 05/23 in der Erhaltungstherapie mit Lenalidomid 10mg. Leider hat sich mein Gesundheitszustand seit dem fortlaufend verschlechtert, anfangs waren es "nur" Hautprobleme, Polyneuropathien, mittlerweile sind extreme Kurzatmigkeit und Müdigkeit, Übelkeit, Kreislaufprobleme mit kaltem Schweiß hinzugekommen.
Letztes Jahr konnte ich mit einer 3-wöchigen Reduktion auf 5mg die Nebenwirkungen stark reduzieren, auch eine einwöchige Pause hat gut geholfen.
Vor 1,5 Wochen hat die UK Heidelberg mich angerufen, dass meine Leberwerte sehr schlecht sind (GGT,GPT und GOT) und ich erstmal 2 Wochen mit Lena pausieren soll. Leider hat sich diesmal keine körperliche Besserung eingestellt (liegt vielleicht auch an den schlechten Leberwerten!)

Heute war ich bei meinem ansässigen Hämatologen und hatte ihn aufgrund der körperlichen Probleme gebeten, mich vorerst krankzuschreiben. Antwort: "er könnte mich mal 3-4 Tage krankschreiben, längere Zeit geht nicht, da wäre dann der Hausarzt zuständig! (Das sehe ich ehrlich gesagt nicht so, der kennt sich mich dem Myelom überhaupt gar nicht aus!)

Für mich bedeutet das im Umkehrschluß, entweder ich kann mit der Erhaltungstherapie arbeiten gehen, oder ich muss sie halt absetzen. Ein GRUND für eine längerfristige Krankschreibung ist sie jedenfalls nicht, ist halt keine aktive Therapie. Ich bin ziemlich entsetzt, zumal ich bereits nicht mal 3 Monate nach der 2. Hochdosis wieder arbeiten gegangen bin, aber ehrlich gesagt ging es mir da viel besser als zur Zeit!

Wie ist das bei Euch, hattet ihr auch mal solche Schwierigkeiten?

PS: Leider habe hier auch bzgl. der onkologischen Arztwahl keine wirklichen Alternativen.

LG
Michael

Viele Grüße
Michael

Erstdiagnose 11/2015
z.Zt. 3 Wochen nach CAR-T Therapie