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Übernahme Ganzkörper-MRT-Kosten durch KK wurde erstellt von Resi-WW
14 Juli 2025 10:07
  • Resi-WW
  • Autor
  • 10 Beiträge seit
    18 Mai 2024
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Guten Morgen.
Heute habe ich eine Frage, die vielleicht auch andere hier im Forum betrifft.
Seit 2021 ist mein SMM so weit gediehen, dass ich regelmäßig nach Heidelberg zur Überprüfung der Werte fahre. Dazu gehört auch einmal jährlich ein Ganzkörper-MRT.
Am Anfang hatte ich versucht, das MRT näher an meinem Heimatort durchführen zu lassen (ich habe rd. 190 km bis Heidelberg). Dazu musste ein Antrag auf Kostenübernahme bei der KK gestellt werden.
Meine Krankenkasse hat dann generell die Kostenübernahme für ein Ganzkörper-MRT abgelehnt.
Die Begründung ist, dass das GK-MRT nicht Bestandteil des Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse sei und dass laborchemische Verlaufskontrollen mit eventuellen MRT des Beckens völlig ausreichend wären.
Wir haben natürlich Widerspruch eingelegt und beim Sozialgericht geklagt. Die Richter am Sozialgericht sind leider wenig entscheidungsfreudig und auch wenn der behandelnde Arzt der Uniklinik Heidelberg ausdrücklich in einer Stellungnahme die Notwendigkeit der Untersuchung dargelegt hat, soll nun ein Sachverständigengutachten eingeholt werden (Für dessen Kosten wir natürlich in Vorlage gehen müssen).
Eine Anfrage des Gerichts beim Gemeinsamen Bundesausschuss hat auch nur die Antwort ergeben, dass es bisher keine Empfehlung des Ausschusses für ein GK-MRT bei Smoldering Myeloma gäbe und auch keine derartigen Überprüfungen anhängig seien.
Es läuft darauf hinaus, dass das Gericht vermutlich unsere Klage abweisen wird und die Krankenkasse dann alle Kosten für die Untersuchungen seit 2022 bei uns geltend machen wird.
Für die Richter dürfte das der bequemste Weg sein den Schreibtisch zu leeren!
Hat jemand von Euch dieses Problem auch gehabt und gab es eine Lösung für den Patienten?