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rudi antwortete auf Fahrtkostenerstattung
10 Feb. 2012 17:06
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Hallo,
mit vielen Artikeln im Internet berichtet man nicht neutral sondern versucht (teilweise durch angstmachen) Menschen zu beeinflussen um z.B. mehr Abschlüsse für Zusatzversicherungen zu machen.

Ich habe noch nie in meinem Leben die Krankenkasse vorher gefragt, ob ich zu einem bestimmten Arzt oder in eine bestimmte Klinik gehen darf.
Und ich habe noch nie Probleme damit gehabt.

Manchmal gilt auch der Satz:
Wer frech ist, dem gehört die halbe Welt !

Wer immer erst nachfragt, der erhält meistens Ablehnungen und wird geblockt.

Fragt man bei der KK eine Leistung schüchtern an, dann ist es sehr einfach das abzulehnen.

Hat man die Leistung schon in Anspruch genommen, ist es auch für die KK nicht mehr so einfach diese wieder rückgängig zu machen.
Oder der Verwaltungsaufwand für ein Rückgängig machen wäre teurer als wenn man alles so lässt und akzeptiert.

Man muss natürlich immer in seinem Rahmen bleiben.
Z.B. kann ich als Kassenpatient nicht einfach in eine Privatklinik gehen und mich dort vom Chefarzt behandeln lassen, ohne dass es auffällt.

Meine KK (TK) hat mir auch bestätigt, dass ich mich z.B. in Bozen (italien) behandeln lassen könnte (auch autologe SZT wäre gegangen). Die KK zahlt dann die Kosten wie sie vergleichsweise in einer deutschen Klinik entstehen würden.
Will heißen, wenn die Behandlung in Italien teuerer ist als in Deutschland, dann zahlt die KK nur die Kosten wie sie in Deutschland entstehen würden.

Eventuell muss man dann damit rechnen, daß man einen geringen Teil der Kosten selbst übernehmen muss.

Hier kommt dann von der KK immer gleich die Empfehlung eine Auslands-Zusatzversicherung abzuschließen.

Auch 1999 als mein BWK4 eingebrochen war und ich eine schwere Wirbelsäulen OP benötigte hat mich ein Oberarzt in Ravensburg zum besten Spezialisten in Deutschland nach Karlsbad-Langensteinbach vermittelt. Durch persönlichen Anruf beim leitenden Prof. und Chefarzt.
Ich bin dann da hingegangen und aufgenommen worden für die OP. Meine TK hat alles ohne Probleme bezahlt - Danke nochmal an meine TK :D

Fahrtkosten habe ich damals aber alle selbst bezahlt. Nur nach der OP drei Wochen danach habe ich einen Kranken-Taxi-Transport an den Bodensee bekommen.






Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

AnnaM antwortete auf Fahrtkostenerstattung
10 Feb. 2012 15:44
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leopoldi schrieb: Hallo Rudi,

bislang hatten wir wegen der Behandlung keine Probleme. Die Kasse übernahm anfangs Fahrten nach Ulm - wo wir zuerst gelandet sind - was fast die doppelte Strecke wie Würzburg ist. Allerdings glaube ich, dass die Wahl zwischen den beiden nächstgelegenen Kliniken eher auf Kulanz der KK beruht.
Hab dazu folgendes gefunden:
www.hanswaizmann.de/krankenhaus/thema/121


Und ich habe gerade bemerkt dass dieser Link aus 2009 ist... (???)

:o

AnnaM antwortete auf Fahrtkostenerstattung
10 Feb. 2012 14:23
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Hallo Margret :)

Es freut mich dich zu sehen.... ich werde mich informieren....

Es war mir gesagt von der KK dass Mutti kann sich in jedem KH in Deutschland heilen und wenn sie ein Einweisungsschein hat die KK bezahlt für die Taxi hin und zurück....Die Kosten für einen Krankentransport muss die Kasse genehmigen und für die Taxifahrt nicht....Und das habe ich mit der Chefin, nicht mit der Bearbeiterin geklärt...Professor aus dem Fach aus der Uni-Leipzig hat zu Muttis Familienärztin eine Empfehlung für Würzburg gegeben (mündlich oder schriftlich das weiss ich nicht, sie wollte ihr nicht die Einweisungsschein für Uni Würzburg schreiben und hat alles noch einmal selbst mit der KK geklärt.... am Ende haben wir einen niedergelassenen Hämatologe gefunden und jetzt schreibt die Einweisungsscheine und Fahrscheine er) . Wir haben es geklärt mit der KK damals dass die Chemo Mutti wird in Wü bekommen und alle andere Kontrollen wird sie hier in Leipzig machen. Und das haben wir auf diesem geklärtem Weg gemacht. Am Anfang wollte ich jeder Fahrschein genehmigen, aber sie würden mir nur mündlich sagen dass ich muss NICHT die Fahrscheine für die Stationäre Aufnahme genehmigen und würden nichts genehmigen... am Ende habe ich nicht mehr versucht die Fahrscheine nach Würzburg zu genehmigen.... Mutti hat (wie mit der KK geklärt war) in Würzburg die Chemo bekommen, stationär und alle Kontrollen, Notfälle, Infektionen, Orthopädische, Neurologische Untersuchungen und Betreuung war in Leipzig gemacht.... Sie war für eine Autologe SZT in Würzburg Stationär vorbereitet, leider am Ende es war ihr SZT nicht gemacht... sie hat gerade einen Relaps von Krankheit, sie haben ihr Chemo verändert, sie hat in Wü wieder Chemo bekommen und kontrolliert sich weiter hier in Würzburg....
Leider haben wir das alles mit der KK geklärt im September 2010.... Wenn ich werde jetzt für die Transportkosten bezahlen müssen das wird eine schöne Summe... und das Geld habe ich nicht.... also, ich weiß es nicht was jetzt zu Tun.... am Anfang sie haben mir gesagt für alles "Nein", ich habe 1 Jahr in der KK ständig gefragt kann die Mutti von die Zuzahlung befreit sein (ich habe es gedacht echt dass sie kann nicht weil sie Ausländerin ist), es war mir wie 20 Mal gesagt "Nein", ich habe alle Rechnungen am Ende Weg geworfen und nicht weiter gesammelt, dann haben sie gesagt "Aber... sie hat den Anspruch auf Zuzahlungsbefreiung..." :bang::bang:
Im nächsten Jahr haben sie mir über 2000 Euro zurück gegeben, für die Zuzahlungen....


Und jetzt sehe ich das.... ist das was neues? hat sich etwas verändert?

Ich glaube ich werde einfach sich dumm machen und die nächste Fahrschein einfach von der KK genehmigen lassen....


Und ich habe noch was wichtiges vergessen, also Mutti ist als Grenzgängerin versichert und für alle tatsächliche Kosten bezahlt nicht die Deutsche KK sondern die KK aus Muttis Heimat.
In der "Heimat" KK es war mir klar gesagt nur dass die Mutti kein Anspruch auf Pflege hat. Punkt.

Im Juni 2011 haben sie ihr ohne Probleme wieder die Krankenkarte für ein Jahr erstellt (sie kann die Krankenkarte nur für die Zeit von einem Jahr bekommen). Die heimische KK hat sich nie wegen die Kosten gemeldet....

Am Ende es ist mir nur klar dass sie wissen auch nicht wer trinkt und wer bezahlt. Und vielleicht werde ich noch bis ich lebe für diese Schulden bezahlen...

Achhhh.... Liebe Grüsse

Vladna

Margret antwortete auf Fahrtkostenerstattung
10 Feb. 2012 13:09
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Liebe Vladna,

grundsätzlich sollte immer die Zusage der Krankenkasse zur Kostenübernahme vorliegen, BEVOR man eine Leistung in Anspruch nimmt oder in Auftrag gibt.

Bitte klär das unbedingt mit der Krankenkasse ab. Ich würde dort anrufen. Bitte selbst aktiv werden und nicht einfach abwarten.

Liebe Grüße,
Margret

AnnaM antwortete auf Fahrtkostenerstattung
09 Feb. 2012 23:10
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rudi schrieb:
Es ist sowieso der Witz in unserem Gesundheitssystem. Willst du nur Ambulant etwas machen lassen um Tagessätze im Krahaus zu sparen, dann zahlt die Kasse die Fahrtkosten nicht. Gehst du aber 2 Tage stationär für die gleiche Sache, dann zahlen sie die Fahrtkosten und noch 2 Tagessätze im Krahaus :bang:



Wir sind in Leipzig und Mutti war/ ist jede 4 Wochen in Würzburg stationär aufgenommen, wir fahren mit dem Taxi hin und zurück (ich begleite sie). Mama ist gelähmt, in Rollstuhl, sehr langsam und braucht Hilfe, darf nicht mit dem Zug reisen, ich fahre das Auto seit meinem schweren Auto-Unfall seit 18 Jahren nicht... ich reise mit ihr.... Wir waren nur in 2012 schon zweimal in Würzburg.... Die Krankenkasse hat sich bis jetzt nicht gemeldet....

rudi schrieb: Das hatte ich gestern auch schon gelesen.

Grundsätzlich kann ein Patient jede Klinik in Deutschland (mittlerweile teilweise EU) wählen und sich dort behandeln lassen.
Nur die Kasse kann dann eventuelle Mehrkosten im Krankenhaus selbst und höhere Fahrtkosten vom Patienten zurückverlangen bzw. erst gar nicht zahlen.



Kann ich das erwarten? Hat das schon zu jemandem passiert? Dass die KK meldet sich nicht, einfach später die Kosten vom Patient zurückverlangt? Es ist nur 400 km bis zum Würzburg...Muss ich für das bezahlen in dem Fall die KK sich nicht rechtzeitig gemeldet hat?


rudi antwortete auf Fahrtkostenerstattung
05 Feb. 2012 16:34
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leopoldi schrieb: Siehe da, dann hab ich noch was gefunden:
de.wikipedia.org/wiki/Krankenhausbehandlung
da steht das von zwei nächstgelegenen Krankenhäusern. Da kenn sich noch einer aus ... :bang:


Das hatte ich gestern auch schon gelesen.

Grundsätzlich kann ein Patient jede Klinik in Deutschland (mittlerweile teilweise EU) wählen und sich dort behandeln lassen.
Nur die Kasse kann dann eventuelle Mehrkosten im Krankenhaus selbst und höhere Fahrtkosten vom Patienten zurückverlangen bzw. erst gar nicht zahlen.

Ich denke, wenn man eine weiter entfernte Klinik als die beiden vorgeschlagenen nächstgelegenen findet und der Kasse nachweist, das die Kosten pro Tag in dieser Klinik 50 bis 100 € billiger sind, dann hat die Kasse nichts dagegen, weil sie ja noch Geld sparen trotz höherer Fahrtkosten.
Es kommt also immer auf den Einzelfall an.

Man sollte einfach mit seiner Kasse reden und auch die psychische Situation ansprechen, daß man sich in einer bestimmten Klinik eben wohler fühlt und das dem Therapieerfolg auch zugutekommt.
Eventuell einen Psychoonkologen einschalten und eine ärztliche Bestätigung über den absoluten Vorteil der Behandlung in seiner Wunschklinik einholen.

Manchmal zwingen einen die Kassen wirklich sich gleich vor den Zug zu schmeißen, daß sollte der Psychoonko knallhart in sein Attest reinschreiben :wink:


Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

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