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Caro antwortete auf Abschied, Tod und Trauer
24 Juni 2010 15:24
- Caro
692 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
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Hallo Margret,
auch ich bin für eine abgegrenzte Rubrik zu dem Thema. Die Diskussion hatten wir ja auch schon hier im Forum. Im Myeloma Beacon Forum gibt es auch eine Unterabteilung "In Memoriam - for those we never forget"
So wie ich mich erinnere gibt es sowas auch im Krebskompass- Forum.
Also ein klares Dafür !!! Liebe Forumsmacher - lieber Christer, DU hast doch da so gute Verbindungen - sei so lieb und mach doch mal einen Vorstoß in die Richtung.
Liebe Grüße in die Runde
Caro
auch ich bin für eine abgegrenzte Rubrik zu dem Thema. Die Diskussion hatten wir ja auch schon hier im Forum. Im Myeloma Beacon Forum gibt es auch eine Unterabteilung "In Memoriam - for those we never forget"
So wie ich mich erinnere gibt es sowas auch im Krebskompass- Forum.
Also ein klares Dafür !!! Liebe Forumsmacher - lieber Christer, DU hast doch da so gute Verbindungen - sei so lieb und mach doch mal einen Vorstoß in die Richtung.
Liebe Grüße in die Runde
Caro
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rudi antwortete auf Abschied, Tod und Trauer
24 Juni 2010 15:01
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
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- Beiträge: 2203
Hallo,
bei mir ist das gerade umgekehrt, ich habe mich nie über meine "Arbeit" definiert. War zwar 25 Jahre Elektonik Ingenieur /Projektleiter - aber ich war dem Myelom sogar dankbar, daß es mich aus dieser erbarmungslosen "Mühle" herausgeholt hat und mich in mein "Paradies" am Gardasee geführt hat (8 Jahre wie im Paradies gelebt = ca. 3000 Tage Urlaub im Paradies).
Gut ich hatte Glück mit langsamer Progression, weil man es frühzeitig erkannt hatte - sonst hätte ich mich bis 2010 im Beruf am Bodensee aufgerieben und dann hätte man es erst jetzt im Mai erkannt als Stadium 3 A.
Noch letzte Woche dachte ich auch schon vorraus wie es mal werden könnte, wenn man in die fräktäre Phase kommt. Die Knochen brechen bei jedem Umdrehen, man kommt in Pflege und fühlt sich wirklich ausgegrenzt. Davor habe ich auch Angst - aber wer hat das nicht.
Das passiert aber jedem der alt wird - auch "noch gesunden".
Im Moment sehe ich es wie Sergio und gehe voller Zuversicht in die restliche Therapie (ich berichte extra -kurz hier und in meinem Blog)
bei mir ist das gerade umgekehrt, ich habe mich nie über meine "Arbeit" definiert. War zwar 25 Jahre Elektonik Ingenieur /Projektleiter - aber ich war dem Myelom sogar dankbar, daß es mich aus dieser erbarmungslosen "Mühle" herausgeholt hat und mich in mein "Paradies" am Gardasee geführt hat (8 Jahre wie im Paradies gelebt = ca. 3000 Tage Urlaub im Paradies).
Gut ich hatte Glück mit langsamer Progression, weil man es frühzeitig erkannt hatte - sonst hätte ich mich bis 2010 im Beruf am Bodensee aufgerieben und dann hätte man es erst jetzt im Mai erkannt als Stadium 3 A.
Noch letzte Woche dachte ich auch schon vorraus wie es mal werden könnte, wenn man in die fräktäre Phase kommt. Die Knochen brechen bei jedem Umdrehen, man kommt in Pflege und fühlt sich wirklich ausgegrenzt. Davor habe ich auch Angst - aber wer hat das nicht.
Das passiert aber jedem der alt wird - auch "noch gesunden".
Im Moment sehe ich es wie Sergio und gehe voller Zuversicht in die restliche Therapie (ich berichte extra -kurz hier und in meinem Blog)
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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Feuerfuchs antwortete auf Abschied, Tod und Trauer
24 Juni 2010 14:47
- Feuerfuchs
0 Beiträge seit
11 September 2026
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Beim Lesen von Magrets Überschrift hatte ich sofort ein flaues Gefühl im Magen...und dann die Erleichterung - Achterbahn im Forum.
Ich fand vor einiger Zeit diese Seite
www.acor.org/mm/
Da werden die Geschichten der Überlebenden und zum anderen die Geschichten vom Abschied erzählt. Arcor steht hier für Association of Cancer online Ressources.
Liebe Grüße
Ich fand vor einiger Zeit diese Seite
www.acor.org/mm/
Da werden die Geschichten der Überlebenden und zum anderen die Geschichten vom Abschied erzählt. Arcor steht hier für Association of Cancer online Ressources.
Liebe Grüße
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KretaKater antwortete auf Abschied, Tod und Trauer
24 Juni 2010 13:16
- KretaKater
0 Beiträge seit
11 September 2026
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DANKE Margret!
Danke dafür, dass Du unermüdlich die Initiative ergreifst.
Das "Thema" ist elementar, auch weil wir alle während einer Behandlung immer wieder an diese eine Grenze geführt werden, schön wenn man dann eine Krise überstanden hat und alles überlebt hat. Es bleibt aber "etwas" . . . ich hab das nun 2mal erleben dürfen, das erste Mal nach der HD und jetzt aktuell das zweite Mal, als mein Mann nach der Oberschenkelfraktur mit dem Notarzt in die Klinik gebracht worden ist. Später darauf angesprochen, hat mir mein Mann erzählt, dass er schon ganz weit weg gewesen ist und auch nicht geglaubt hatte wieder zu kommen. Dieser Satz "jetzt ist es endlich vorbei" hat mir einen richtigen Stich ins Herz versetzt. Das Gedankenkarussell dreht sich bei mir wieder mal in Turbogeschwindigkeit.
Also mir geht es nicht nur um das Thema Tod im Sinne von: jetzt steht das direkt vor mir . . . es geht mir auch um die verschiedenen Phasen die man notwendigerweise mit so einer Erkrankung erlebt und erleidet, das ist auch im übertragenen Sinne Abschiednehmen. Gestern erzählte mir mein Mann - nicht von sich aus sondern nur auf intensivstes Nachfragen - wie er sich ausgestoßen fühlt aus diesem Normalleben, dass er nur noch weg möchte "von hier" . . . er fühlt sich nicht mehr zugehörig zu dieser Gesellschaft, weil er seinen eigenen Lebenssinn momentan verloren hat. Er hat sich immer über seine Arbeit definiert . . . jetzt sitzt er in der Falle
Kranksein in unserer Gesellschaft ist für mich schon auch gleichbedeutend mit Abschiednehmen.
Deshalb würde ich diesen dann hoffentlich neu geschaffenen Bereich im Forum gerne um diesen Aspekt erweitern . . .
Ein bisschen Philosophie und Seelenarbeit bitte
LG
Britta
Danke dafür, dass Du unermüdlich die Initiative ergreifst.
Das "Thema" ist elementar, auch weil wir alle während einer Behandlung immer wieder an diese eine Grenze geführt werden, schön wenn man dann eine Krise überstanden hat und alles überlebt hat. Es bleibt aber "etwas" . . . ich hab das nun 2mal erleben dürfen, das erste Mal nach der HD und jetzt aktuell das zweite Mal, als mein Mann nach der Oberschenkelfraktur mit dem Notarzt in die Klinik gebracht worden ist. Später darauf angesprochen, hat mir mein Mann erzählt, dass er schon ganz weit weg gewesen ist und auch nicht geglaubt hatte wieder zu kommen. Dieser Satz "jetzt ist es endlich vorbei" hat mir einen richtigen Stich ins Herz versetzt. Das Gedankenkarussell dreht sich bei mir wieder mal in Turbogeschwindigkeit.
Also mir geht es nicht nur um das Thema Tod im Sinne von: jetzt steht das direkt vor mir . . . es geht mir auch um die verschiedenen Phasen die man notwendigerweise mit so einer Erkrankung erlebt und erleidet, das ist auch im übertragenen Sinne Abschiednehmen. Gestern erzählte mir mein Mann - nicht von sich aus sondern nur auf intensivstes Nachfragen - wie er sich ausgestoßen fühlt aus diesem Normalleben, dass er nur noch weg möchte "von hier" . . . er fühlt sich nicht mehr zugehörig zu dieser Gesellschaft, weil er seinen eigenen Lebenssinn momentan verloren hat. Er hat sich immer über seine Arbeit definiert . . . jetzt sitzt er in der Falle
Kranksein in unserer Gesellschaft ist für mich schon auch gleichbedeutend mit Abschiednehmen.
Deshalb würde ich diesen dann hoffentlich neu geschaffenen Bereich im Forum gerne um diesen Aspekt erweitern . . .
Ein bisschen Philosophie und Seelenarbeit bitte
LG
Britta
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carina antwortete auf Abschied, Tod und Trauer
24 Juni 2010 11:22
- carina
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Ihr Lieben,
sicherlich habt ihr gemerkt, daß ich mich einige Zeit gar nicht gemeldet habe. Der Grund dafür ist, daß ich innerhalb von 4 Monaten 3 meiner engsten Freunde alle im Alter von 50-52 Jahren an Krebs verloren habe. Der letzte hatte von Diagnose bis Tod gerade mal 96 Tage. Das hat mich echt umgehauen. Daher fände ich so eine Ecke auch ganz wichtig, man kann ja weiterlesen - man muss ja nicht.
Ich selbst bin ja auch ein "Verdrängungskünstler", aber es nütz ja doch nichts..................
Euch allen einen schönen Tag.
LG Andrea.
sicherlich habt ihr gemerkt, daß ich mich einige Zeit gar nicht gemeldet habe. Der Grund dafür ist, daß ich innerhalb von 4 Monaten 3 meiner engsten Freunde alle im Alter von 50-52 Jahren an Krebs verloren habe. Der letzte hatte von Diagnose bis Tod gerade mal 96 Tage. Das hat mich echt umgehauen. Daher fände ich so eine Ecke auch ganz wichtig, man kann ja weiterlesen - man muss ja nicht.
Ich selbst bin ja auch ein "Verdrängungskünstler", aber es nütz ja doch nichts..................
Euch allen einen schönen Tag.
LG Andrea.
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sergio antwortete auf Abschied, Tod und Trauer
24 Juni 2010 11:13
- sergio
479 Beiträge seit
27 Oktober 2009
27 Oktober 2009
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- Beiträge: 479
Hallo Margret,
so schwierig das Thema auch erscheinen mag und so sehr wir Patienten versuchen, dies zu verdraengen, ist es doch gegenwaertig, und ich denke auch, dass fuer die, die sich damit aktiv beschaeftigen moechten/wollen, eine "separate Ecke" wuenschenswert waere.
Der Umgang mit dem Thema erfordert in besonderen Faellen eben auch Unterstuetzung von professioneller Seite, aber der Austausch mit anderen Betroffenen oder Angehoerigen, hat eben eine ganz andere Art von Bedeutung.
Nichtsdestotrotz schau ich positiv und optimistisch auf die Zukunft...
so schwierig das Thema auch erscheinen mag und so sehr wir Patienten versuchen, dies zu verdraengen, ist es doch gegenwaertig, und ich denke auch, dass fuer die, die sich damit aktiv beschaeftigen moechten/wollen, eine "separate Ecke" wuenschenswert waere.
Der Umgang mit dem Thema erfordert in besonderen Faellen eben auch Unterstuetzung von professioneller Seite, aber der Austausch mit anderen Betroffenen oder Angehoerigen, hat eben eine ganz andere Art von Bedeutung.
Nichtsdestotrotz schau ich positiv und optimistisch auf die Zukunft...
Sergio
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