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Micha88 antwortete auf erneute Sinterungsfrakturen nach OP
05 Okt. 2018 23:27 - 05 Okt. 2018 23:31
- Micha88
-
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153 Beiträge seit
23 September 2015
23 September 2015
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Hallo ihr Lieben,
erstmal vielen Dank für Eure Worte!
Es ist schon auffällig, das doch häufiger Berichte auftauchen, wo Verwandte 1. bzw. 2 oder 3. Grades am MM erkranken, wo es doch keine Erbkrankheit sein soll, sondern nur familiäre Häufungen geben kann! Vielleicht ist meine Wahrnehmung auch verzerrt, aber mir kommt das mittlerweile vor, das es sich ähnlich wie z.B. beim Brustkrebs verhält. Erschreckend ist, das bei meinem Vater Ende 2015 die ausgeprägte Anämie mit den Eiseninfusionen begann, zeitgleich mit meiner Diagnosestellung, schon sehr bizarr.
Wir haben jetzt den nächsten Termin am 19.10, dann ist das Ergebnis der KMP da,anschließend soll gleich die Therapie festgelegt und gestartet werden. Ich hoffe, er hält noch so lange durch, er ist mittlerweile von 1,71m auf 1,56 geschrumpft, total verwirrt und ist sehr kurzatmig (liegt beides wahrscheinlich am Morphium), man kann förmlich sehen, wie er jeden Tag abbaut. Erschreckend, wie schnell ein Mensch zerfallen kann und das macht mir ehrlicherweise sehr große Angst davor, wenn es bei mir mal richtig beginnt!
Ich freue mich, wenn es hier im Forum auch positive Meldungen gibt, wo die Krankheit doch unter guter Kontrolle ist, das gibt zumindest Hoffnung!
Danke und VG
Michael
erstmal vielen Dank für Eure Worte!
Es ist schon auffällig, das doch häufiger Berichte auftauchen, wo Verwandte 1. bzw. 2 oder 3. Grades am MM erkranken, wo es doch keine Erbkrankheit sein soll, sondern nur familiäre Häufungen geben kann! Vielleicht ist meine Wahrnehmung auch verzerrt, aber mir kommt das mittlerweile vor, das es sich ähnlich wie z.B. beim Brustkrebs verhält. Erschreckend ist, das bei meinem Vater Ende 2015 die ausgeprägte Anämie mit den Eiseninfusionen begann, zeitgleich mit meiner Diagnosestellung, schon sehr bizarr.
Wir haben jetzt den nächsten Termin am 19.10, dann ist das Ergebnis der KMP da,anschließend soll gleich die Therapie festgelegt und gestartet werden. Ich hoffe, er hält noch so lange durch, er ist mittlerweile von 1,71m auf 1,56 geschrumpft, total verwirrt und ist sehr kurzatmig (liegt beides wahrscheinlich am Morphium), man kann förmlich sehen, wie er jeden Tag abbaut. Erschreckend, wie schnell ein Mensch zerfallen kann und das macht mir ehrlicherweise sehr große Angst davor, wenn es bei mir mal richtig beginnt!
Ich freue mich, wenn es hier im Forum auch positive Meldungen gibt, wo die Krankheit doch unter guter Kontrolle ist, das gibt zumindest Hoffnung!
Danke und VG
Michael
Viele Grüße
Michael
Erstdiagnose 11/2015
z.Zt. 3 Wochen nach CAR-T Therapie
Letzte Änderung: 05 Okt. 2018 23:31 von Micha88.
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Tetti1958 antwortete auf erneute Sinterungsfrakturen nach OP
05 Okt. 2018 12:45
- Tetti1958
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335 Beiträge seit
27 Dezember 2015
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Hallo Michael,
Mein Vater hatte auch MM und ist mit Anfang 70 2005 gestorben.....wie bei mir 2015 die Rückenschmerzen und die extreme Müdigkeit losging vermutete mein Hausarzt auch erst eine Blaseninfektion (die ich auch hatte) und ich bekam erstmal Antibiotika und für meine Schmerzen Massagen. Die Schmerzen wurden aber immer schlimmer (Wirbelbruch, mehrere Rippenbrüche). Ja, meine Blutsenkung war immer noch zu hoch und mein HB im Keller. Da wurde ich hellhörig und teilte meinem Hausarzt meine Vermutung mit. NEIN Frau Stolz, das ist ja eine bösartige Krankheit. Ja, ich weiß, habe meinen Vater bis zu seiner Sterbestunde begleitet! Endlich dann die Einweisung ins Krankenhaus, Verdacht auf Rheuma. Dort habe ich dann auch meine Vermutung geäußert und es wurden die richtigen Untersuchungen anberaumt! Leider hatte ich recht....
Euch alles erdenklich Gute!
Kirsten
Mein Vater hatte auch MM und ist mit Anfang 70 2005 gestorben.....wie bei mir 2015 die Rückenschmerzen und die extreme Müdigkeit losging vermutete mein Hausarzt auch erst eine Blaseninfektion (die ich auch hatte) und ich bekam erstmal Antibiotika und für meine Schmerzen Massagen. Die Schmerzen wurden aber immer schlimmer (Wirbelbruch, mehrere Rippenbrüche). Ja, meine Blutsenkung war immer noch zu hoch und mein HB im Keller. Da wurde ich hellhörig und teilte meinem Hausarzt meine Vermutung mit. NEIN Frau Stolz, das ist ja eine bösartige Krankheit. Ja, ich weiß, habe meinen Vater bis zu seiner Sterbestunde begleitet! Endlich dann die Einweisung ins Krankenhaus, Verdacht auf Rheuma. Dort habe ich dann auch meine Vermutung geäußert und es wurden die richtigen Untersuchungen anberaumt! Leider hatte ich recht....
Euch alles erdenklich Gute!
Kirsten
Et häät noch immer joot jejangen
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gex antwortete auf erneute Sinterungsfrakturen nach OP
04 Okt. 2018 16:07
- gex
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592 Beiträge seit
15 Juni 2016
15 Juni 2016
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Hallo Micha,
diese unfassbare Nachricht habe ich hier im Forum übersehen. Danke für die Email.
Wie Du mir schriebst hat dein Vater IgG kappa bei schon über 60 g/l IgG, also nix mit "asekretorisch" sondern so messbar wie es nur geht. Die richtige Blutuntersuchung hätte innerhalb eines Tages das Ergebnis geliefert.
Absolutes Totalversagen der beteiligten Mediziner, da gibt es keine Entschuldigung.
Viel Kraft Euch beiden
Gex
diese unfassbare Nachricht habe ich hier im Forum übersehen. Danke für die Email.
Wie Du mir schriebst hat dein Vater IgG kappa bei schon über 60 g/l IgG, also nix mit "asekretorisch" sondern so messbar wie es nur geht. Die richtige Blutuntersuchung hätte innerhalb eines Tages das Ergebnis geliefert.
Absolutes Totalversagen der beteiligten Mediziner, da gibt es keine Entschuldigung.
Viel Kraft Euch beiden
Gex
Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR
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Butzl antwortete auf erneute Sinterungsfrakturen nach OP
19 Sep. 2018 18:13
- Butzl
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425 Beiträge seit
03 Januar 2015
03 Januar 2015
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- Beiträge: 425
Das tut mir sehr leid und macht mich fassungslos.
Ich wünsche Euch alles Gute
LG Moni
Ich wünsche Euch alles Gute
LG Moni
Monika (Butzl)
Smoldering Myelom. Bitte bitte für immer...
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Micha88 antwortete auf erneute Sinterungsfrakturen nach OP
19 Sep. 2018 16:42
- Micha88
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23 September 2015
23 September 2015
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Hallo Lisa,
ich befürchte, das einfach nicht die richtigen Blutuntersuchungen gemacht wurden, ich habe jedenfalls bei den Unterlagen die wir zur MHH mitbekommen haben, nichts gefunden, keine Elektrophorese o.s., einfach nur normale Blutuntersuchungen. Leider hält mein Vater auch an seinem Hausarzt fest, hat sogar ein von mir gemachten Termin beim meinem Hämatologen nicht wahrgenommen, also recht verzwickt. Der HA hat sein niedrigen HB Wert von teilweise 6 g/dl immer mit Eiseninfusionen aufgepäppelt und das war es. Selbst in der MHH wollten sie auch auf mein Bitten hin keine Elektrophorese machen, letztendlich haben sie dann aufgrund des enorm hohen CRP Wertes noch mal das Becken angeschaut um einen möglichen Herd (Prostata etc.) zu finden und dabei diese vielen Lässionen entdeckt und diese dann punktiert. Eine Blutuntersuchung gibt es wohl immer noch nicht. Wir haben jetzt am Freitag einen Termin bei meinem Hämatologen, er hat die Unterlagen von der MHH heute auch bekommen, dort wird alles weitere festgelegt und hoffentlich auch alle notwendigen Untersuchungen gemacht. Eine Behandlung wird dann wohl in Braunschweig stattfinden, da alle notwendigen Fahrten per Krankentransport durchgeführt werden müssen.Ich hätte ihn gerne mit nach Heidelberg genommen, dort findet auch gerade eine Untersuchungsreihe zu familiären Häufungen beim MM statt, aber kein Chance.
Ich bin nur froh, das ich 2015 sofort vom Hausarzt zum Urologen/Nephrologen/Hämatologen hin und her überwiesen wurde und die Diagnose innerhalb weniger Wochen feststand. Wenn man das jetzt so alles mitverfolgt, scheint das ein Glücksfall zu sein!
LG
Michael
ich befürchte, das einfach nicht die richtigen Blutuntersuchungen gemacht wurden, ich habe jedenfalls bei den Unterlagen die wir zur MHH mitbekommen haben, nichts gefunden, keine Elektrophorese o.s., einfach nur normale Blutuntersuchungen. Leider hält mein Vater auch an seinem Hausarzt fest, hat sogar ein von mir gemachten Termin beim meinem Hämatologen nicht wahrgenommen, also recht verzwickt. Der HA hat sein niedrigen HB Wert von teilweise 6 g/dl immer mit Eiseninfusionen aufgepäppelt und das war es. Selbst in der MHH wollten sie auch auf mein Bitten hin keine Elektrophorese machen, letztendlich haben sie dann aufgrund des enorm hohen CRP Wertes noch mal das Becken angeschaut um einen möglichen Herd (Prostata etc.) zu finden und dabei diese vielen Lässionen entdeckt und diese dann punktiert. Eine Blutuntersuchung gibt es wohl immer noch nicht. Wir haben jetzt am Freitag einen Termin bei meinem Hämatologen, er hat die Unterlagen von der MHH heute auch bekommen, dort wird alles weitere festgelegt und hoffentlich auch alle notwendigen Untersuchungen gemacht. Eine Behandlung wird dann wohl in Braunschweig stattfinden, da alle notwendigen Fahrten per Krankentransport durchgeführt werden müssen.Ich hätte ihn gerne mit nach Heidelberg genommen, dort findet auch gerade eine Untersuchungsreihe zu familiären Häufungen beim MM statt, aber kein Chance.
Ich bin nur froh, das ich 2015 sofort vom Hausarzt zum Urologen/Nephrologen/Hämatologen hin und her überwiesen wurde und die Diagnose innerhalb weniger Wochen feststand. Wenn man das jetzt so alles mitverfolgt, scheint das ein Glücksfall zu sein!
LG
Michael
Viele Grüße
Michael
Erstdiagnose 11/2015
z.Zt. 3 Wochen nach CAR-T Therapie
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lisa_kotschi antwortete auf erneute Sinterungsfrakturen nach OP
19 Sep. 2018 15:22 - 19 Sep. 2018 15:40
- lisa_kotschi
-
1139 Beiträge seit
27 Oktober 2009
27 Oktober 2009
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- Beiträge: 1139
Hallo Micha,
das, was Du berichtest, ist absolut bestürzend.... dass Vater und Sohn letztendlich beide ein MM haben, ist extrem selten, zumeist geht es eher um ein erhöhtes familiäres Risiko.
Dass aber die Ärzte das nicht erkannt haben, ist schon sehr erschreckend. Allerdings gibt es auch eine kleine Entschuldigung: Wenn ich Deinen Beitrag richtig verstehe, konnten die Ärzte nichts über das Blutbild, sondern das MM erst über ein Knochen-MRT mit anschließender Knochenmarksbiopsie in der MHH feststellen. Das heißt, wie Gex schon im Sommer vermutet hat, handelt es sich bei Deinem Vater wohl um ein sogenanntes nonsekretorisches MM, also nicht im Blut nachweisbar, so wie unserer Joseph.
Das ist natürlich viel schwieriger festzustellen. Aber ich hätte erwartet, dass die Ärzte Deinen Vater nach all Deinen Hinweisen in ein Zentrum überweisen, was jetzt endlich geschehen ist.
Hoffe, dass er nun dort gut behandelt werden kann.
Alles Gute
Lisa
das, was Du berichtest, ist absolut bestürzend.... dass Vater und Sohn letztendlich beide ein MM haben, ist extrem selten, zumeist geht es eher um ein erhöhtes familiäres Risiko.
Dass aber die Ärzte das nicht erkannt haben, ist schon sehr erschreckend. Allerdings gibt es auch eine kleine Entschuldigung: Wenn ich Deinen Beitrag richtig verstehe, konnten die Ärzte nichts über das Blutbild, sondern das MM erst über ein Knochen-MRT mit anschließender Knochenmarksbiopsie in der MHH feststellen. Das heißt, wie Gex schon im Sommer vermutet hat, handelt es sich bei Deinem Vater wohl um ein sogenanntes nonsekretorisches MM, also nicht im Blut nachweisbar, so wie unserer Joseph.
Das ist natürlich viel schwieriger festzustellen. Aber ich hätte erwartet, dass die Ärzte Deinen Vater nach all Deinen Hinweisen in ein Zentrum überweisen, was jetzt endlich geschehen ist.
Hoffe, dass er nun dort gut behandelt werden kann.
Alles Gute
Lisa
Letzte Änderung: 19 Sep. 2018 15:40 von lisa_kotschi.
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