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Lucy antwortete auf na, wo gibt es denn so was
09 Nov. 2017 13:13
- Lucy
408 Beiträge seit
12 Dezember 2012
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Hallo in die Runde,
Bei mir ging es auch kurz nach der Mobilisierungschemo los. Ich hatte längere Haare und quasi über Nacht verfilzten sie und rollten sich am Hinterkopf zu einem brettharten Klumpen, wie so eine Art Vogelnest zusammen. Eine Erfahrung, die man nicht braucht, aber trotzdem fast irgendwie interessant zu beobachten, wie der Körper reagiert :silly: :blink: :side: Das sah nicht nur bescheuert aus, sondern tat auch weh, da es an der Kopfhaut zog. Also habe ich schnellstens alles abschneiden lassen und auch wenn es eine Riesenüberwindung war, war es in der Situation einfach nur erleichternd. Ich hatte dann auch eine schöne Perücke, mit der ich mich wohl fühlte. Nur Mut, Katharina!
LG,
Lucy
Bei mir ging es auch kurz nach der Mobilisierungschemo los. Ich hatte längere Haare und quasi über Nacht verfilzten sie und rollten sich am Hinterkopf zu einem brettharten Klumpen, wie so eine Art Vogelnest zusammen. Eine Erfahrung, die man nicht braucht, aber trotzdem fast irgendwie interessant zu beobachten, wie der Körper reagiert :silly: :blink: :side: Das sah nicht nur bescheuert aus, sondern tat auch weh, da es an der Kopfhaut zog. Also habe ich schnellstens alles abschneiden lassen und auch wenn es eine Riesenüberwindung war, war es in der Situation einfach nur erleichternd. Ich hatte dann auch eine schöne Perücke, mit der ich mich wohl fühlte. Nur Mut, Katharina!
LG,
Lucy
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Diddlmaus antwortete auf na, wo gibt es denn so was
09 Nov. 2017 10:48
- Diddlmaus
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1300 Beiträge seit
21 Oktober 2012
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@Klaus: cocktailparty :lol: :lol: :lol:
Den muss ich mir merken!
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"Sometimes gifts come in strange packages"
"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."
"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"
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Diddlmaus antwortete auf na, wo gibt es denn so was
09 Nov. 2017 10:46
- Diddlmaus
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Liebes gerupftes Häschen...
Das mit den Haaren hab ich so nicht erlebt. Bei uns in der Schweiz werden die von der Mobilisierungschemo nicht beeinträchtigt. Liegt natürlich nicht an den wehrhaften Schweizern sondern an einer anderen Chemo...
Nach der HD hab ich mir die Mäusehaare dann proaktiv im Spital abrasieren lassen, weil ich dieses büschelweise eben nicht wollte.
Kauf dir nette Tücher, eine schöne Perücke und dann wieder in die Höhe mit dem Hasenkopf!!
Du sagst es: Endspurt nun die HD. Die geht auch vorüber. In vielen Fällen gänzlich ohne schlimme Begleiterscheinungen. Und wenn doch, dann wird Dir geholfen.
Aber ein Ende der Strapazen ist dann abzusehen!!!
Liebe Grüsse von der Maus an den Hasen, von Glückspilz zu Gkückskind!
Das mit den Haaren hab ich so nicht erlebt. Bei uns in der Schweiz werden die von der Mobilisierungschemo nicht beeinträchtigt. Liegt natürlich nicht an den wehrhaften Schweizern sondern an einer anderen Chemo...
Nach der HD hab ich mir die Mäusehaare dann proaktiv im Spital abrasieren lassen, weil ich dieses büschelweise eben nicht wollte.
Kauf dir nette Tücher, eine schöne Perücke und dann wieder in die Höhe mit dem Hasenkopf!!
Du sagst es: Endspurt nun die HD. Die geht auch vorüber. In vielen Fällen gänzlich ohne schlimme Begleiterscheinungen. Und wenn doch, dann wird Dir geholfen.
Aber ein Ende der Strapazen ist dann abzusehen!!!
Liebe Grüsse von der Maus an den Hasen, von Glückspilz zu Gkückskind!
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christine antwortete auf na, wo gibt es denn so was
09 Nov. 2017 10:18
- christine
0 Beiträge seit
11 September 2026
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Normalerweise fallen die Haare 2-3 Wochen nach der Mobilisierungschemo ab. Ich würde Dir raten, den Kopf zu rasieren.... wahrscheinlich fallen in schreibender Stunde weiterhin Büschel raus und das ist doch recht deprimerend und sieht eher bescheiden aus!
..ich habe mir eine Perücke aufgesetzt und sah aus wie «immer»! Gut, dass es nun kalt ist/wird - da hast du dann schon ein Mützchen/Perückchen auf!
Viel Glück weiterhin!
..ich habe mir eine Perücke aufgesetzt und sah aus wie «immer»! Gut, dass es nun kalt ist/wird - da hast du dann schon ein Mützchen/Perückchen auf!
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Ado antwortete auf na, wo gibt es denn so was
09 Nov. 2017 09:40
- Ado
62 Beiträge seit
21 August 2016
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- Beiträge: 62
Hallo,
ja, für Frauen ist das halt wahrscheinlich bedeutend mehr an der Identität kratzend, wenn die Haarpracht im Waschbecken liegt. Als kahler Mann kann ich gut reden. Aber bis zum Abschluss der Behandlung wird der Friseur nur wenig Handlungsspielraum haben. Nun solltest Du nur schauen, dass der naggische Kopf immer gut bedeckt ist, was im Winterhalbjahr nicht so problematisch sein sollte. Als Kahlkopf, der sich die spärlichen Reste immer abrasiert, kann ich Dir versichern, dass selbst der zarteste Pflaum noch etwas Behaglichkeit spendet und vor Ohrenentzündungen schützt.
Wie auch immer, rann an den Rasierer vom Herrn Gemahl und die Auswahl behaglich und/oder modischer Kopfbedeckungen.
Und wenn Du auf dem Koppe Abwechslung brauchst, dann schau doch mal hier:
www.tollestuch.de/
Und als Frau gelingt es Dir doch sicher leicht, ein dünnes Tuch selber zu knoten:
karlottapink.de/japanische-tenugui
(Bitte die ersten zwei Motive betrachten!)
Sobald Du die ganze Cocktailparty hinter Dir hast, wirst Du das Staubtuch für die Kopfpflege wieder zur Seite legen können.
Liebe Grüße und alles Gute
Klaus
ja, für Frauen ist das halt wahrscheinlich bedeutend mehr an der Identität kratzend, wenn die Haarpracht im Waschbecken liegt. Als kahler Mann kann ich gut reden. Aber bis zum Abschluss der Behandlung wird der Friseur nur wenig Handlungsspielraum haben. Nun solltest Du nur schauen, dass der naggische Kopf immer gut bedeckt ist, was im Winterhalbjahr nicht so problematisch sein sollte. Als Kahlkopf, der sich die spärlichen Reste immer abrasiert, kann ich Dir versichern, dass selbst der zarteste Pflaum noch etwas Behaglichkeit spendet und vor Ohrenentzündungen schützt.
Wie auch immer, rann an den Rasierer vom Herrn Gemahl und die Auswahl behaglich und/oder modischer Kopfbedeckungen.
Und wenn Du auf dem Koppe Abwechslung brauchst, dann schau doch mal hier:
www.tollestuch.de/
Und als Frau gelingt es Dir doch sicher leicht, ein dünnes Tuch selber zu knoten:
karlottapink.de/japanische-tenugui
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Sobald Du die ganze Cocktailparty hinter Dir hast, wirst Du das Staubtuch für die Kopfpflege wieder zur Seite legen können.
Liebe Grüße und alles Gute
Klaus
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hase25 antwortete auf na, wo gibt es denn so was
09 Nov. 2017 04:48
- hase25
-
Autor
423 Beiträge seit
15 Februar 2017
15 Februar 2017
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- Beiträge: 423
Hilfe! Hasen zieht man das Fell über die Ohren, die rupft man nicht!!! :woohoo: Ich, der "kleine Hase" wie mein Mann mich immer nennt, sehe aus wie ein gerupftes Huhn :pinch:
Gestern Mittag ging es los, ich griff in mein Haar und hatte es büchelweise in der Hand. Ich konnte gar nicht aufhören damit, bis ich einen kleinen Berg davon vor mir liegen hatte. Den Haarberg konnte ich noch nicht wegwerfen, den muß ich mir noch eine Weile anschauen. Insgesamt sehe ich be.....scheiden aus. Denn die Haare sind nicht gleichäßig dünn, sondern es gibt noch Stellen, die fast "normal" aussehen. Ich wollte eine Nacht drüber schlafen, um dann zu entscheiden, ob ich mir den Rest ratzfatz abrasieren soll. Aber jetzt bin ich schon wieder hellwach nach knapp 3 Stunden Schlaf und weiß immer noch nicht was ich mit den Haaren anfangen soll. Sowohl mit denen am Kopf als auch auf dem Tisch. Ist euch schon mal aufgefallen, dass aufgegangene Haare direkt tot aussehen, absolut stumpf und glanzlos. Und das ist das Problem, ich glaube, dass ich ohne Haare auch "wie tot aussehe" und der offensichtliche Makel "krank" ist nicht zu übersehen. Grundsätzlich bin ich nicht der eitele Typ. Meine Frisuren waren nie aufwendig zu stylen. Aber Haare sind der Spiegel der Seele. Gut, in diesem Fall sind sie auf Grund der Chemo ausgegangen. Das ist aber kein wirklicher Trost. Ich brauch noch ein wenig Zeit, um mich mit meiner neuen Situation abzufinden und dann bin ich wieder die "Alte" und das bedeutet: Augen zu und durch bzw. Rasierer her und weg damit
Aber eigentlich ärgere ich mich auch ein wenig. Denn mir hatten die Ärzte gesagt, dass mir die Haare erst bei der Hochdosis ausgehen werden...
Und zwischendurch kam mir gestern der Gedanke: ich bin ein "Glückskind". Wenn mir die Haare ein Tag früher ausgegangen wären, - da war ich ja noch in Heidelberg und abends waren wir nett essen - das wäre für mich viel schlimmer gewesen. Da hab ich also mal wieder Glück im Unglück.
Jetzt habe ich im Grunde genommen nur noch eine "große Baustelle" vor mir: die Hochdosis. Und die macht mir noch Stress. Stress raubt mir den Schlaf, mein Tinitus erwacht zu Höchstleistungen und die Lust auf Essen ist erwacht. Nun heißt es für mich durchatmen und entspannen, denn ich will auf keinen Fall zunehmen! Nicht dass ich nachher zu wenig Plasmazellen für die Transplantation habe :evil:
Grüße vom Hasen mit dem lichten Fell
Gestern Mittag ging es los, ich griff in mein Haar und hatte es büchelweise in der Hand. Ich konnte gar nicht aufhören damit, bis ich einen kleinen Berg davon vor mir liegen hatte. Den Haarberg konnte ich noch nicht wegwerfen, den muß ich mir noch eine Weile anschauen. Insgesamt sehe ich be.....scheiden aus. Denn die Haare sind nicht gleichäßig dünn, sondern es gibt noch Stellen, die fast "normal" aussehen. Ich wollte eine Nacht drüber schlafen, um dann zu entscheiden, ob ich mir den Rest ratzfatz abrasieren soll. Aber jetzt bin ich schon wieder hellwach nach knapp 3 Stunden Schlaf und weiß immer noch nicht was ich mit den Haaren anfangen soll. Sowohl mit denen am Kopf als auch auf dem Tisch. Ist euch schon mal aufgefallen, dass aufgegangene Haare direkt tot aussehen, absolut stumpf und glanzlos. Und das ist das Problem, ich glaube, dass ich ohne Haare auch "wie tot aussehe" und der offensichtliche Makel "krank" ist nicht zu übersehen. Grundsätzlich bin ich nicht der eitele Typ. Meine Frisuren waren nie aufwendig zu stylen. Aber Haare sind der Spiegel der Seele. Gut, in diesem Fall sind sie auf Grund der Chemo ausgegangen. Das ist aber kein wirklicher Trost. Ich brauch noch ein wenig Zeit, um mich mit meiner neuen Situation abzufinden und dann bin ich wieder die "Alte" und das bedeutet: Augen zu und durch bzw. Rasierer her und weg damit
Aber eigentlich ärgere ich mich auch ein wenig. Denn mir hatten die Ärzte gesagt, dass mir die Haare erst bei der Hochdosis ausgehen werden...
Und zwischendurch kam mir gestern der Gedanke: ich bin ein "Glückskind". Wenn mir die Haare ein Tag früher ausgegangen wären, - da war ich ja noch in Heidelberg und abends waren wir nett essen - das wäre für mich viel schlimmer gewesen. Da hab ich also mal wieder Glück im Unglück.
Jetzt habe ich im Grunde genommen nur noch eine "große Baustelle" vor mir: die Hochdosis. Und die macht mir noch Stress. Stress raubt mir den Schlaf, mein Tinitus erwacht zu Höchstleistungen und die Lust auf Essen ist erwacht. Nun heißt es für mich durchatmen und entspannen, denn ich will auf keinen Fall zunehmen! Nicht dass ich nachher zu wenig Plasmazellen für die Transplantation habe :evil:
Grüße vom Hasen mit dem lichten Fell
Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag!
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