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30 März 2016 18:36
  • Kai
  • 165 Beiträge seit
    02 Februar 2011
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Also ich bin medizinisch ein Laie. (um nicht zu sagen, ein Vollpfosten) Aber ich lese zwischen den Zeilen, dass sich Angst und Sorge ein bißchen in Richtung Hoffnung und Zuversicht verschiebt. Das ist sehr schön. Ich hoffe die Stimmung überträgt sich auch auf deinen Mann.

Das es in Krankenhäusern nicht immer optimal mit den Abläufen klappt, daran muss man sich gewöhnen. Es macht aber keinen Sinn sich über so etwas zu ärgern. Eure Energie benötigt ihr an anderer Stelle.

Wir freuen uns, weiterhin positive Zeilen von euch zu lesen.
Liebe Grüße
Kai-Uwe

Anomalia antwortete auf Ganz am Anfang und schon am Ende?
30 März 2016 18:10
  • Anomalia
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
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Hallo ihr Lieben,

aus der Diagnose heute ist leider nichts geworden, weil es durch die Osterfeiertage zu Verzögerungen kam.
Die Onkologin hat sich aber das Knochenmark angeschaut und meinte, dass ca. 20% befallen sind und er daher auch noch ein gutes Blutbild habe. Die Nierenwerte haben sich normalisiert, aber es sind viele Leichtketten zu finden. Ich finde, das klingt insgesamt doch ganz gut. :)
Morgen beginnt die erste Bestrahlung.

Liebe Grüße
Ano

Anomalia antwortete auf Ganz am Anfang und schon am Ende?
29 März 2016 23:33
  • Anomalia
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  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
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Liebe Sabine,

ich vertraue ganz fest darauf!

Danke! (reicht eigentlich gar nicht aus.....)
Ihr hier wisst gar nicht, was ihr für Engel seid!

Liebe Grüße
Anno

Sabine_D antwortete auf Ganz am Anfang und schon am Ende?
29 März 2016 23:17
  • Sabine_D
  • 177 Beiträge seit
    14 Januar 2015
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Liebe Ano,

ich freue mich für Dich, dass es Dir schon besser geht und du dich seelisch besser aufgestellt fühlst. Ihr braucht das beide, um dem Schreckgespenst paroli bieten zu können und so richtig dagegen ankämpfen zu können.

Es wird sich lohnen.

Die Mitstreiter hier im Forum haben es Dir auch schon bestätigt. Sobald die Schmerzen Deines Mannes im Griff sind, wächst auch das Vertrauen in die Behandlung und die Zuversicht.

Kopf nach oben und die Stirn bieten.:evil:

Liebe Grüße von
Sabine

Anomalia antwortete auf Ganz am Anfang und schon am Ende?
29 März 2016 17:50
  • Anomalia
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
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Hallo ihr Lieben,

danke für die vielen mutmachenden Antworten.

Na klar, ich freue mich über jeden "blöden" Spruch meines Mannes!

Ich denke, wenn wir wissen, was die Biopsie genau sagt, geht es noch besser. Diese Ungewissheit ist am Schlimmsten.Halte euch auf dem Laufenden.

Aber ihr habt mir/uns echt Mut gemacht!!! Danke!

Liebe Grüße
Ano

chrism antwortete auf Ganz am Anfang und schon am Ende?
29 März 2016 12:48
  • chrism
  • 77 Beiträge seit
    10 November 2013
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Hallo Ano,

hoffentlich sind die "blöden" Sprüche Deines Mannes die ersten Anzeichen auf das Wiederfinden seiner Lebensfreude. :lol:

Die erste Zeit nach der Diagnose ist schrecklich.
Aber auch ich möchte Dir noch einmal schreiben, es wird auch wieder sehr gute Tage geben, auch mit der Diagnose MM.

Als ich die Diagnose MM bekam war ich 31 Jahre alt und von meinen schrecklichen Rückenschmerzen abgesehen vermeintlich völlig gesund.
Und dann der Schock: ich hatte (und habe) eine völlig desolate Wirbelsäule und auch mein Becken ist mit großen Löchern bestückt. :bang:
Auch bei mir wurde sofort mit der Bisphosphonatgabe (Zometa) begonnen, die am schlimmsten betroffenen Wirbelkörper bestrahlt und die Induktionschemo gestartet. Danach erhielt ich im Juni 2013 die Hochdosis-Chemo und eine autologe Stammzelltransplantation. Seither bin ich in kompletter Remission und lebe wieder ein Leben fast ohne Einschränkungen.
Ich gehe nur noch alle 3 Monate zur Kontrolle und lasse mir Zometa verabreichen.
Leider ist meine Wirbelsäule noch immer in keinem guten Zustand, aber dies schränkt mich kaum ein und ich bin völlig schmerzfrei.
Ich war übrigens schon sehr schnell nach Beginn der Behandlung wieder schmerzfrei und musste seither keinerlei Schmerzmittel mehr nehmen.
Ich hoffe, meine Geschichte macht Dir und auch Deinem Mann wieder etwas Mut.
Natürlich muss auch ich mit der "Bedrohung" eines Rezidivs leben und mit den negativen Erfahrungen die ich sammelte, aber ich kann zumindest von mir sagen, dass mein Leben mit MM nicht weniger lebenswert ist, als vor meiner Erkrankung.

Ich wünsche euch alles Gute und verliert nicht den Mut.

Liebe Grüße,
Christina