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Miezele antwortete auf Ich bin Angehörige
20 Mai 2016 15:45
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    12 September 2026
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Hallo Joseph.

Ich wünsche ihm von Herzen, dass er ohne große Schmerzen einschlafen darf. Aber jetzt schon???
Es werden 2 Jahre, dass wir die Diagnose erfahren haben.

Heute morgen stand er so um 10 Uhr auf. Vor 15 Uhr musste er sich wieder hinlegen. Er ist so fertig. Wenigstens hat er heute morgen etwas gegessen.
Er schwitzte heute morgen wieder so stark, doch gleichzeitig ist ihm meist auch kalt. Sein Schweis riecht jetzt ziemlich. Auch wenn er kurz davor erst geduscht hatte.

Er hat Schmerzmittel, sie helfen auch.

Ich bin auch irgendwie wie gelähmt. Sollte hier einige Karton durchsehen, was davon weg kann.

Danke an alle für eure Hilfe.

Mietzele

Miezele antwortete auf Ich bin Angehörige
20 Mai 2016 10:24
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Ohhhhhhhh dass er sterben wird, ist uns bewusst. Aber doch nicht so schnell??!!!!!!!!!
Sein Blutdruck war eben wieder ok. Dafür wie meist Kopfschmerzen und Knochenschmerzen.
Du sagst es Henrika, Leidens- und Schmerzminderung. Aber auch da läst er sich nicht helfen.
Erst heute morgen hat er den Termin beim Arzt abgesagt. Er sollte ja das Langzeit EKG bekommen.
Dann hätte der Arzt ihm am Dienstag doch etwas geben können, damit er sich da besser fühlt.
Er will nicht mehr. Ich kann dies verstehen.
Über ein Hospitz haben wir nie gesprochen. So wie ich ihn kenne will er dort nicht hin.

LG Miezele

joseph antwortete auf Ich bin Angehörige
20 Mai 2016 10:14
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Hi Miezele

Versucht einfach nur die paar gemeinsamen Tage oder Wochen die euch Beiden verbleiben das Beste draus zu machen, zu schauen dass er schmerzfrei diese Zeit erlebt ..........

Macht das Beste draus , mehr kann ich dazu nicht schreiben, die Entscheidung keine Therapie anzunehmen liegt beim Patienten selber, da sollte keiner reinreden

bis..........

Joseph

Miezele antwortete auf Ich bin Angehörige
20 Mai 2016 09:54
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DANKE Jenny

Er macht es einem wirklich nicht leicht. Erst heute morgen hat er wieder einen Termin beim Arzt abgesagt. Er will nicht mehr. Ich kann das ja verstehen, ständig Schmerzen......

LG Miezele

Jeanny150765 antwortete auf Ich bin Angehörige
19 Mai 2016 21:20 - 19 Mai 2016 21:28
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Hallo

ich möchte auch einiges schreiben.Ohne Therapie wird es nicht wieder besser.Das steht fest!!
Das ist traurig,dass er alles ablehnt und sich damit aufgibt.Aber es ist seine Entscheidung,niemand
kann Ihn zwingen.Aber vielleicht hat er einfach nur Angst und äussert das in seiner Art wie er mit Dir umgeht.Vielleicht ist er einfach hilflos???!!!Ich habe da auch eine andere Einstellung.Ich würde dadrüber
hinwegschauen.Es mir nicht zu Herzen nehmen.Der Patient hat die Arschkarte und niemand kann sich vorstellen wie es ist wenn das Leben am seidenen Faden hängt und er bald am Ende angelangt ist.Was muss in einem Menschen vorgehen?Da kann ich mir vorstellen,das man ungerecht wird und bösartig und und und..Bis zum bitteren Ende würde ich das ertragen,weil ich wüsste,das das nicht aus Boshaftigkeit geschieht,sonder aus Angst und Verzweiflung.Immer und immer wieder würde ich auf den Menschen zugehen.Aber die Menschen sind verschieden und man kann niemanden etwas raten.Aber niemand sollte alleine sein.Er braucht Dich,auch wenn er schimpft und wenn er bösartig ist.Wenn Du dann erzählst wie schön es doch in Senegal war und schwärmst,dann wird ihn seine Lage wieder voll bewußt und dann wird er traurig sein und das führt wieder zu den Boshaftigkeiten.So stelle ich es mir vor.
Keiner weiß wie lange es ohne Therapie geht.Halte einfach durch und begleite ihn weiterhin.In guten wie in schlechten Zeiten.....Viel Kraft wünsche ich Dir und für Deinen Mann ,dass er vielleicht doch noch mit einer Therapie beginnt.

LG
Jeanny
Letzte Änderung: 19 Mai 2016 21:28 von Jeanny150765. Begründung: a

Henrika antwortete auf Ich bin Angehörige
19 Mai 2016 16:48
  • Henrika
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    19 Juli 2015
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Dein Mann stirbt in absehbarer Zeit, das ist Euch beiden doch bewußt, oder? Du schriebst etwas von 'desinteressierten Ärzten' deshalb frage ich Dich: Aus welchem Grund sollen da noch umfangreiche Untersuchungen angestellt werden? Letztlich geht es in dieser Phase um Leidens- und Schmerzminderung. Zieht Ihr eine palliativmedizinische Betreuung oder ein Hospiz in Betracht? Schließlich kam er ja denn doch ganz gut mit Fremden zurecht, als Du im Senegal warst, es scheint also zu funktionieren, wenn er sich fremdem Fachpersonal anvertraut. Und Du kannst ihn ja regelmässig besuchen, gegebenenfalls entschärft das Eure Paardynamik sogar ein wenig und Ihr könnt friedlich seine letzten Schritte gemeinsam gehen. Das wünsche ich Euch.

Unabhängig davon: Wie kommst Du denn mit Deiner Psychotherapeutensuche voran?