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10 Sep. 2013 22:46
  • KerstinN
  • Autor
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    12 September 2026
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Hi Inci,

Wie kommst du darauf oder wo stand das? Empfänger- und Spenderblut müssen eigentlich lediglich Blutgruppen- und Rhesusfaktor verträglich sein, d. h. im Idealfall in Blutgruppe und Rhesusfaktor übereinstimmen. Die Hautfarbe ist dabei nicht entscheidend sonder ein Überbleibsel aus Zeiten wo man sich um die Reinheit der Rasse Gedanken machte und es häufig zu Gerinnungen kam durch Unkenntnis der Blutgruppem, die auf den unterschiedlichen Kontinenten allerdings auch verschieden häufig vorkommen. Allerdings soll es gelegentlich Unverträglichkeiten mit Blutgruppenmerkmalen einiger Bevölkerungsgruppen geben die beispielsweise erfordern, dass Schwarze nur Blut von einem anderen Schwarzen mit entsprechenden Merkmalen erhalten. Nichtsdestotrotz würde ich mich lieber ausfliegen lassen, bevor ich hier eine Transfusion machen lasse :roll: Trotzdem wäre es gut zu wissen warum...oder ist es für unsere Krankheit wichtig? LG Kerstin

10 Sep. 2013 22:28
  • Julanka
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    12 September 2026
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Hallo Inci,

dabei geht es doch nur um Blutapartheid, medizinisch ist es schon möglich...

sorry, natürlich Hallo Kerstin, schön dass Du hierher gefunden hast. Du siehst, man ist hier gut aufgehoben.
Auch ich bin der Meinung du solltest Dir und Deiner Tochter in Deutschland schon relativ bald ein schönes Plätzchen suchen.
Besser ist das. Schnell kann es vorbei sein mit der Beweglichkeit und der Kraft.
Wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute,

Sabine

  • Inci
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    12 September 2026
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Hi Kerstin,

nur so - by the way: Bluttransfusionen, die bei unserer Erkrankung durchaus mal erforderlich sein können, sind zwischen Weißen und Schwarzen nicht moeglich!

LG
Inci

09 Sep. 2013 23:04
  • Volker07
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    12 September 2026
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Hallo Kerstin,

wenn du in Afrika bleiben solltest, musst du auch genau wissen, wenn du bei einem niedrigen HB einen Kollaps erleiden solltest, wie schnell die Ambulanz kommt und in in welche Klinik du dann gebracht wirst! Eine BSG von 130 ist das, was man ein "Sturzsenkung" nennt! Also ist dein Hämatologie-Zustand bedenklich. Also: auch ich würde dir eine baldige Rückkehr empfehlen. Wenn deine Chemo erfolgreich sein wird, kannst du ja wieder an deinen aktuellen Arbeitsplatz zurückkehren.
Wünsche dir das Beste
Volker

09 Sep. 2013 20:51
  • KerstinN
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    12 September 2026
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Euch allen tausend Dank!
Werde mir jede Nachricht doch noch einmal durchlesen müssen, mache gerade hier meine Tests, habe einen Onkologen vor Ort gefunden der mir zur HD und SZT rät sobald die Werte schlechter werden. Bei der Punktion im Sommer in Deutschland wurde fast 30 % Plasmabefall festgestellt, MRT, CT, Röntgen ohne Befund, juchhuh! Mein IgG war heute auf 29,5 angestiegen (Mist, ab 30 soll ich ausreisen sagen die Ärzte in Deutschland) mein HB auf 10,8 (super gut!!), Blutsenkung mit 130 zu hoch und weitere Tests folgen.
Aber eines ist klar, werde nach Deutschland zurück gehen. Komme aus Oldenburg, habe dort eine Onkologin und werde wohl in die Städtische Kliniken irgendwann gehen. Zurückkehren nach Deutschland war immer schwerer als in andere Länder gehen, aber es ist schön hier im Forum auch einige Weltenbummler zu treffen ;) Ich bin Entsandte Fachkraft mit deutschem Arbeitsvertrag und in der gesetzlichen Krankenversicherung, also werde ich auch problemlos behandelt. Versuche mir gerade die positiven Dinge Deutschlands vor Augen zu führen...ein Leben in geordneten Bahnen, mmh ja das muss ich dann wohl. Ohne meine Putzfrau und Nanny, es geht uns schon gut hier. Aber ich merke auch, dass diese Krankheit Besitz von meinen Gedanken und meiner Zeit beansprucht, ich beschäftige mich auf einmal damit, frage mich auch wozu ich mir den Stress den meine Arbeit auch mit sich bringt zumute, ja, Sommer spätestens werde ich dann in Deutschland mich ansiedeln. Meine Tochter immerhin wird Freudensprünge machen, das hilft ja schon mal. Und ich kriege Mut in diesem Forum, mich der Krankheit mit ihren Herausforderungen zu stellen und sie als Chance zu betrachten, zur Ruhe zu kommen. Und liebe Grüße an all die hilfreichen Zuschiften!!!!

  • Inci
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    12 September 2026
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Hi Kerstin,
auch ich habe 3 Jahre in Westafrika gelebt und gearbeitet. Rein von den medizinischen Standards, der Hygiene und den sozialen Netzwerken her, zumal du alleinerziehend bist und noch eine 9-jährige Tochter hast, gaebe es fuer mich überhaupt keine Zweifel daran, dass du in Dtschld. besser aufgehoben bist!
Auch wenn dein MM möglicherweise noch nicht behandlungsbedürftig ist, kann sich das innerhalb kurzer Zeit ändern. Und dann ist es gut, wenn dein Leben hier bereits in geordneten Bahnen verläuft.
LG
Inci