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archiv antwortete auf dendritische Zellen
29 März 2009 11:58
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "christine" am 29. März 2009 um 11:58 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Sabine" geschrieben am 26. März 2009 um 16:46 Uhr.

An der Klinik inn Odense (DK) gibt es nun auch eine Studie für erstmal 14 Patieten: Da wird eine Impfung mit dentrischen Zellen in Verbindung mit einer Velcade Therapie durchgeführt. Der Link wäre nur dänisch, desshalb hab ich ihn gleich weggelassen. Ich "bleib dran" und berichte, wenn ich etwas neues höre!

archiv antwortete auf dendritische Zellen
28 März 2009 11:58
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Rudi S" am 28. März 2009 um 11:58 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Sabine" geschrieben am 26. März 2009 um 16:46 Uhr.

Hallo,

"Eine Würzburger Gruppe hat einen Antikörper entwickelt, der sich gleichzeitig gegen Myelomzellen und T-Zellen richtet. Hierbei kommt es zum direkten Kontakt der Tumorzelle und der aktivierten T-Zelle, die dann die Myelomzelle zerstören soll. Hierzu gibt es allerdings noch keine Tiermodellversuche.
Ein anderer immunologischer Ansatz ist die sogenannte Tumor-Impfung (Vakzinierung). Hierbei wird im Patienten eine Immunantwort gegen ein bestimmtes Protein der Myelomzelle ausgelöst. Als möglicher Impfstoff kommt das Paraprotein in Frage. Jedes Immunglobulin hat eigene spezielle Merkmale, den sogenannten Idiotyp. Diesen Idiotyp für das patientenspezifische Paraprotein kann man isolieren und kopieren und dann dem Patienten spritzen. Dieser Weg reicht normalerweise nicht aus, um eine entsprechende Immunreaktion auszulösen. Daher verwendet man inzwischen sogenannte Antigen-präsentierende Zellen (APC), also Zellen des Immunsystems, die ein Fremdeiweiß erkennen und es anderen Immunzellen "zeigen" und sie so gegen dieses Antigen zu aktivieren. Zu solchen Zellen zählen die dendritischen Zellen. Man kann sie aus Stammzellen des Patienten züchten und sie im Reagenzglas mit dem Idiotyp zusammenbringen. Danach werden sie stimuliert und dem Patienten injiziert. Verschiedene Gruppen konnten durch dieses Verfahren bereits eindeutige Immunantworten in Patienten gegen den Idiotyp induzieren. Die Patientenzahl ist jedoch noch sehr klein und nicht alle haben auf die Impfung mit einer Immunantwort reagiert.
Für ein gutes Ansprechen ist Voraussetzung, daß wenig Paraprotein vorhanden ist, also eine Remission vorher erreicht wurde. Sollte zu viel Paraprotein im Blut des Patienten vorhanden sein, würden alle Antikörper abgefangen und neutralisiert. Die Impfung ist zu schwach um eine floride Erkrankung zu kontrollieren. Die Immunantwort kann eventuell durch Gabe von Interleukin-2 oder GM-CSF verstärkt werden oder eine sogenannte "Boosterung" (Verstärkung) könnte durch wiederholte Injektionen erreicht werden.

Ein andere Weg ist die DNA-Vakzinierung, Impfung von Tumorgenen, also ein Stück Erbgut, welches bestimmte Merkmale der Tumorzellen verschlüsselt. Diese DNA-Sequenz wird an ein anderes DNA-Fragment gekoppelt, welches ein immunogenes Eiweiß verschlüsselt, z.B. ein Teil des Tetanus-Toxins. In den Körper injiziert, werden diese DNA-Sequenzen dann zum Eiweiß entschlüsselt und es entsteht ein myelomspezifisches-Tetanus-Protein, was nicht schädlich ist, aber das Immunsystem stark stimuliert. Im Tiermodell konnte hiermit ein Schutz vor Myelomwachstum erreicht werden. Nach dem "besten" Myelomprotein und dessen Gensequenz wird zur Zeit von mehreren Gruppen weltweit geforscht."

Anmerkung von mir:
Wer soll das bezahlen? Hört sich doch nach recht teueren experimentellen Methoden an - macht das eine Krankenkasse dann für viele Patienten mit??

LG
Rudi

archiv antwortete auf dendritische Zellen
26 März 2009 19:30
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "christine" am 26. März 2009 um 19:30 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Margret Winkler" geschrieben am 26. März 2009 um 18:46 Uhr.

Danke Margret! Aber aller Anfang ist ein Experiment! Aber es sollte schon "Studie II" Stufe sein, bevor man sich da mal rannwagen könnte.Gruss aus Oslo

archiv antwortete auf dendritische Zellen
26 März 2009 18:49
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "MW" am 26. März 2009 um 18:49 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Margret Winkler" geschrieben am 26. März 2009 um 18:46 Uhr.

www2.i-med.ac.at/dermatologie/dendri_d.html

archiv antwortete auf dendritische Zellen
26 März 2009 18:46
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Margret Winkler" am 26. März 2009 um 18:46 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "christine" geschrieben am 26. März 2009 um 17:21 Uhr.

Christine, schau mal bitte:

Zitat: Dendritische Zellen werden in experimentellen Studien dazu benutzt, um gegen bereits vorhandene Tumoren zu impfen. Dabei werden isolierte dendritische Zellen mit Tumorantigenen beladen, mittels Cytokinen stimuliert und dem Patienten zurücktransfundiert. Die dendritischen Zellen sollen dem Immunsystem den bereits im Körper vorhandenen, aber meist vom Immunsystem nicht erkannten oder nicht bekämpften Tumor zeigen und damit die Immunabwehr auf den Tumor „hetzen“. Dieses Prinzip wird inzwischen auch bei Haustieren (besonders Pferd, Hund, Katze) eingesetzt. Zitatende.


Experimentelle Studien!!!





de.wikipedia.org/wiki/Dendritische_Zelle

archiv antwortete auf dendritische Zellen
26 März 2009 17:21
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "christine" am 26. März 2009 um 17:21 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Sabine" geschrieben am 26. März 2009 um 16:46 Uhr.

Das ist ja interessant! Kannst du bitte mehr berichten! Gruss aus Oslo