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Ibi antwortete auf Erfahrung mit CAR-T an der LMU München? Entscheidungshilfe gesucht
21 Apr. 2025 21:44
- Ibi
202 Beiträge seit
17 März 2025
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Ich drücke die Daumen, dass die beste Lösung für dich rauskommt!
Liebe Grüße
Ibi
Liebe Grüße
Ibi
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Stefmyel antwortete auf Erfahrung mit CAR-T an der LMU München? Entscheidungshilfe gesucht
21 Apr. 2025 18:20
- Stefmyel
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57 Beiträge seit
20 Juni 2019
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Vielen Dank, Ibi und Callosum62, für eure Rückmeldungen!
Ich habe morgen früh einen Termin in München – mal sehen, wie die Einschätzung dort ausfällt.
Ich habe einen aktuellen MRT-Befund, der unauffällig ist. Insgesamt hatte ich in den letzten fünf Jahren etwa acht Ganzkörper-MRTs – nie wurde etwas Auffälliges gefunden.
Auch sonst werde ich sehr engmaschig kontrolliert: Nierenwerte alle zwei Wochen, Herzecho und Oberbauch-Sonografie regelmäßig. Ich fühle mich fit, bin sportlich aktiv und leistungsfähig – daher ist es für mich momentan schwer vorstellbar, jetzt schon eine Therapie zu starten. Das möchte ich, ehrlich gesagt, vermeiden. Ich denke, viele würden in meinem Zustand genauso empfinden – trotz der hohen Leichtketten.
Natürlich nehme ich die Situation ernst und bereite mich mental auf eine mögliche CAR-T-Therapie vor. Wenn es soweit ist, werde ich sie durchziehen. Aber mein Ziel ist, das Ganze möglichst noch etwas hinauszuzögern. Ich hoffe, dass die Leichtketten vielleicht für eine gewisse Zeit ein Plateau erreichen....
Wer weiß.
Inzwischen habe ich sechs ärztliche Einschätzungen bzw. Empfehlungen, darunter auch eine von Prof. Einsele aus Würzburg. Damals – das war vor etwa sechs Monaten – lagen die Leichtketten bei ca. 250, und er meinte, man solle die CAR-T bald einleiten. Aber er kennt natürlich meinen individuellen Verlauf und Zustand nicht im Detail.
Zusätzlich hatte ich auch kürzlich ein ausführliches Gespräch mit Prof. Raab aus Heidelberg. Ihm lagen meine aktuellen Befunde vollständig vor, und er sprach sich klar für einen sofortigen Therapiestart aus.
Es bleibt also spannend, und ich bin wirklich neugierig, was die Münchner morgen sagen.
Ich habe morgen früh einen Termin in München – mal sehen, wie die Einschätzung dort ausfällt.
Ich habe einen aktuellen MRT-Befund, der unauffällig ist. Insgesamt hatte ich in den letzten fünf Jahren etwa acht Ganzkörper-MRTs – nie wurde etwas Auffälliges gefunden.
Auch sonst werde ich sehr engmaschig kontrolliert: Nierenwerte alle zwei Wochen, Herzecho und Oberbauch-Sonografie regelmäßig. Ich fühle mich fit, bin sportlich aktiv und leistungsfähig – daher ist es für mich momentan schwer vorstellbar, jetzt schon eine Therapie zu starten. Das möchte ich, ehrlich gesagt, vermeiden. Ich denke, viele würden in meinem Zustand genauso empfinden – trotz der hohen Leichtketten.
Natürlich nehme ich die Situation ernst und bereite mich mental auf eine mögliche CAR-T-Therapie vor. Wenn es soweit ist, werde ich sie durchziehen. Aber mein Ziel ist, das Ganze möglichst noch etwas hinauszuzögern. Ich hoffe, dass die Leichtketten vielleicht für eine gewisse Zeit ein Plateau erreichen....
Inzwischen habe ich sechs ärztliche Einschätzungen bzw. Empfehlungen, darunter auch eine von Prof. Einsele aus Würzburg. Damals – das war vor etwa sechs Monaten – lagen die Leichtketten bei ca. 250, und er meinte, man solle die CAR-T bald einleiten. Aber er kennt natürlich meinen individuellen Verlauf und Zustand nicht im Detail.
Zusätzlich hatte ich auch kürzlich ein ausführliches Gespräch mit Prof. Raab aus Heidelberg. Ihm lagen meine aktuellen Befunde vollständig vor, und er sprach sich klar für einen sofortigen Therapiestart aus.
Es bleibt also spannend, und ich bin wirklich neugierig, was die Münchner morgen sagen.
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Ibi antwortete auf Erfahrung mit CAR-T an der LMU München? Entscheidungshilfe gesucht
17 Apr. 2025 13:09
- Ibi
202 Beiträge seit
17 März 2025
17 März 2025
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- Beiträge: 202
Hallo Stefan,
Mit Car-T Zelltherapie haben wir keine Erfahrung aber hier findest Du einen Artikel über die Car-T-Zell Therapie an der LMU München:
www.lmu-klinikum.de/aktuelles/pressemitt...bsp/c52167393f8351f2
Zur MM Behandlung: Herr Professor Theurich von der LMU ist wohl anerkannter MM Spezialist und Leiter der entsprechenden Ambulanz. Er macht „nebenbei“ auch noch spezielle Bewegungs- und Ernährungstherapie für MM Patienten. Sehr menschlich und empathisch. Nimmt sich sehr viel Zeit, auch für eine Zweitmeinung.
Ich wünsche Dir, dass Du die für Dich passende Therapie findest.
Schönes Osterwochenende
Liebe Grüße
Ibi
Mit Car-T Zelltherapie haben wir keine Erfahrung aber hier findest Du einen Artikel über die Car-T-Zell Therapie an der LMU München:
www.lmu-klinikum.de/aktuelles/pressemitt...bsp/c52167393f8351f2
Zur MM Behandlung: Herr Professor Theurich von der LMU ist wohl anerkannter MM Spezialist und Leiter der entsprechenden Ambulanz. Er macht „nebenbei“ auch noch spezielle Bewegungs- und Ernährungstherapie für MM Patienten. Sehr menschlich und empathisch. Nimmt sich sehr viel Zeit, auch für eine Zweitmeinung.
Ich wünsche Dir, dass Du die für Dich passende Therapie findest.
Schönes Osterwochenende
Liebe Grüße
Ibi
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Callosum62 antwortete auf Erfahrung mit CAR-T an der LMU München? Entscheidungshilfe gesucht
17 Apr. 2025 08:07
- Callosum62
255 Beiträge seit
18 September 2023
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- Beiträge: 255
Moin, Stefan,
also ggf. "wait and see". Kann man auch machen. Wenn ich es richtig verstanden habe, sind bei Dir ja vor allen Dingen die SLiM-Kriterien erfüllt. Wenn Du Dich so fit fühlst, müssen ja auf jeden Fall Deine roten Blutkörperchen und das Hämoglobin noch top sein, sonst würde Dir viel früher die Puste ausgehen. Von CRAB ist ja wohl noch nicht die Rede. Oder haben sie Knochenveränderungen oder neue Osteolysen gefunden? Wurde denn schon eine Bildgebung gemacht? Aber egal, bei "wait and see" empfehlen sich m.E. auf jeden Fall engmaschige Kontrollen - wenn Du Dich traust.
Im Hinblick auf sportliche Aktivitäten: Das verstehe ich sehr gut. Ich selbst war leidenschaftlicher Rennradfahrer (meine teuren Bikes stauben jetzt in der Garage vor sich hin) und war am Wochenende nicht zufrieden, wenn ich nicht einige tausend Meter Kacheln im Schwimmbad gezählt habe (mein Schwimmanzug ist bereits verrottet). Für mich war Sport nicht nur ein wichtiger Ausgleich und eine Quelle zur Aufladung des Selbstwertgefühls, sondern ich war auch der Überzeugung, dass ich damit die ultimative Vorsorgestrategie gegen Krankheit und Verfall gefunden hatte. Solange ich noch so fit war, so meine Idee, kann ja nichts Schlimmes in mir passieren, und ich habe mich auch dadurch immer für eine Ausnahme gehalten. Leider hat sich das bei mir als eine für mich fatale Kontroll-Illusion erwiesen. Anekdotisch passt dazu, dass kurz, bevor mir das MM den Stecker gezogen hatte, auf einer unserer sonntäglichen 60-km-Ausfahrten mit dem Rennrad meine Frau mich erstmals an den Bergen gnadenlos verblasen hatte. Und zwar an jedem einzelnen. Was es bisher nie gegeben hatte. Zwei Tage später lag ich dann querschnittsgelähmt im Krankenhaus, Plasmozytom an der Wirbelsäule, BWK 10. Tja.
Rennradfahren ist nicht mehr, weil ich eine riesige Osteolyse im Beckenbereich habe - die würde auf dem Bike-Sattel irgendwann durchbrechen. Jetzt, wo gerade optimales Anradelwetter ist, hadere ich zuweilen noch damit, das nicht mehr machen zu können. Aber ich wusste eben im Vorfeld gar nichts vom MM, das wurde erst bei der OP des Plasmozytoms festgestellt. Im Nachhinein betrachtetet ist nach meiner Einschätzung das heimtückische an der Erkrankung, dass die Symptome sich oft erst langsam über Jahre entwickeln, und irgendwann ist dann so ein Kipp-Punkt erreicht, so ein "Point of no Return." Und dann kommt alles auf einmal. Aber so war mein Weg, konnte ich mir ja nicht aussuchen. Kann natürlich bei Dir komplett anders sein, vielleicht bist Du ja wirklich eine Ausnahme. Und natürlich wirst Du irgendwann einen Doc finden, der Deine Auffassung teilt. Verdrängen oder Verleugnen oder Aufschieben kann bei einem MM allerdings gefährlich werden, da kenne ich einige Beispiele aus meiner SHG.
Aber ich will Dir da keine Angst machen, Du wirst sowieso Deinen Weg gehen. Sinnvoll ist m.E. aber aber, wachsam zu bleiben, denn dass ist beim MM das A & O...
Ich wünsche Dir ein schönes Osterwochenende mit der Möglichkeit für eine schöne Radtour - und natürlich "Kette rechts"...
also ggf. "wait and see". Kann man auch machen. Wenn ich es richtig verstanden habe, sind bei Dir ja vor allen Dingen die SLiM-Kriterien erfüllt. Wenn Du Dich so fit fühlst, müssen ja auf jeden Fall Deine roten Blutkörperchen und das Hämoglobin noch top sein, sonst würde Dir viel früher die Puste ausgehen. Von CRAB ist ja wohl noch nicht die Rede. Oder haben sie Knochenveränderungen oder neue Osteolysen gefunden? Wurde denn schon eine Bildgebung gemacht? Aber egal, bei "wait and see" empfehlen sich m.E. auf jeden Fall engmaschige Kontrollen - wenn Du Dich traust.
Im Hinblick auf sportliche Aktivitäten: Das verstehe ich sehr gut. Ich selbst war leidenschaftlicher Rennradfahrer (meine teuren Bikes stauben jetzt in der Garage vor sich hin) und war am Wochenende nicht zufrieden, wenn ich nicht einige tausend Meter Kacheln im Schwimmbad gezählt habe (mein Schwimmanzug ist bereits verrottet). Für mich war Sport nicht nur ein wichtiger Ausgleich und eine Quelle zur Aufladung des Selbstwertgefühls, sondern ich war auch der Überzeugung, dass ich damit die ultimative Vorsorgestrategie gegen Krankheit und Verfall gefunden hatte. Solange ich noch so fit war, so meine Idee, kann ja nichts Schlimmes in mir passieren, und ich habe mich auch dadurch immer für eine Ausnahme gehalten. Leider hat sich das bei mir als eine für mich fatale Kontroll-Illusion erwiesen. Anekdotisch passt dazu, dass kurz, bevor mir das MM den Stecker gezogen hatte, auf einer unserer sonntäglichen 60-km-Ausfahrten mit dem Rennrad meine Frau mich erstmals an den Bergen gnadenlos verblasen hatte. Und zwar an jedem einzelnen. Was es bisher nie gegeben hatte. Zwei Tage später lag ich dann querschnittsgelähmt im Krankenhaus, Plasmozytom an der Wirbelsäule, BWK 10. Tja.
Rennradfahren ist nicht mehr, weil ich eine riesige Osteolyse im Beckenbereich habe - die würde auf dem Bike-Sattel irgendwann durchbrechen. Jetzt, wo gerade optimales Anradelwetter ist, hadere ich zuweilen noch damit, das nicht mehr machen zu können. Aber ich wusste eben im Vorfeld gar nichts vom MM, das wurde erst bei der OP des Plasmozytoms festgestellt. Im Nachhinein betrachtetet ist nach meiner Einschätzung das heimtückische an der Erkrankung, dass die Symptome sich oft erst langsam über Jahre entwickeln, und irgendwann ist dann so ein Kipp-Punkt erreicht, so ein "Point of no Return." Und dann kommt alles auf einmal. Aber so war mein Weg, konnte ich mir ja nicht aussuchen. Kann natürlich bei Dir komplett anders sein, vielleicht bist Du ja wirklich eine Ausnahme. Und natürlich wirst Du irgendwann einen Doc finden, der Deine Auffassung teilt. Verdrängen oder Verleugnen oder Aufschieben kann bei einem MM allerdings gefährlich werden, da kenne ich einige Beispiele aus meiner SHG.
Aber ich will Dir da keine Angst machen, Du wirst sowieso Deinen Weg gehen. Sinnvoll ist m.E. aber aber, wachsam zu bleiben, denn dass ist beim MM das A & O...
Ich wünsche Dir ein schönes Osterwochenende mit der Möglichkeit für eine schöne Radtour - und natürlich "Kette rechts"...
Folge Deinem Herzen, aber vergiss dabei nicht, Dein Hirn mitzunehmen.
(Alfred Adler)
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Stefmyel antwortete auf Erfahrung mit CAR-T an der LMU München? Entscheidungshilfe gesucht
16 Apr. 2025 23:57
- Stefmyel
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20 Juni 2019
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Danke für die umfangreiche Nachricht Callosum62. Ich weiß das sehr zu schätzen und verstehe einiges besser als zuvor! In deinem Profil sehe ich, das du bis jetzt schon einiges durchgemacht hast.
Nur ist es bei mir so, dass ich mich bester Gesundheit und Wohlbefinden erfreue. Ich hatte zu keiner Zeit irgendein Problem, und nie etwas gespürt. Ich fühle mich im Moment topfit und leistungsfähig, mache extrem viel Sport. Und diesen Zustand soll ich jetzt aufgeben, aufgrund einer Therapie, die ich "gefühlt" überhaupt nicht benötige? Ich bekomme das mental einfach nicht auf die Reihe. Ich bin echt am Überlegen, ob ich noch abwarten soll, bis der Körper "endlich" mal ein Symptom zeigt. Vielleicht sind diese Werte bei mir einfach normal und ich passe deshalb nicht in das Schema....
. Vielleicht stoße ich einmal auf einen Arzt, der meine Situation anders einschätzt..
.
Viele liebe Grüße
Stefan
Nur ist es bei mir so, dass ich mich bester Gesundheit und Wohlbefinden erfreue. Ich hatte zu keiner Zeit irgendein Problem, und nie etwas gespürt. Ich fühle mich im Moment topfit und leistungsfähig, mache extrem viel Sport. Und diesen Zustand soll ich jetzt aufgeben, aufgrund einer Therapie, die ich "gefühlt" überhaupt nicht benötige? Ich bekomme das mental einfach nicht auf die Reihe. Ich bin echt am Überlegen, ob ich noch abwarten soll, bis der Körper "endlich" mal ein Symptom zeigt. Vielleicht sind diese Werte bei mir einfach normal und ich passe deshalb nicht in das Schema....
Viele liebe Grüße
Stefan
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Stefmyel antwortete auf Erfahrung mit CAR-T an der LMU München? Entscheidungshilfe gesucht
16 Apr. 2025 23:43
- Stefmyel
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Danke für den Tipp Niki. Ich werde auf jeden Fall versuchen, die Frau Dr. Högner aufzusuchen für einen Gesprächstermin.
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