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AnnaM antwortete auf Neurophatien
19 Sep. 2010 18:51
  • AnnaM
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Lyrica ist antikonvulsiv (antiepileptika).
OA wollte zu meiner Mutti gegen PP nichts geben. Er hat gesagt das nichts hilft, nur die Therapie zu abbrechen...
Aber du kennst schon die Geschichte. Ich glaube wir müssten sehen das Velcade unsere falsche Entscheidung war.
Ich weiß was gemacht sein muss, wenn das hilft....
Erster Schritt würde alles zu Häamtologen zu anmelden.
Nächster Schritt würde eine Neurologische Untersuchung sein (um zu sehen welchen Grad von PP deine Mutti hast). Beim Grad 2 (symptoms are interfering with normal life functions) man kann mit eine Dosisanpassung von Velcade versuchen (aus 1,3 mg/körperoberflaäche auf 1,0 mf/KÖ und wenn das hilft nicht sie können noch mit 0,7 mg/KÖ versuchen).
Er wollte ihr Lyrica nicht geben (ich habe gefragt), kein Staging von PP machen.... Ich war mit Mutti in meine eigene Organisation beim Neurologe (er hat nur mittelgradige PP festgestellt, also keine Ursache für eine Dosisanpassung). Dann war ich auch mit Ihr beim Schmerzterapeuten. Sie haben zuerst mit Tricyclischen Antidepressiven (sehr niedrig dosierte) versucht, sie hat aber probleme mit aufstehen bekommen (sie könnte nicht mehr stehen wegen Ortostatische Hypothensie, eine von Nebenwirkungen). Dann hat die Schmerztherapeutin die Schmerzen mit Gabapentin (antiepileptica) versucht zu bekämpfen, aber am Ende habe ich Angst gehabt dass Mutti wird sturtzen (Mutti lauft sehr schwer) und etwas brechen (ich habe ihr Gabapentin nicht gegeben).
Die Fuße darf man nicht massieren, es provoziert die Parästhesien. Wir haben zu Hause ein TENS Gerät. Es hilft beim Diabetischen PP-en und hat auch meiner Mutti gegen PP geholfen. Mutti hat auch Tramal Kapseln (sintetischer Opioid) genommen und diese haben ihr geholfen. Sie hat noch weiter Beschwerden gehabt, aber nicht so stark ausgeprägt.
Ich würde auf jedem Fall die Beschwerden zum Hämatologe anmelden... vielleicht haben sie einen wer weißt was gemacht sein muss und das will machen....
Die PP die mit Velcade verursacht ist ist reversibel.

VLG
Vladna

Beatrice antwortete auf Neurophatien
19 Sep. 2010 18:24
  • Beatrice
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Hallo Jeanny,
bei mir fingen die Neuropathien nach Absetzen der Velcade Therapie an und wurden innerhalb von kürzester Zeit fast unerträglich. Nahrungsergänzungsmittel halfen absolut nicht, so dass ich es auf ärztliches Anraten, zwar ungern, mit Lyrica versuchte. Angeblich ein Medikament, das die Nieren nicht schädigen würde.
Es dauerte allerdings fast einen Monat bis eine Wirkung eintrat. Man kann es bei Bedarf wohl relativ hoch dosieren, was ich allerdings nicht gemacht habe. Nebenwirkungen habe ich keine, ausser dass bei Alkoholkonsum die Schmerzen wieder unerträglich werden.
Jetzt ein Jahr später nehme ich immer noch Morgens und Abends je 50 mg, hoffe aber, dass die Schmerzen auf Dauer ganz verschwinden und ich das Medikament absetzen kann.
Übrigens Lyrica ist ein reines Schmerzmittel, hilft also nicht die Neuropathien zu bekämpfen.
Alles Gute, Gruss aus Paris Beatrice

GiselaKöenig antwortete auf Neurophatien
19 Sep. 2010 14:49
  • GiselaKöenig
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    26 Oktober 2009
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Liebe Jeanny,

ich schließe mich der Meinung von Magret an; erstmal mit dem Arzt alles besprechen, nicht selbst Therapieren. Ich persönlich habe Gabapentin bekommen, es gehört auch wie das Lyrica in die Gruppe der Antikonvulsiva und wird zur Behandlung von Epilepsie und neuropathischen Schmerzen verwendet, nur hat es laut Auskunft meines Onkologen weniger Nebenwirkungen. Lyrica ist das neuere Medikament, Gabapentin ist schon älter, aber nicht alles was älter ist muß schlechter sein und alles was neuer ist muß besser sein............lach :P
Ich wünsche Dir Gute Besserung.

Viele liebe Grüße

Gisela

Jeanny150765 antwortete auf Neurophatien
18 Sep. 2010 00:44
  • Jeanny150765
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    17 Juni 2010
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1000000....Dank für Eure Antworten,werde alles ausprobieren und natürlich mit den Ärzten sprechen.
Es ist wirklich schön,das es dieses Forum und Euch gibt.

Ein schönes Wochenende wünscht

Jeanny

Margret antwortete auf Neurophatien
17 Sep. 2010 17:14
  • Margret
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    11 September 2026
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Liebe Jeanny,

als erstes: Den behandelnden Arzt informieren - Nebenwirkungen solte man immer (!) seinem Arzt mitteilen. Ggfs. kann man die Ursache verringern, das ist dann mit den Medizinern zu besprechen.

Standardmedikament ist Lyrica; hier ein link mit den wesentlichsten Informationen: www.dr-gumpert.de/html/lyrica.html

Alles Gute,
Margret

Caro antwortete auf Neurophatien
17 Sep. 2010 16:06
  • Caro
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    23 Oktober 2009
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Hallo Jeanny,

mein LG hat in Freiburg in der Reha die Füße mit Aconitöl eingerieben bekommen und sie haben ihm noch ein Fläschchen mitgegeben. Gibt es wahrscheinlich auch rezeptfrei in der Apotheke, sonst verschreiben lassen. Habe es auch einer Bekannten, die das Problem wegen Chemo bei Brustkrebs hatte, und die hat dann erstmal ihre Heilpraktikerin gefragt. Die meinte, das sei auf alle Fälle sehr gut und schaden kann es bestimmt nicht.

Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir

LG Caro