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Sunny antwortete auf Chemohirn?
07 Juli 2024 13:13 - 07 Juli 2024 13:19
  • Sunny
  • 584 Beiträge seit
    07 Januar 2024
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Hallo Bettina,
also bei meinem Mann ging es nach der Zellrückgabe damit los, dass er Konzentrationsstörungen und Wortfindungsschwierigkeiten hatte. Er konnte Arztgesprächen bzw. überhaupt längeren Gesprächen, die über normalen Smalltalk hinausgingen inhaltlich oft nicht richtig folgen oder verstand Dinge irgendwie falsch. Ihm machte das mehr zu schaffen als manche körperlichen Probleme, weil er damals noch nicht verstand, dass das normal ist und befürchtete, dass das so bleiben könnte. Etwas später kam dann eine gewisse Antriebslosigkeit hinzu und er hatte oft keine Lust, sich zum Beispiel mit Hobbys zu beschäftigen, die ihm sonst sehr viel Spaß machten. Auch das war sehr seltsam für ihn und schwer zu verstehen.

Mit dem Auto zu fahren, hätte er sich in dieser Zeit nicht getraut, das wäre wahrscheinlich auch grob fahrlässig gewesen. Der Straßenverkehr bedarf doch einer großen Konzentrationsfähigkeit, selbst wenn man nur kurz Strecken fährt und die war einfach nicht da. Körperlich wäre er aber imstande gewesen, denn soweit ich mich erinnere gab es fein- und grobmotorisch keine Beeinträchtigungen.

Genau weiß ich nicht mehr wie lange das alles anhielt, auf jeden Fall einige Wochen, aber maximal drei Monate. Ob das jeden erwischt, weiß ich natürlich nicht, der Onkologe sagte jedenfalls, dass das völlig normal sei.

Wichtig ist, dass man sich immer vor Augen hält, dass das nur vorübergehend ist und wieder vorbeigeht.

LG, Sunny

Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.
Letzte Änderung: 07 Juli 2024 13:19 von Sunny. Begründung: Fehler

Chemohirn? wurde erstellt von betti52
07 Juli 2024 11:22
  • betti52
  • Autor
  • 644 Beiträge seit
    19 September 2023
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Hallo!

Das Stichwort Chemohirn ist mir hier im Forum schon
paar mal begegnet.
Aber mir war irgendwie nicht so richtig wirklich
bewusst, dass es einen auch "schon" nach der HD
damit ereilt.
Oder auch schon nach dem Cyclophosphamid bei
der Mobilisierung?
Garantierte Nebenwirkung?

Betrifft es "nur" kognitive oder auch mechanische
Faehigkeiten, dass z.B. Autofahren nicht mehr klappt?

Wielange braucht es, bis das wieder verschwunden ist?
Die "ueblichen" 3 Monate?

Gruss, Bettina