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05 Juni 2024 22:44
  • Julia94
  • Autor
  • 4 Beiträge seit
    19 September 2023
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Hallo ihr Lieben,

Ich bin Angehörige und bis jetzt stille Mitleserin, das Forum hat mir besonders in der Anfangszeit sehr geholfen, die Krankheit in all ihren Facetten besser zu verstehen. Mein Vater wurde im August 2023 im Alter von 57 Jahren mit einem MM im Stadium ISS-I und R-ISS II diagnostiziert. Die Induktion (D-VDT) und erste Hochdosis mit SZT hat er bereits Mitte März hinter sich gebracht, aufgrund seines Hochrisikos (TP53/17p) wurde nun die Tandem-SZT von den Ärzten empfohlen, welche er nun voraussichtlich Anfang Juli erneut in Würzburg durchführen wird. Nun meine Frage an diejenigen unter euch, die auch eine Tandem-SZT hinter sich gebracht haben. Habt ihr diese zweite als besser verträglich oder gar „schlimmer“ empfunden? Bei der ersten SZT meines Vaters gab es schon einige Probleme (immer wieder Fieber in Aplasie, E-Coli Bakterien, Clostridien und 2x Thrombozytengabe), außerdem hat er insgesamt fast 10kg verloren, da er wenig zu sich nehmen konnte. Nach der Entlassung hat er sich jedoch innerhalb wenigen Wochen körperlich sehr gut erholt und hat auch die Kilos mittlerweile wieder drauf. Ich frage mich, ob die Komplikationen der ersten SZT nun automatisch wieder „vorprogrammiert“ sind oder ich mir da (mal wieder) zu viele Gedanken mache..

Mir ist bewusst, dass das Empfinden sehr individuell ist, genau wie jeder Verlauf, mich würden einfach euere Erfahrungswerte sehr interessieren!

Liebe Grüße,
Julia