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Doris2460 antwortete auf Portkatheter, Portinfektion
15 Jan. 2024 19:00
- Doris2460
687 Beiträge seit
13 August 2022
13 August 2022
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Hallo Dani,
ich habe meinen Port seit April 2021 und bin froh drum. Es hat eine Weile gedauert, bis ich ihn nicht mehr als Fremdkörper wahrgenommen habe, inzwischen bemerke ich ihn gar nicht mehr. Meiner bleibt auf alle Fälle drinnen, es sei denn es gibt einen medizinischen Grund ihn raus machen zu müssen. Ich habe keinerlei Einschränkungen und habe dass auch noch nie gehört.
Ich hatte allerdings eine Thrombose im linken Arm, die aber sofort bemerkt und behandelt wurde
In meinem Bekanntenkreis ist eine Brustkrebspatientin (Brustkrebs geheilt) die hat ihren Port 12 Jahre und lässt ihn 2 x im Jahr beim Onkologen spülen. Meine Freundin auch Brustkrebs, hat ihn nach der Behandlung entfernen lassen, da sie ihn nicht wirklich akzeptiert hat. Sie ist allerdings auch sehr sehr dünn.
Er wurde unter örtlicher Betäubung gelegt, hat glaube ich nicht lange gedauert. Jedenfalls hat sich meine Panik vor dem Eingriff nicht gelohnt.
ich habe meinen Port seit April 2021 und bin froh drum. Es hat eine Weile gedauert, bis ich ihn nicht mehr als Fremdkörper wahrgenommen habe, inzwischen bemerke ich ihn gar nicht mehr. Meiner bleibt auf alle Fälle drinnen, es sei denn es gibt einen medizinischen Grund ihn raus machen zu müssen. Ich habe keinerlei Einschränkungen und habe dass auch noch nie gehört.
Ich hatte allerdings eine Thrombose im linken Arm, die aber sofort bemerkt und behandelt wurde
In meinem Bekanntenkreis ist eine Brustkrebspatientin (Brustkrebs geheilt) die hat ihren Port 12 Jahre und lässt ihn 2 x im Jahr beim Onkologen spülen. Meine Freundin auch Brustkrebs, hat ihn nach der Behandlung entfernen lassen, da sie ihn nicht wirklich akzeptiert hat. Sie ist allerdings auch sehr sehr dünn.
Er wurde unter örtlicher Betäubung gelegt, hat glaube ich nicht lange gedauert. Jedenfalls hat sich meine Panik vor dem Eingriff nicht gelohnt.
Doris
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Mira antwortete auf Portkatheter, Portinfektion
15 Jan. 2024 17:49
- Mira
419 Beiträge seit
03 Februar 2014
03 Februar 2014
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- Beiträge: 419
Hallo Dani,
ich habe seit 2011 einen Port. Der wurde unter lokale Betäubung gelegt.
Ich hatte nie Probleme damit, weder ist meine Bewegungsfreiheit im rechten Arm eingeschränkt. Ich merke den Port eigentlich kaum. Nur einmal ist mein Enkel mit seinem Kopf genau an der Stelle aufgeschlagen, das war dann schon heftig.
Aber sonst: nix. Der wird mittlerweile 2x Jährlich zur Blutabnahme in der Onkologie genutzt und gespült. Sonst wird der in Ruhe gelassen.
ABER: es ist und bleibt ein Fremdkörper und kann somit entzünden.
Und ich kenne auch jemanden der seien Port hat entfernen lassen weil er störte. Das kann man nach der Behandlung auch machen lassen, der muss ja nicht drinnen bleiben.
Ich lasse den, weil er eben nicht stört, die meisten Praxen können/dürfen/wollen den aber nicht benutzen obwohl meine Venen schlecht zu finden sind. Nur die Onkologie benutzt den und das ist auch Okay so.
LG
Mira
ich habe seit 2011 einen Port. Der wurde unter lokale Betäubung gelegt.
Ich hatte nie Probleme damit, weder ist meine Bewegungsfreiheit im rechten Arm eingeschränkt. Ich merke den Port eigentlich kaum. Nur einmal ist mein Enkel mit seinem Kopf genau an der Stelle aufgeschlagen, das war dann schon heftig.
Aber sonst: nix. Der wird mittlerweile 2x Jährlich zur Blutabnahme in der Onkologie genutzt und gespült. Sonst wird der in Ruhe gelassen.
ABER: es ist und bleibt ein Fremdkörper und kann somit entzünden.
Und ich kenne auch jemanden der seien Port hat entfernen lassen weil er störte. Das kann man nach der Behandlung auch machen lassen, der muss ja nicht drinnen bleiben.
Ich lasse den, weil er eben nicht stört, die meisten Praxen können/dürfen/wollen den aber nicht benutzen obwohl meine Venen schlecht zu finden sind. Nur die Onkologie benutzt den und das ist auch Okay so.
LG
Mira
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Portkatheter, Portinfektion wurde erstellt von Dani
14 Jan. 2024 21:59
- Dani
- Autor
14 Beiträge seit
14 Januar 2024
14 Januar 2024
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- Beiträge: 14
Hallo
Ich habe anfangs 2013 die Diagnose Multiples Myelom, Typ Leichtketten kappa bekommen.
Seither wurde ich mit Velcade und einer Hochdosischemotherapie mit anschliessender Stammzelltransplantation behandelt. Es folgte eine komplette Remission bis Oktober 2017 als die Leichtketten wieder anstiegen. Ab Dezember 2017 bekam ich Lenalidomid und Dexamethason bis August 2021. Darauf wurde ich mit dem Antikörper Daratumumab aus Kostengründen über den Venenweg behandelt in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason. Weil die Leichtketten zwar langsam aber kontinuierlich wieder anstiegen, werde ich seit 22. November 2023 mit Carfilzomib in Kombination mit Daratumumab und Dexamethason behandelt. Das Daratumumab habe ich ausser einer Allergie bei der ersten Verabreichung gut vertragen. Carfilzomib habe ich ausser geringfügiger Übelkeit an bis zu zwei Tagen danach bis jetzt gut vertragen und das Blutbild hat sich schon verbessert.
Jedoch ist Carfilzomib nur venös verabreichbar. Ich wurde zu Beginn der Therapie über die Möglichkeit eines Portkatheters informiert, da meine Venen immer schlechter zu werden drohen. Leider habe ich grosse Angst vor diesem Eingriff, da ich bereits dreimal am Becken operiert wurde und nach der Stabilisierung des vorderen Beckenpfeilers durch eine Platte einen sehr mühsamen und langwierigen Infekt behandeln lassen musste. Mir wurde gesagt, dass bei einem Port ebenfalls die Gefahr einer Portinfektion bestünde und dass die Bewegungsfreiheit mit den Armen eingeschränkt sein werde. Nun, da ich eine Hüftprothese habe, die schon einmal gewechselt werden musste, bin ich in der Gehfähigkeit etwas eingeschränkt und kann nur limitiert trainieren und Sport treiben. Es ist für mich sehr wichtig, dass ich den Oberkörper und die Arme trainieren kann.
Hat hier jemand schon einmal eine Portinfektion durchgemacht und kann mir sagen, ob meine Befürchtungen wirklich begründet sind und wie sind die Möglichkeiten weiterhin die Arme und Oberkörper trainieren zu können? Wäre sehr dankbar für hilfreiche Hinweise.
Liebe Grüsse
Dani
Ich habe anfangs 2013 die Diagnose Multiples Myelom, Typ Leichtketten kappa bekommen.
Seither wurde ich mit Velcade und einer Hochdosischemotherapie mit anschliessender Stammzelltransplantation behandelt. Es folgte eine komplette Remission bis Oktober 2017 als die Leichtketten wieder anstiegen. Ab Dezember 2017 bekam ich Lenalidomid und Dexamethason bis August 2021. Darauf wurde ich mit dem Antikörper Daratumumab aus Kostengründen über den Venenweg behandelt in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason. Weil die Leichtketten zwar langsam aber kontinuierlich wieder anstiegen, werde ich seit 22. November 2023 mit Carfilzomib in Kombination mit Daratumumab und Dexamethason behandelt. Das Daratumumab habe ich ausser einer Allergie bei der ersten Verabreichung gut vertragen. Carfilzomib habe ich ausser geringfügiger Übelkeit an bis zu zwei Tagen danach bis jetzt gut vertragen und das Blutbild hat sich schon verbessert.
Jedoch ist Carfilzomib nur venös verabreichbar. Ich wurde zu Beginn der Therapie über die Möglichkeit eines Portkatheters informiert, da meine Venen immer schlechter zu werden drohen. Leider habe ich grosse Angst vor diesem Eingriff, da ich bereits dreimal am Becken operiert wurde und nach der Stabilisierung des vorderen Beckenpfeilers durch eine Platte einen sehr mühsamen und langwierigen Infekt behandeln lassen musste. Mir wurde gesagt, dass bei einem Port ebenfalls die Gefahr einer Portinfektion bestünde und dass die Bewegungsfreiheit mit den Armen eingeschränkt sein werde. Nun, da ich eine Hüftprothese habe, die schon einmal gewechselt werden musste, bin ich in der Gehfähigkeit etwas eingeschränkt und kann nur limitiert trainieren und Sport treiben. Es ist für mich sehr wichtig, dass ich den Oberkörper und die Arme trainieren kann.
Hat hier jemand schon einmal eine Portinfektion durchgemacht und kann mir sagen, ob meine Befürchtungen wirklich begründet sind und wie sind die Möglichkeiten weiterhin die Arme und Oberkörper trainieren zu können? Wäre sehr dankbar für hilfreiche Hinweise.
Liebe Grüsse
Dani
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