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MAKI EIS antwortete auf Zweitmeinung Wirbelsäulen OP und Reha
06 Nov. 2023 16:49
- MAKI EIS
-
137 Beiträge seit
08 Juni 2019
08 Juni 2019
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Hallo Mops,
Ich habe damals an Krankengymnastik und Physio
alles mitgenommen, was mir angeboten wurde.
Auch Wassergymnastik wurde von der Krankenkasse angeboten.
Die Übungen im Wasser, mit Hanteln, mach ich seitdem 2 mal wöchentlich .Mir bringt das am meisten Spaß.
Macht euch auch unbedingt schlau, welche Hilfen es für deine Mama sonst noch gibt.
Schwerbehinderung, Pflegegrad, Haushaltshilfe, Parkerleichterung usw.
....... Ich habe das alles .
Mein Mann ist z.B eingetragen
mir zu helfen. Das macht sich bei seiner Rente bemerkbar.
Schwerbehinderung mit G und B !
G für Gehbehinderung und B Begleitung bringt euch viele Vorteile.
All das erleichtert doch vieles.
Liebe Grüße
Marlies
Ich habe damals an Krankengymnastik und Physio
alles mitgenommen, was mir angeboten wurde.
Auch Wassergymnastik wurde von der Krankenkasse angeboten.
Die Übungen im Wasser, mit Hanteln, mach ich seitdem 2 mal wöchentlich .Mir bringt das am meisten Spaß.
Macht euch auch unbedingt schlau, welche Hilfen es für deine Mama sonst noch gibt.
Schwerbehinderung, Pflegegrad, Haushaltshilfe, Parkerleichterung usw.
....... Ich habe das alles .
Mein Mann ist z.B eingetragen
mir zu helfen. Das macht sich bei seiner Rente bemerkbar.
Schwerbehinderung mit G und B !
G für Gehbehinderung und B Begleitung bringt euch viele Vorteile.
All das erleichtert doch vieles.
Liebe Grüße
Marlies
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Mops antwortete auf Zweitmeinung Wirbelsäulen OP und Reha
06 Nov. 2023 16:12
- Mops
- Autor
27 Beiträge seit
01 August 2023
01 August 2023
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- Beiträge: 27
Hi Marlies,
Danke für deinen sehr interessanten Beitrag der wirklich Mut macht. Bei meiner Mutter sind „nur“ 3 Wirbel gebrochen, die reichen aber schon um ihr ordentlich zu schaffen zu machen. Insbesondere dass sie keinerlei Oberkörperstabilität beim freien Stehen hat erschwert ihr immens den Alltag (kochen, Wäsche machen, essen zubereiten, einfach alles so man zwei Hände für benötigt). Umso besser tut es zu lesen, dass sich das durch reines Training bessern kann. Physio ist denke ich ein erster Anfang (wurde bei dir damals was Spezielles gemacht oder simpler Muskelaufbau?).
Wenn du dich noch an die rückblickend effektivsten und besten Übungen erinnerst würde ich mich freuen wenn du mir diese zukommen lässt. Ich kenne mich selber ziemlich gut mit Krafttraining aus und meiner Mutter mangelt es nicht an Motivation.
Liebe Grüße
Mops
Danke für deinen sehr interessanten Beitrag der wirklich Mut macht. Bei meiner Mutter sind „nur“ 3 Wirbel gebrochen, die reichen aber schon um ihr ordentlich zu schaffen zu machen. Insbesondere dass sie keinerlei Oberkörperstabilität beim freien Stehen hat erschwert ihr immens den Alltag (kochen, Wäsche machen, essen zubereiten, einfach alles so man zwei Hände für benötigt). Umso besser tut es zu lesen, dass sich das durch reines Training bessern kann. Physio ist denke ich ein erster Anfang (wurde bei dir damals was Spezielles gemacht oder simpler Muskelaufbau?).
Wenn du dich noch an die rückblickend effektivsten und besten Übungen erinnerst würde ich mich freuen wenn du mir diese zukommen lässt. Ich kenne mich selber ziemlich gut mit Krafttraining aus und meiner Mutter mangelt es nicht an Motivation.
Liebe Grüße
Mops
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MAKI EIS antwortete auf Zweitmeinung Wirbelsäulen OP und Reha
06 Nov. 2023 13:22
- MAKI EIS
-
137 Beiträge seit
08 Juni 2019
08 Juni 2019
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- Beiträge: 137
Liebe Mops,
Bei mir war der " Anfang " sehr ähnlich.
Vor der MM Diagnose, unsankbare Rückenschmerzen.
Es dauerte eine Ewigkeit bis endlich festgestellt wurde daß dafür 9 Wirbelbrüche verantwortlich waren.
Der Arzt im Krankenhaus wollte das nicht operieren. Also Korsett, Rollator, VIELE Schmerzmittel und trotzdem ständige schlimme Schmerzen.
Erst bei der Ursachenforschung für die vielen Brüche, wurde das MM festgestellt und die Chemo begann umgehend.
Es war wirklich eine sehr schwierige Zeit weil weiterhin die Gefahr, weiterer Knochenbrüche bestand.
Ich fing damals mit Terrabändern an vorsichtig zu trainieren, kleine Spaziergänge wurden wöchentlich länger und die schweren Schmerzmittel reduzierte ichs schnell wie möglich.
Hochchemo und Stammzellen bekam ich im März 2016
Bald darauf begann ich sehr vorsichtig mit Wassergymnastik und regelmäßig längere Strecken mit dem Rollator zu laufen. Manchmal bis zu 10 km.
Wichtig um den krummen Rücken zu trainieren ist das " richtige! ! " aufrechte Gehen IM Rollator.
Ich habe viel trainiert um die Muskeln aufbauen, die die kaputten Knochen unterstützen müssen.
Durch die Brüche bin ich 15 cm geschrumpft, durch das Training aber wieder fast aufrecht.
Inzwischen bin ich schon lange wieder schmerzfrei, allerdings lange Strecken kann ich weiterhin nur mit Rollator meistern sonst schmerzt der Rücken doch wieder.
Ich habe einen phantastischen Rollator aus Schweden. Mit dem kann ich durch den Wald, am Strand und über Kopfsteipflaster problemlos laufen.
...... Rollator Trionic aus Schweden googeln ...
Diese schwierige Zeit, gehört jetzt der Vergangenheit an und ich genieße das Leben ( mit kleinen Einschränkungen)
Ich wünsche dir und deiner Mama alles Gute.
Marlies
Nach Regen ☔️ kommt Sonne 🌞
Bei mir war der " Anfang " sehr ähnlich.
Vor der MM Diagnose, unsankbare Rückenschmerzen.
Es dauerte eine Ewigkeit bis endlich festgestellt wurde daß dafür 9 Wirbelbrüche verantwortlich waren.
Der Arzt im Krankenhaus wollte das nicht operieren. Also Korsett, Rollator, VIELE Schmerzmittel und trotzdem ständige schlimme Schmerzen.
Erst bei der Ursachenforschung für die vielen Brüche, wurde das MM festgestellt und die Chemo begann umgehend.
Es war wirklich eine sehr schwierige Zeit weil weiterhin die Gefahr, weiterer Knochenbrüche bestand.
Ich fing damals mit Terrabändern an vorsichtig zu trainieren, kleine Spaziergänge wurden wöchentlich länger und die schweren Schmerzmittel reduzierte ichs schnell wie möglich.
Hochchemo und Stammzellen bekam ich im März 2016
Bald darauf begann ich sehr vorsichtig mit Wassergymnastik und regelmäßig längere Strecken mit dem Rollator zu laufen. Manchmal bis zu 10 km.
Wichtig um den krummen Rücken zu trainieren ist das " richtige! ! " aufrechte Gehen IM Rollator.
Ich habe viel trainiert um die Muskeln aufbauen, die die kaputten Knochen unterstützen müssen.
Durch die Brüche bin ich 15 cm geschrumpft, durch das Training aber wieder fast aufrecht.
Inzwischen bin ich schon lange wieder schmerzfrei, allerdings lange Strecken kann ich weiterhin nur mit Rollator meistern sonst schmerzt der Rücken doch wieder.
Ich habe einen phantastischen Rollator aus Schweden. Mit dem kann ich durch den Wald, am Strand und über Kopfsteipflaster problemlos laufen.
...... Rollator Trionic aus Schweden googeln ...
Diese schwierige Zeit, gehört jetzt der Vergangenheit an und ich genieße das Leben ( mit kleinen Einschränkungen)
Ich wünsche dir und deiner Mama alles Gute.
Marlies
Nach Regen ☔️ kommt Sonne 🌞
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Zweitmeinung Wirbelsäulen OP und Reha wurde erstellt von Mops
06 Nov. 2023 11:22
- Mops
- Autor
27 Beiträge seit
01 August 2023
01 August 2023
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- Beiträge: 27
Hallo ihr Lieben,
Meine Mutter hat nun die HD und SZT hinter sich gebracht und Anfang der Woche mit der Erhaltungstherapie mit Lenalidomid begonnen. Da sie sich gegen eine zweite HD entschieden hat, sind wir nun dabei die Baustellen anzugehen die ihre Lebensqualität einschränken: die Schmerzen und gebrochenen Wirbel und die dadurch entstehende Krummhaltung.
Sie war bei den Unfallchirurgen vorstellig und hat die ernüchternde Antwort erhalten man könne an der Wirbelsäule auf Grund der ganzen Löcher nichts operativ machen. Das hat Mich etwas überrascht, da ich subjektiv durch das Forum das Gefühl hatte, dass eigentlich fast jeder stabilisiert wurde, entweder durch Zementierung oder Platten. Daher wollte ich fragen, ob es Sinn macht sich eine Zweitmeinung einzuholen und wenn ja, wo? Am besten in maximal 2-3 Stunden Fahrtzeit von Aachen entfernt.
Thema 2, nämlich ihre Schmerzen hängen nämlich vermutlich mit Thema 1 zusammen. Sie ist auf Grund der Brüche dauerhaft in einer Krummhaltung und muss sich abstützen. Dadurch werden meiner Meinung nach ihre Nerven/Muskeln/Bänder dauerhaft falsch belastet, was denke ich diese Schmerzen verursacht, die wir auch medikamentös nicht wirklich in den Griff bekommen. Gestützt wird meine These dadurch, dass der Krebs aktuell „kein Thema“ mehr ist, die Schmerzen aber weiterhin so stark da sind. Und sie sobald sie sich vernünftig abstützen kann oder liegt kaum bis keine Schmerzen hat.
Durch das alles ist sie auf einen Rollator angewiesen und kann halt nicht Stunden lang im Auto sitzen. Alles etwas, was ich finde eine grade mal 60-jährige einst extrem sportliche Frau nicht grade brauchen sollte. Korsett bringt nichts (schon diverse probiert) und Krankengymnastik gehen wir jetzt endlich an.
Nun würde sie aber gerne eine Reha machen. Thematisch kann es sowohl onkologisch, orthopädisch oder psychologisch sein, sie würde von allem profitieren. Nun ist aber die oben genannte Schwierigkeit, das heißt wir suchen einmal nach einer Klinik die nicht weiter als 2-3 Stunden von Aachen entfernt liegt, also NRW oder RLP. Und zweitens die genügen Angebote bietet an denen sie teilnehmen kann. Die Kliniken aus der Suche schienen tolle sportliche Angebote zu haben und schön gelegen zu sein, allerdings stand viel von Rad fahren, wandern, schwimmen etc. all das kann sie ja nicht machen. Mit ihrem Rollator kann sie zwar Strecken von 5km Konditionstechnisch gut bewältigen, aber sie müssen halt mit einem rollator zu machen sein.
Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für eine Klinik die passen könnte?
Liebe Grüße
Mops
Meine Mutter hat nun die HD und SZT hinter sich gebracht und Anfang der Woche mit der Erhaltungstherapie mit Lenalidomid begonnen. Da sie sich gegen eine zweite HD entschieden hat, sind wir nun dabei die Baustellen anzugehen die ihre Lebensqualität einschränken: die Schmerzen und gebrochenen Wirbel und die dadurch entstehende Krummhaltung.
Sie war bei den Unfallchirurgen vorstellig und hat die ernüchternde Antwort erhalten man könne an der Wirbelsäule auf Grund der ganzen Löcher nichts operativ machen. Das hat Mich etwas überrascht, da ich subjektiv durch das Forum das Gefühl hatte, dass eigentlich fast jeder stabilisiert wurde, entweder durch Zementierung oder Platten. Daher wollte ich fragen, ob es Sinn macht sich eine Zweitmeinung einzuholen und wenn ja, wo? Am besten in maximal 2-3 Stunden Fahrtzeit von Aachen entfernt.
Thema 2, nämlich ihre Schmerzen hängen nämlich vermutlich mit Thema 1 zusammen. Sie ist auf Grund der Brüche dauerhaft in einer Krummhaltung und muss sich abstützen. Dadurch werden meiner Meinung nach ihre Nerven/Muskeln/Bänder dauerhaft falsch belastet, was denke ich diese Schmerzen verursacht, die wir auch medikamentös nicht wirklich in den Griff bekommen. Gestützt wird meine These dadurch, dass der Krebs aktuell „kein Thema“ mehr ist, die Schmerzen aber weiterhin so stark da sind. Und sie sobald sie sich vernünftig abstützen kann oder liegt kaum bis keine Schmerzen hat.
Durch das alles ist sie auf einen Rollator angewiesen und kann halt nicht Stunden lang im Auto sitzen. Alles etwas, was ich finde eine grade mal 60-jährige einst extrem sportliche Frau nicht grade brauchen sollte. Korsett bringt nichts (schon diverse probiert) und Krankengymnastik gehen wir jetzt endlich an.
Nun würde sie aber gerne eine Reha machen. Thematisch kann es sowohl onkologisch, orthopädisch oder psychologisch sein, sie würde von allem profitieren. Nun ist aber die oben genannte Schwierigkeit, das heißt wir suchen einmal nach einer Klinik die nicht weiter als 2-3 Stunden von Aachen entfernt liegt, also NRW oder RLP. Und zweitens die genügen Angebote bietet an denen sie teilnehmen kann. Die Kliniken aus der Suche schienen tolle sportliche Angebote zu haben und schön gelegen zu sein, allerdings stand viel von Rad fahren, wandern, schwimmen etc. all das kann sie ja nicht machen. Mit ihrem Rollator kann sie zwar Strecken von 5km Konditionstechnisch gut bewältigen, aber sie müssen halt mit einem rollator zu machen sein.
Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für eine Klinik die passen könnte?
Liebe Grüße
Mops
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