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christine antwortete auf weitere Therapiemöglichkeiten?
02 Aug. 2010 11:43
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Liebe Nelly,
-wenn du noch unter +/- 60 bist und Chromosomen -Abweichungen hast, würde ich die Allo in Erwägung ziehen....aber nur wenn dein derzeitiger Allgemeinzustand auch sehr gut ist (=Turnschuh-fit) Ich meine bei dir auch ein gewisses "Unwohlsein" der Allo gegenüber zu verspühren und denke,dass man bei so einem Eingriff zudem auch mental 100% eingestimmt sein muss. Ich würde so was nicht gegen mein Magengefühl machen, auch wenn der Spender enttäuscht ist

-ich würde wohl ansonsten eine weitere Autologe machen, in der berechtigten Hoffnung in CR zu kommen und hinterher mit Revlimid erhalten. Das scheint sich doch langsam aber sicher durchzusetzen. .....Andererseits: Auch zur Erhaltungstherapie brauchst du dir zum jetztigen Zeitpunkt keine so grossen Gedanken zu machen. Das wir erst nach der HD vor Weihnachten oder im neuen Jahr aktuell. Zu diesem Zeitpunkt liegen dann auch weitere Ergebnisse zum Sinn oder Unsinn einer Erhaltungstherapie!

Schöne Grüsse




rudi antwortete auf weitere Therapiemöglichkeiten?
02 Aug. 2010 11:37
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Nelly,
in Würzburg tendiert man ja dazu, bei "Hochrisikopatienten" nach der ersten autologen SZT eine dosisreduzierte allogene SZT anzubieten bzw. vorzuschlagen.
Liegen denn bei dir Hochrisikokriterien vor wie z.B.:
Translokationen t(4;14) oder t(14;16) ?
Delationen 17p13 oder 13q14 ?
Sehr hoher B2M Wert ?

Wie waren deine B2M, LDH und HB Werte vor den Induktionstherapien und wie waren diese direkt vor der SZT und nach der SZT -heute?



Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

weitere Therapiemöglichkeiten? wurde erstellt von Nelly
02 Aug. 2010 10:50
  • Nelly
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo, liebe Forenmitglieder!
Kann mir vielleicht jemand in meiner Entscheidungsfindung helfen?
Nach 3 Zyklen Bortezomib, Cyclophosphamid und Dexamethason wurde erfolgreich eine autologe Stammzellentransplantation mit relativ großen Nebenwirkungen durchgeführt, befinde mich jetzt in einer guten Teilremission, leider keine komplette Remission, obwohl die Werte, die ich erhalte, im Normbereich sind.Im Moment geht es mit ganz gut.
Wie geht es nun weiter? Soll ich eine allogene Transplantation mit den großen Risiken durchführen lassen(ein Familienspender ist vorhanden) oder soll ich eine Erhaltungstherapie beginnen mit Revlimid oder Bortezomib oder eine zweite autologe SZT ins Auge fassen? Im Moment habe ich einfach zu große Bedenken für eine alloge SZT (habe dem Transplanteur mitgeteilt, dass ich vorerst davon absehen will und er mir nun ein sehr schlechtes Gewissen bereitet mit der Bemerkung, dass dies die falsche Entscheidung sei!). Ich tendiere zur Zeit zur Erhaltungstherapie. Wer hat damit bereits Erfahrungen gesammelt? Erhält man die Medikamente auch ohne an einer Studie teilzunehmen? Welche Nebenwirkungen treten auf?
Ich habe bereits eine Zweitmeinung in Heidelberg eingeholt und werde nun am Mittwoch noch einen Termin in Würzburg haben. Heidelberg rät zur zweiten autologenSZT bzw. eingeschränkt zur Erhaltungstherapie
Danke für Eure Antworten
Nelly