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miregal antwortete auf Die Haare
31 Dez. 2022 17:59
  • miregal
  • 1025 Beiträge seit
    17 Mai 2019
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Hallo Lachmöwe,
ich kann deine Sorgen verstehen. Der Haarausfall in einer Chemotherapie geht sehr auf die Psyche, wobei die Ärzte das eher als Beifang abtun. Es ist wohl so, dass die Haarzellen aufhören "Haar" zu produzieren. Nach etwa 2 Wochen brechen dann die alten Haare ab, weil an der Wurzel nichts oder nur extrem dünnes Haar nachwächst. Es ist nicht so, dass man eine Locke direkt abzupfen kann, aber in der Dusche bleibt schon ordentlich was liegen. Nach einer weiteren Woche wird es dann schon recht licht, was bei langen Haaren natürlich sehr ungewohnt aussieht. Oft bleiben an den Schläfen einige Haare übrig. Nach etwa 2 Monaten fängt es wieder zu sprießen an, zuerst Babyflaum und dan ein sehr lockiger Wuschelkopf. Nch dem ersten Haarschnitt verschwinden die Locken wieder und werden wieder wie ursprünglich.
Was kann man dagegen tun?
Eisbeutel auflegen hilft ein wenig, aber eher für die Mundschleimhaut empfohlen (Eis lutschen). Oder statt der Cyclo chemo eine steady-state Stammzellsammlung machen, dann bleiben die Haare erhalten. Das dumme ist nur, dass die Anregung zur Stammzellvermehrung mit GCF Wachstumshormonen meist nicht ausreicht, weshalb man vorher die Chemo macht. Bei der steady state Behandlung die man während der Corona Pandemie zeitweise eingestetzt hat, bekommt man eine weitere Hormonspritze, die allerdings rund 7000€ kostet . die Chemo ist wesentlich billiger und zuverlässiger, und reduziert nebenbei auch die Tumorlast (natürlich nicht so intensiv wie die HD Chemo). Bei meiner HD hab ich dann auch mit dem Rasierer/Bartschneider mich selbst der gerade nachgewachsenen Mähne entledigt, als es wieder anfing zu haaren (bei mir waren 10 Monate zwischen Sammlung und HD)

Die Haare wurde erstellt von Lachmöwe
31 Dez. 2022 17:33
  • Lachmöwe
  • Autor
  • 18 Beiträge seit
    24 September 2022
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Hallo zusammen,

ich habe wirklich versucht, meine Antwort über ältere Beiträge zu bekommen und es tut mir wirklich leid wenn euch das Thema schon anödet. :-/
Ich habe in mehreren Beiträgen gelesen dass die Haare nach HD büschelweise ausgefallen sind. In einem Beitrag war sogar die Rede davon, dass er sich schon bei dieser Mini-Chemo für die Stammzellsammlung (sorry, bin neu auf dem Gebiet!) von seinem Haar verabschieden musste. Wieder jemand anderes beschrieb, dass ihm die Haupthaare gleich als es in die Isolation ging, abrasiert wurden. WTF, muss man da zustimmen!? An anderen Stellen im schlauen Internet stand, dass Haare nach SZT zum Teil gar nicht wieder nachwachsen und wenn dann teilweise grau und lockig?!?
Jetzt bin ich verunsichert. Was kommt denn da jetzt auf mich zu? Mit meinen 40 Jahren bin ich aktuell noch stolz auf volles, brünettes, langes Haar.
Also verlieren nun einige ihr Haar vollständig, andere nicht? Erst nach SZT oder schon bei der Sammlung? Und was ist an den Gerüchten über graue Locken dran? Und wenn dem so sei: Ab wann darf man sie färben? Das klingt ja gruselig. :-(

Danke und liebe Grüße,
Lachmöwe

Sorry, bin neu hier...