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daw antwortete auf Revlimid
18 Apr. 2024 19:57
- daw
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24 April 2020
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Ja das steht da auf dieser Seite tatsächlich. Aber das ist nicht maßgebend. Maßgebend ist das was auf dem Beipackzettel zum Medikament steht, was in den Zulassungsstudien gemacht wurde und wie Lenalidomid durch die EMA zugelassen wurde. Wer davon abweicht, der sollte das auch begründen und durch Studien belegen. Insofern ist es nicht seriös, was auf der von dir zitierten Internetseite steht. Journalisten neigen dazu, über etwas zu schreiben, von dem sie keine Ahnung haben. Wahrscheinlich hat der Autor die Erhaltungstherapie mit der normalen Monotherapie verwechselt. Bei 25mg macht man tatsächlich immer eine Pause nach 21 Tagen. Bei einer Erhaltungstherapie eben nicht. Ich lasse mich da aber eines besseren belehren, wenn jemand hier Belege in Form von Studien oder von Kommentaren von der EMA hat. Auch wenn ein Arzt etwas sagt, sollte er dies begründen und belegen können. Und für Abweichungen von der Zulassung muss er dies auch können. Ich kenne das aber auf eigener Erfahrung. Ich sollte auch bei der Erhaltung eine Pause einlegen. Begründung: "Das machen wir hier immer so". Als ich dann nach einer fundierten Begründung gefragt habe und weiterhin gefragt habe, warum von der Zulassungsdosierung abgewichen werden soll, da wurde aus 21/7 sofort kontinuierlich täglich.
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Johannes1956 antwortete auf Revlimid
18 Apr. 2024 18:50
- Johannes1956
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29 April 2023
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Inzwischen habe ich gelesen, auch hier am Forum, dass viele Patienten das Schema 21 Tage Revlimid gefolgt von 7 Tagen Pause in der Erhaltungstherapie nach HD/aSZT nehmen.
Auch hier ist es für die Erhaltungstherapie so beschrieben.
www.krebsinformationsdienst.de/tumorarte...-myelom/therapie.php
Für mich macht es Sinn, denn ich bekomme während der 21 Tage teils juckende Hautausschläge, die sich dann in der Pause wieder verbessern. Auch die Müdigkeit ist in der Pause deutlich geringer, sodass ich meine sozialen Aktivitäten vorwiegend in diese Woche lege.
Am Montag habe ich Termin im AKH, da werde ich nochmals fragen. Da bekomme ich auch das Ergebnis der MRD Untersuchung. Ich bin gespannt.
Johannes
Auch hier ist es für die Erhaltungstherapie so beschrieben.
www.krebsinformationsdienst.de/tumorarte...-myelom/therapie.php
Für mich macht es Sinn, denn ich bekomme während der 21 Tage teils juckende Hautausschläge, die sich dann in der Pause wieder verbessern. Auch die Müdigkeit ist in der Pause deutlich geringer, sodass ich meine sozialen Aktivitäten vorwiegend in diese Woche lege.
Am Montag habe ich Termin im AKH, da werde ich nochmals fragen. Da bekomme ich auch das Ergebnis der MRD Untersuchung. Ich bin gespannt.
Johannes
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Johannes1956 antwortete auf Revlimid
27 März 2024 08:37
- Johannes1956
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29 April 2023
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Danke für die ausführliche Antwort. Ich habe mich vertippt, ich nehme 10mg und bin in der Erhaltungstherapie.
Meine behandelnde Professorin am AKH in Wien hat mir den 28 Tage Rhythmus mit einer Woche Pause verschrieben. Beim nächsten Termin werde ich das nochmals hinterfragen.
Johannes
Meine behandelnde Professorin am AKH in Wien hat mir den 28 Tage Rhythmus mit einer Woche Pause verschrieben. Beim nächsten Termin werde ich das nochmals hinterfragen.
Johannes
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daw antwortete auf Revlimid
27 März 2024 07:29
- daw
68 Beiträge seit
24 April 2020
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Naja wir reden hier aber über eine Erhaltungstherapie nach Stammzelltransplantation. Eine Erhaltungstherapie nimmt man täglich ein. In der Therapiephase hingegen, macht man eine Pause von 7 Tagen nach 21 Tagen Einnahme. Hier nimmt man aber auch höhere Dosierungen von Lenalidomid - bis zu 25mg mit oder ohne Dexa.
Du schreibst, dass Du 20mg als Erhaltung bekommst. Das ist keine Erhaltung, sondern noch Therapie. Bist Du vielleicht in der Konsolidierungsphase? Eine Erhaltung mit Lenalidomid ist nur bis zu einer Dosierung von 15mg täglich zugelassen.
Im Beipackzettel vom Hersteller steht auf Seite 3:
"• Lenalidomid-Erhaltungstherapie bei Patienten nach einer autologen Stammzelltransplantation (ASZT)
Empfohlene Dosierung
Die empfohlene Initialdosis Lenalidomid beträgt kontinuierlich 10 mg oral einmal täglich (an den Tagen 1 bis 28 der sich wiederholenden 28-Tage-Zyklen), wobei diese
Behandlung bis zur Progression der Erkrankung oder Unverträglichkeit fortgesetzt wird. Die Dosis kann nach 3 Zyklen Lenalidomid-Erhaltungstherapie auf 15 mg oral
einmal täglich erhöht werden, sofern der Patient die Behandlung verträgt. "
Quelle: fi.b-ms.de/revlimid
Hier die Info zur Zulassung
www.myelom-deutschland.de/wp-content/upl...Myelom-nach-ASCT.pdf
"Die Entscheidung der Europäischen Kommission, Lenalidomid als Monotherapie zur Behandlung des
multiplen Myeloms nach ASCT zuzulassen, basierte auf den Ergebnissen von zwei Studien von
Kooperationsgruppen: CALGB 1001049 und IFM 200502.10
• CALGB 100104: Bei dieser Studie handelte es sich um eine multizentrische, doppelblinde,
placebokontrollierte PhaseIIIStudie. Insgesamt wurden 460 Patienten mit neu diagnostiziertem multiplen
Myelom randomisiert, bei denen zuvor eine autologe Stammzelltransplantation durchgeführt worden war.
Anschließend erhielten sie als Erhaltungstherapie kontinuierlich entweder täglich Lenalidomid oder Placebo
bis zum Auftreten eines Rezidivs oder nicht tolerierbarer Nebenwirkungen.
• IFM 200502: Bei IFM 200502 handelte es sich um eine internationale, multizentrische, doppelblinde,
placebokontrollierte PhaseIIIStudie. Hier wurden 614 Patienten mit neu diagnostiziertem multiplen Myelom
randomisiert und erhielten nach ASCT eine zweimonatige Konsolidierung mit Lenalidomid als Monotherapie,
gefolgt von einer kontinuierlichen täglichen Therapie mit Lenalidomid oder Placebo bis zu einem Rezidiv
bzw. nicht tolerierbaren Nebenwirkungen. "
Die Faktenlage ist also ganz klar. Als Erhaltungstherapie 10 bzw. 15mg Lenalidomid täglich - ohne Pause.
Die Notwendigkeit einer Pause ist durch nichts belegt. Ich bin sehr dafür, sich an den Beipackzettel des Medikaments zu halten, sich an der Zulassung durch die EMA zu orientieren und die beiden Zulassungsstudien zu beachten.
Du schreibst, dass Du 20mg als Erhaltung bekommst. Das ist keine Erhaltung, sondern noch Therapie. Bist Du vielleicht in der Konsolidierungsphase? Eine Erhaltung mit Lenalidomid ist nur bis zu einer Dosierung von 15mg täglich zugelassen.
Im Beipackzettel vom Hersteller steht auf Seite 3:
"• Lenalidomid-Erhaltungstherapie bei Patienten nach einer autologen Stammzelltransplantation (ASZT)
Empfohlene Dosierung
Die empfohlene Initialdosis Lenalidomid beträgt kontinuierlich 10 mg oral einmal täglich (an den Tagen 1 bis 28 der sich wiederholenden 28-Tage-Zyklen), wobei diese
Behandlung bis zur Progression der Erkrankung oder Unverträglichkeit fortgesetzt wird. Die Dosis kann nach 3 Zyklen Lenalidomid-Erhaltungstherapie auf 15 mg oral
einmal täglich erhöht werden, sofern der Patient die Behandlung verträgt. "
Quelle: fi.b-ms.de/revlimid
Hier die Info zur Zulassung
www.myelom-deutschland.de/wp-content/upl...Myelom-nach-ASCT.pdf
"Die Entscheidung der Europäischen Kommission, Lenalidomid als Monotherapie zur Behandlung des
multiplen Myeloms nach ASCT zuzulassen, basierte auf den Ergebnissen von zwei Studien von
Kooperationsgruppen: CALGB 1001049 und IFM 200502.10
• CALGB 100104: Bei dieser Studie handelte es sich um eine multizentrische, doppelblinde,
placebokontrollierte PhaseIIIStudie. Insgesamt wurden 460 Patienten mit neu diagnostiziertem multiplen
Myelom randomisiert, bei denen zuvor eine autologe Stammzelltransplantation durchgeführt worden war.
Anschließend erhielten sie als Erhaltungstherapie kontinuierlich entweder täglich Lenalidomid oder Placebo
bis zum Auftreten eines Rezidivs oder nicht tolerierbarer Nebenwirkungen.
• IFM 200502: Bei IFM 200502 handelte es sich um eine internationale, multizentrische, doppelblinde,
placebokontrollierte PhaseIIIStudie. Hier wurden 614 Patienten mit neu diagnostiziertem multiplen Myelom
randomisiert und erhielten nach ASCT eine zweimonatige Konsolidierung mit Lenalidomid als Monotherapie,
gefolgt von einer kontinuierlichen täglichen Therapie mit Lenalidomid oder Placebo bis zu einem Rezidiv
bzw. nicht tolerierbaren Nebenwirkungen. "
Die Faktenlage ist also ganz klar. Als Erhaltungstherapie 10 bzw. 15mg Lenalidomid täglich - ohne Pause.
Die Notwendigkeit einer Pause ist durch nichts belegt. Ich bin sehr dafür, sich an den Beipackzettel des Medikaments zu halten, sich an der Zulassung durch die EMA zu orientieren und die beiden Zulassungsstudien zu beachten.
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Johannes1956 antwortete auf Revlimid
27 März 2024 06:48
- Johannes1956
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29 April 2023
29 April 2023
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Ich habe nachgefragt und nachgelesen. Im Beipackzettel von Revlimid steht unter Behandlungszyklus 21 Tage ODER 28 Tage. Bei Anwendung des 28 Tageszyklus wird an manchen Tagen keine Tablette eingenommen.
Die Richtlinien der einwöchigen Pause bei Anwendung des 28 Zyklus basieren auf Studien und finden sich in einigen Ländern, wie etwa Australien oder UK.
Ich kann jetzt die Studien nicht zitieren, aber wenn man nach 28 Tage Zyklus Revlimid oder 21 Tage und Pause googelt, findet man Dokumente wie dieses hier.
www.macmillan.org.uk/cancer-information-...d-drugs/lenalidomide .
Die Empfehlungen der Meduni Wien bezüglich Impfungen sind so, dass am Beginn der Pause geimpft werden soll.
Ich fühle mich wohl mit dem 28 Zyklus und bin jetzt im ersten Erhaltungszyklus mit 20 mg bisher ohne Nebenwirkungen.
Derzeit befinde ich mich auf Reha, die mir sehr gut tut.
Johannes
Die Richtlinien der einwöchigen Pause bei Anwendung des 28 Zyklus basieren auf Studien und finden sich in einigen Ländern, wie etwa Australien oder UK.
Ich kann jetzt die Studien nicht zitieren, aber wenn man nach 28 Tage Zyklus Revlimid oder 21 Tage und Pause googelt, findet man Dokumente wie dieses hier.
www.macmillan.org.uk/cancer-information-...d-drugs/lenalidomide .
Die Empfehlungen der Meduni Wien bezüglich Impfungen sind so, dass am Beginn der Pause geimpft werden soll.
Ich fühle mich wohl mit dem 28 Zyklus und bin jetzt im ersten Erhaltungszyklus mit 20 mg bisher ohne Nebenwirkungen.
Derzeit befinde ich mich auf Reha, die mir sehr gut tut.
Johannes
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Johannes1956 antwortete auf Revlimid
20 März 2024 20:28
- Johannes1956
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29 April 2023
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Danke für eure Rückmeldungen. Ich werde das beim nächsten Termin hinterfragen, auf welchen Erkenntnissen die jeweils einwöchige Pause basieren. Das ist aber erst Ende April, ich werde die Rückmeldung hier kundtun.
Johannes
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