Jo antwortete auf Hilfe, meine Ärztin will Dauertherapie mit Antikörper und Velcade
21 Jan. 2022 11:01
- Jo
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11 September 2026
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Hallo Gerda, gibt es irgendeinen nachvollziehbaren Grund, warum du den Antikörper nur einmal im Monat bekommst? Sollte es bei mir ein Rezidiv geben, ist dieser in der Therapie 1x pro Woche angesagt, merkwürdig mit der Streckung LG Jo
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UndineD. antwortete auf Hilfe, meine Ärztin will Dauertherapie mit Antikörper und Velcade
21 Jan. 2022 09:38 - 21 Jan. 2022 09:39
- UndineD.
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11 September 2026
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Hallo Gerda,
ich für meine Person würde Velcade als Dauertherapie ablehnen, hauptsächlich wegen der Neuropathien als NW.
Meist wird REV als Dauertherapie gegeben.
Natürlich kannst du eine Zweitmeinung einholen, das steht dir zu.
Im Übrigen kann dein Arzt dir eine Therapir vorschlagen, aber DU entscheidest was du machst!
L.G.
Undine
ich für meine Person würde Velcade als Dauertherapie ablehnen, hauptsächlich wegen der Neuropathien als NW.
Meist wird REV als Dauertherapie gegeben.
Natürlich kannst du eine Zweitmeinung einholen, das steht dir zu.
Im Übrigen kann dein Arzt dir eine Therapir vorschlagen, aber DU entscheidest was du machst!
L.G.
Undine
Letzte Änderung: 21 Jan. 2022 09:39 von UndineD..
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Manni57 antwortete auf Hilfe, meine Ärztin will Dauertherapie mit Antikörper und Velcade
20 Jan. 2022 12:35
- Manni57
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11 September 2026
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Hallo Gerda,
eine ähnlich Debatte hatte ich vor Kurzem auch mit meinem Onkologen.
Vor 8 Jahren hatte ich eine HD mit ASZT.
Seit Rezidiv vor 6 Jahren wurde immer sozusagen "bei Bedarf" therapiert (Dexa/Carfilzomib teilw. Revlemid). Die Regel war, wenn IGA über 1500 und freie Leichtkette bei etwa 100-125 war, wird die Therapie begonnen. Knochen, Nieren und sonstige Blutwerte waren immer ok.
Waren dann IGA und Leichtkette nach ca. 3-4 Zyklen wieder deutlich unter dem oberen Normalwert (400 bzw. 18), wurde pausiert und der erneute Anstieg alle 3 Monate gecheckt. Daraus ergaben sich Therapiepausen von ca.9-12 Monaten.
Bei der letzten Chemo hieß es dann plötzlich, das sei nach Stand der Forschung so nicht üblich. Es würde kontinuierlich durchtherapiert bis die Chemo nicht mehr wirkt, dann wird die Therapie geändert usw., quasi bis zum Tod.
Ich war damit nicht einverstanden. Banal gesagt, bin ich überzeugt, dass die Chemo natürlich auch meinen Körper und die Lebensqualität ruiniert und nicht nur das MM. Deshalb bin ich der Meinung "soviel wie nötig, so wenig wie möglich".
Nach schwierigen Diskussionen habe ich mich mit meinem Onkologen auf eine Art Kompromiss geeinigt. Wir haben etwas länger therapiert, als wir es früher getan hätten, sozusagen das Ergebnis konsolidiert. Gebracht hat das in MEINEN FALL (bitte nicht verallgemeinern) gar nichts, die Werte steigen genau so wie früher ohne Konsolidierung; eher schneller, aber dass kann auch ein Zufall sein.
Für mich kam dieser Sinneswandel des Onkologen vollkommen überraschend. Früher gab es da keinerlei Debatte. Ehrlich gesagt konnte er es auch nicht plausibel erklären, warum jetzt geändert werden soll, was so lange erfolgreich war.
Ich wäre ja der Letze, der sich einer erfolgversprechenderen Therapie verweigern würde.
alles Gute, Manni
eine ähnlich Debatte hatte ich vor Kurzem auch mit meinem Onkologen.
Vor 8 Jahren hatte ich eine HD mit ASZT.
Seit Rezidiv vor 6 Jahren wurde immer sozusagen "bei Bedarf" therapiert (Dexa/Carfilzomib teilw. Revlemid). Die Regel war, wenn IGA über 1500 und freie Leichtkette bei etwa 100-125 war, wird die Therapie begonnen. Knochen, Nieren und sonstige Blutwerte waren immer ok.
Waren dann IGA und Leichtkette nach ca. 3-4 Zyklen wieder deutlich unter dem oberen Normalwert (400 bzw. 18), wurde pausiert und der erneute Anstieg alle 3 Monate gecheckt. Daraus ergaben sich Therapiepausen von ca.9-12 Monaten.
Bei der letzten Chemo hieß es dann plötzlich, das sei nach Stand der Forschung so nicht üblich. Es würde kontinuierlich durchtherapiert bis die Chemo nicht mehr wirkt, dann wird die Therapie geändert usw., quasi bis zum Tod.
Ich war damit nicht einverstanden. Banal gesagt, bin ich überzeugt, dass die Chemo natürlich auch meinen Körper und die Lebensqualität ruiniert und nicht nur das MM. Deshalb bin ich der Meinung "soviel wie nötig, so wenig wie möglich".
Nach schwierigen Diskussionen habe ich mich mit meinem Onkologen auf eine Art Kompromiss geeinigt. Wir haben etwas länger therapiert, als wir es früher getan hätten, sozusagen das Ergebnis konsolidiert. Gebracht hat das in MEINEN FALL (bitte nicht verallgemeinern) gar nichts, die Werte steigen genau so wie früher ohne Konsolidierung; eher schneller, aber dass kann auch ein Zufall sein.
Für mich kam dieser Sinneswandel des Onkologen vollkommen überraschend. Früher gab es da keinerlei Debatte. Ehrlich gesagt konnte er es auch nicht plausibel erklären, warum jetzt geändert werden soll, was so lange erfolgreich war.
Ich wäre ja der Letze, der sich einer erfolgversprechenderen Therapie verweigern würde.
alles Gute, Manni
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Hilfe, meine Ärztin will Dauertherapie mit Antikörper und Velcade wurde erstellt von Gerda
20 Jan. 2022 11:46
- Gerda
- Autor
69 Beiträge seit
24 Oktober 2009
24 Oktober 2009
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- Beiträge: 69
Hallo Ihr Lieben,
war heute nach Corona-Zwangspause (zum Glück milder Verlauf) nach rund einem Monat Pause wieder bei meiner Ärztin. HB-Wert leider bei nur 4,5. Morgen gibt es wieder Blut.
Der Blutverlust könnte auch mit meiner Zwerchfell-Hernie zusammenhängen. Das müsste man neu abklären.
Der letzte Lambda-Leichtkettenwert von Ende November 2021 lag bei 36 mg, also ganz ordentlich.
Therapie muss neu geplant werden. Dass ich den Antikörper Daratumumab einmal monatlich fast dauerhaft bekommen soll, war mir schon klar, aber nun plötzlich auch Velcade.
Ich bin jetzt 66 Jahre alt und hatte eigentlich die Vorstellung, dass wieder bis zur Remission behandelt wird und man dann Pause einlegt.
Jetzt sieht es nach Dauerbehandlung aus, was ich nicht will.
Wie sind Eure Erfahrungen damit? Wo könnte man eine Zweitmeinung einholen?
Danke und liebe Grüße
Gerda
war heute nach Corona-Zwangspause (zum Glück milder Verlauf) nach rund einem Monat Pause wieder bei meiner Ärztin. HB-Wert leider bei nur 4,5. Morgen gibt es wieder Blut.
Der Blutverlust könnte auch mit meiner Zwerchfell-Hernie zusammenhängen. Das müsste man neu abklären.
Der letzte Lambda-Leichtkettenwert von Ende November 2021 lag bei 36 mg, also ganz ordentlich.
Therapie muss neu geplant werden. Dass ich den Antikörper Daratumumab einmal monatlich fast dauerhaft bekommen soll, war mir schon klar, aber nun plötzlich auch Velcade.
Ich bin jetzt 66 Jahre alt und hatte eigentlich die Vorstellung, dass wieder bis zur Remission behandelt wird und man dann Pause einlegt.
Jetzt sieht es nach Dauerbehandlung aus, was ich nicht will.
Wie sind Eure Erfahrungen damit? Wo könnte man eine Zweitmeinung einholen?
Danke und liebe Grüße
Gerda
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