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Lebensfroh antwortete auf Romosozumab
16 Jan. 2021 22:18 - 16 Jan. 2021 22:34
- Lebensfroh
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23 Beiträge seit
11 Mai 2017
11 Mai 2017
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Spannend ... hab im TV den Bericht gesehen und werde bei nächster Gelegenheit bei meinem Arzt nachfragen!
Danke, dass du so umfassend berichtet hast!! LG Lebensfroh
Danke, dass du so umfassend berichtet hast!! LG Lebensfroh
Letzte Änderung: 16 Jan. 2021 22:34 von Lebensfroh.
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Romosozumab wurde erstellt von Jo
14 Jan. 2021 08:58
- Jo
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0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Liebe Foristen,
hat jemand von Euch schon mit seinen Onkologen über den neuen Antikörper Romosozumab gesprochen?
Wir wissen, dass fast alle von uns Knochenplobleme haben. Der Knochenstoffwechsel wird durch unsere fehlgeleiteten malignen monokonalen Antikörper/Bruchstücke nachhaltig gestört. Das Gleichgewicht zwischen Knochenauf- und Abbau (Osteoklasten/Osteoblasten) existiert nicht mehr, es wird Knochenmasse abgebaut und nicht in genügendem Maße nachgebildet. Viele von uns hatten schon Knochenbrüche und sind in ständiger Angst vor neuen Brüchen. Die meisten von uns werden daher mit Zometa, einem Bisphosphonat behandet, welches die Osteoklasten in ihrer Neubildung ausbremst.
Leider wird durch die Gabe von Bisphosphonat die Knochenneubildung nicht nachhaltig gefördert, so dass wichtige Signalwege zwischen Osteoklasten und Osteoblasten zur Kochenbildung dadurch nahezu unbeeinflußt bleiben; das Glycoprotein Sclerostin spielt hier eine entscheidende Rolle. Es hemmt den Signalweg zur Stimmulation des Knochaufbaus durch die Osteoblasten.
Unsere malignen B-Zellen fördern die Sclerostinbildung, die wiederum das Tumorwachstum fördern und die Knochenneubildung verhindern, ein Teufelskreis.
Da die Sclerostinbildung proportion zu den auf den Knochen einwirkenden Knochen sezerniert wird (Produktion von Hemmstoffen durch Bewegung und Kraft), ist die Bewegung bisher das einzige erfolgversprechende probate Mittel, um die Knochendichte wieder zu erhöhen und den Knochenaufbau zu fördern.
Romosozumab aktiviert den Signalweg von Osteoklasten zu Osteoblasten, indem es die Sclerostin-Blockade auflöst. Romosozumab scheint aber auch noch mehr zu können, es hemmt bestimmte B-Zell-Vorstufen, die die Sklerostinbildung erhöhen.
Wau, das ist doch die Lösung könnte man denken.
Der humanisiewrte monoklonae Antikörper Romosozumab wurde 2004 von Amgen und UCB entwickelt und erhielt 2019 von er Europäischen Arzneimittel-Agentur die Zulassung. Inzwischen sind viele Osteoporosepatienten damit sehr erfolgreich behandelt worden.
Zweifel gab es zunächst an der Sicherheit dieses Antikörpers, weil Patienten mit kardiovasculären Vorerkrankungen vermehrt Durchblutungsstörungen und Herzprobleme bekamen. Wer herzgesund ist, für den dürfte der Antikörper kein Problem darstellen; auch hier müßte vielleicht ASS zusätzlich eingenommen werden.
Mit Durchblutungsstörungen haben wir ja auch durch andere Medikamente (Revlimid z.B. )
Viele von uns bekommen Zometa monatlich, um die Osteoklastenproduktion auszubremsen. Es ist bekannt dass Zometa auf lange Sicht nephrotoxisch wirkt.
Wer daran denkt, die Gabe auf vierteljährlich herabzudrosseln, hat immer bedenken.
Ich werde mich jetzt dafür einsetzen, dass ich diesen Antikörper bekomme.
Gibt es irgendjemanden unter Euch, der schon Erfahrungen damit hat oder mit Okologen über diesen Antikörper gesprochen hat. Ich selbst hatte schon Anfang letzten Jahres darüber gelesen. Da waren die grundsätzlichen Zweifel über die Nebgenwirkungen zur Herzproblematik bisher nicht eindeutig geklärt. Gestern gab es im SWR eine Sendung, bei der Patienten mit Wirbkelköperfrakturen nach Kochenschwund mit Romosozumab behandelt wurden. Nach der subkutanen Gabe hatte sich schon nach einem Jahr die Knochendichte verdoppt.
Das habe ich selbst mit meinem Sport- und Fittnessprogramm nicht annähernd schaffen könnnen, wirklich genial.
Fragt doch auch einmal Eure Therapeuten nach diesem Antikörper. Ich würde mich über Rückmeldungen freuen.
LG JO
hat jemand von Euch schon mit seinen Onkologen über den neuen Antikörper Romosozumab gesprochen?
Wir wissen, dass fast alle von uns Knochenplobleme haben. Der Knochenstoffwechsel wird durch unsere fehlgeleiteten malignen monokonalen Antikörper/Bruchstücke nachhaltig gestört. Das Gleichgewicht zwischen Knochenauf- und Abbau (Osteoklasten/Osteoblasten) existiert nicht mehr, es wird Knochenmasse abgebaut und nicht in genügendem Maße nachgebildet. Viele von uns hatten schon Knochenbrüche und sind in ständiger Angst vor neuen Brüchen. Die meisten von uns werden daher mit Zometa, einem Bisphosphonat behandet, welches die Osteoklasten in ihrer Neubildung ausbremst.
Leider wird durch die Gabe von Bisphosphonat die Knochenneubildung nicht nachhaltig gefördert, so dass wichtige Signalwege zwischen Osteoklasten und Osteoblasten zur Kochenbildung dadurch nahezu unbeeinflußt bleiben; das Glycoprotein Sclerostin spielt hier eine entscheidende Rolle. Es hemmt den Signalweg zur Stimmulation des Knochaufbaus durch die Osteoblasten.
Unsere malignen B-Zellen fördern die Sclerostinbildung, die wiederum das Tumorwachstum fördern und die Knochenneubildung verhindern, ein Teufelskreis.
Da die Sclerostinbildung proportion zu den auf den Knochen einwirkenden Knochen sezerniert wird (Produktion von Hemmstoffen durch Bewegung und Kraft), ist die Bewegung bisher das einzige erfolgversprechende probate Mittel, um die Knochendichte wieder zu erhöhen und den Knochenaufbau zu fördern.
Romosozumab aktiviert den Signalweg von Osteoklasten zu Osteoblasten, indem es die Sclerostin-Blockade auflöst. Romosozumab scheint aber auch noch mehr zu können, es hemmt bestimmte B-Zell-Vorstufen, die die Sklerostinbildung erhöhen.
Wau, das ist doch die Lösung könnte man denken.
Der humanisiewrte monoklonae Antikörper Romosozumab wurde 2004 von Amgen und UCB entwickelt und erhielt 2019 von er Europäischen Arzneimittel-Agentur die Zulassung. Inzwischen sind viele Osteoporosepatienten damit sehr erfolgreich behandelt worden.
Zweifel gab es zunächst an der Sicherheit dieses Antikörpers, weil Patienten mit kardiovasculären Vorerkrankungen vermehrt Durchblutungsstörungen und Herzprobleme bekamen. Wer herzgesund ist, für den dürfte der Antikörper kein Problem darstellen; auch hier müßte vielleicht ASS zusätzlich eingenommen werden.
Mit Durchblutungsstörungen haben wir ja auch durch andere Medikamente (Revlimid z.B. )
Viele von uns bekommen Zometa monatlich, um die Osteoklastenproduktion auszubremsen. Es ist bekannt dass Zometa auf lange Sicht nephrotoxisch wirkt.
Wer daran denkt, die Gabe auf vierteljährlich herabzudrosseln, hat immer bedenken.
Ich werde mich jetzt dafür einsetzen, dass ich diesen Antikörper bekomme.
Gibt es irgendjemanden unter Euch, der schon Erfahrungen damit hat oder mit Okologen über diesen Antikörper gesprochen hat. Ich selbst hatte schon Anfang letzten Jahres darüber gelesen. Da waren die grundsätzlichen Zweifel über die Nebgenwirkungen zur Herzproblematik bisher nicht eindeutig geklärt. Gestern gab es im SWR eine Sendung, bei der Patienten mit Wirbkelköperfrakturen nach Kochenschwund mit Romosozumab behandelt wurden. Nach der subkutanen Gabe hatte sich schon nach einem Jahr die Knochendichte verdoppt.
Das habe ich selbst mit meinem Sport- und Fittnessprogramm nicht annähernd schaffen könnnen, wirklich genial.
Fragt doch auch einmal Eure Therapeuten nach diesem Antikörper. Ich würde mich über Rückmeldungen freuen.
LG JO
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