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Feuerfuchs antwortete auf Niedrig dosiertes Dexa - Ende der Euphorie
10 Mai 2010 20:54
  • Feuerfuchs
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo,
ich finde die Arbeit nicht - nur die da (älter)
www.thelancet.com/journals/lanonc/articl...9%2970284-0/abstract

War die im Lancet, NJEM oder im Mayo-Hausblatt?
Würde gerne gucken, ob die Daten es hergeben, so generalisiert zu schlußfolgern.

Denn andererseits habe ich Dr. Blau so verstanden, dass Steroide generell und vielfältig in den gesamten Stoffwechsel eingreifen und man über Langzeitfolgen bisher nur sehr wenig sagen kann - Steroide mit Vorsicht einzusetzen sind...und einfach die Zeit fehlt um die Langzeitwirkungen bei Bortezomib und Co. auch in Kombination zu beurteilen.
Alles Liebe

Niedrig dosiertes Dexa - Ende der Euphorie wurde erstellt von AndreasR
10 Mai 2010 19:15
  • AndreasR
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Liebe Forumsteilnehmer,

eine Information vom gestrigen Berliner Patiententag möchte ich hier weitergeben, weil sie mir besonders wichtig erscheint:

In den vergangenen zwei Jahren wurde oft beschrieben, dass Patienten, die niedirg dosiertes Dexamethason in Kombination mit anderen Medikamenten nehmen, gleiche Therapieerfolge aber weniger Nebenwirkungen haben und dadurch im Überleben Vorteile erzielen im Vergleich zu denjenigen, die Dexamethason hochdosiert bekommen. Gezeigt wurde dies an der Kombination Revlimid/Dexa.

Im März hat Rajkumar eine Arbeit veröffentlicht die zeigt, dass sich bei Betrachtung eines längeren Zeitraums dieser Vorteil nicht nur verliert, sondern sogar in sein Gegenteil verkehrt: Die Überlebenskurven schneiden sich, letztendlich haben doch die einen Vorteil, die mehr Dexamethason nehmen. Fazit: Ergebnisse sind erst dann wirklich aussagekräftig, wenn man einen langen Beobachtungszeitraum zugrunde legen kann.


Andreas