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Caro antwortete auf Hoffnung auf ein gutes Medikament
14 Apr. 2010 19:26
  • Caro
  • 692 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Christer,

das ist ja super. Habe nämlich von Dr. Bensinger aus den USA auch Carfilzomib empfohlen bekommen. Frau Schock von der APMM hab ich angeschrieben, die mir auch sofort geantwortet hat, aber ihr ist nicht von deutschen Studien mit Carfilzomib bekannt.
Habe auch Onyx Pharmaceutics angemailt, die das herstellt in den US, aber noch keine Antwort.

Vielleicht krieg ich meinen LG doch dazu mal nach Würzburg zu gehen, da sein Zustand sich auch unter Velcade eher verschlechtert, hat seit letzte Woche noch mal ein KG verloren - 64 kg bei 1.80 ist zu wenig. Ich krieg nun wirklich immer mehr Angst, eine Transplantation egal ob auto- oder allo würde er wahrscheinlich zur Zeit gar nicht überstehen.

LG

Caro

Martin.Q antwortete auf Hoffnung auf ein gutes Medikament
14 Apr. 2010 19:17
  • Martin.Q
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    18 August 2009
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Hallo zusammen,

Carfilzomib + Revlimid + Dexa taucht jetzt im Internet auf der Studienseite in Würzburg auf.

www.studienambulanz-wuerzburg.de/fileadmin/PDF/BP_MM.pdf

medizin2.uk-wuerzburg.de/schwerpunkte-de...kologie/studien.html

Ebenfalls steht dort etwas von "AUY-Kombination". Hat jemand eine Ahnung was das ist?

VLG

Martin.Q antwortete auf Hoffnung auf ein gutes Medikament
14 Apr. 2010 18:31
  • Martin.Q
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    18 August 2009
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Hallo,

ich habe aber auch ganz aktuell von "Arsenic" konkret im Zusammenhang mit MM gehört:

www.sey7.com/2010/04/dr-james-berenson-o...yeloma-with-arsenic/

Caro antwortete auf Hoffnung auf ein gutes Medikament
14 Apr. 2010 12:27
  • Caro
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    23 Oktober 2009
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Lieber Joseph, liebe Margret,

so neu ist das wohl nicht, siehe hierzu folgenden link aus 2004 !!!

www.leukaemie-online.de/modules.php?op=m...file=article&sid=138

Bereits damals wurde Arsentrioxid in Studien beim MM getestet - nur gehört hat man danach nicht mehr viel davon. War wohl doch nicht so doll:(

LG Caro

Margret antwortete auf Hoffnung auf ein gutes Medikament
14 Apr. 2010 09:09
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Ach Joseph, du Schelm :wink:,

was hat man uns nicht schon alles versprochen - irgendeine Substanz hat immer in irgendeinem Reagenzglas oder einer Petrischale irgendwelche Zellen getötet.

Das mache ich dir jederzeit vor: Ein paar Zellen, zB Bakterien, und ein paar Tropfen Spülmittel.... oder Alkohol, oder.... :oops: Neee, so enfach ist das alles nicht.

"In Vitro" und "in vivio" - das sind zwei Welten.

Jetzt soll es also Arsen sein. Gut, ich kauf mir schon mal ein Spitzenhäubchen...:lol:

Lieben Gruß zurück,
Margret

joseph antwortete auf Hoffnung auf ein gutes Medikament
14 Apr. 2010 08:01
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Hi Margret

Hier zuckt das neue Wundermittel, es kann von zwei seiten helfen, einmal normal oder über Hochdosis:oops:

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Leukämie: Arsen tötet Krebszellen

München (netdoktor.de) - Ein im Mittelalter beliebtes Gift zum Beseitigen unliebsamer Zeitgenossen könnte zum neuen Hoffnungsträger von Leukämie-Patienten werden: Arsen kann Blutkrebszellen abtöten, indem es spezifische Proteine zerstört, die die Zellen zum Überleben brauchen. Bereits 1992 hatten chinesische Forscher berichtet, dass sich mit der hochgiftigen Substanz eine bestimmte Krebserkrankung des Blutes und Knochenmarks erfolgreich behandelt lässt - die akute Promyelozyten-Leukämie (APL), eine Unterform der akuten myeloischen Leukämie. Doch erst jetzt konnten Wissenschaftler des State Key Laboratory of Medical Genomics in Shanghai nachweisen, welcher Wirkmechanismus dahinter steckt. "Unsere Studie zeigt, wie Arsen direkt die Proteine attackiert und vernichtet", erklärte Studienleiter Zhang Xiaowei gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Über die Forschungsergebnisse seines Teams berichtet das renommierte Fachmagazin "Science" (DOI: 10.1126/science.1183424).

Arsen wird bereits seit über 2.000 Jahren in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet, unter anderem bei bösartigen Erkrankungen. Bislang war unklar, was das Toxin im Detail bei Tumorgewebe bewirkt. Mithilfe moderner Labormethoden konnten Zhang und seine Kollegen nun diese Frage klären: Arsen - angewendet in Form von Arsentrioxid - bindet an das sogenannte PML-RAR?. Dieses abnormale Protein wird bei APL-Patienten aufgrund eines genetischen Fehlers produziert und kurbelt das Wachstum der Krebszellen an. Das Andocken von Arsen löst jedoch den Abbau des Krebsproteins aus, wie das Team um Zhang nun zeigen konnte.

Die Anwendung des Toxins wird den Forschern zufolge vom Körper gut vertragen. "Im Unterschied zur Chemotherapie ruft Arsen bei APL-Patienten sehr wenig Nebenwirkungen hervor", so Zhang Es käme weder zu Haarausfall noch zu einer Unterdrückung der Knochenmarkfunktion. Fundierte klinische Ergebnisse würden zudem die Wirksamkeit der Therapie belegen. "Mehr als 90 Prozent der behandelten APL-Patienten in China zeigen eine mindestens fünfjährige Überlebensrate ohne Krebs." Und die Hoffnungen des Wissenschaftlers gehen noch weiter: "Wir möchten herausfinden, wie man Arsen auch bei anderen Krebserkrankungen anwenden kann." (mf)

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Liebe Grüsse vom Schelm aus Luxemburg

Joseph