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09 Jan. 2010 22:58
  • sergio
  • 479 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
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Bernd,
vielen Dank fuer die interessanten Infos und Optionen, es klingt gar nicht so schlecht.
Aber das muss man sich denke ich, genau ueberlegen, ich denke jeder von uns hat
andere Prioritaeten und Bereitschaft Risiken einzugehen.
Hat Prof. EInsele, oder evtl. auch andere Aerzte von Transplantation mit Nabelschnurblut gesprochen? Ich weiss, dass eine Nabelschnur fuer einen Erwachsenen nicht genuegend ist,
aber gerade heute abend war ein Freund bei mir, seine Schwester hat in Graz vor einigen Jahren
mit akuter Leukaemie eine Transplantation mit Nabelschnurblut erhalten und es ist gut gegangen
sie hat keine Probleme mehr. Damals ging es ihr sehr schlecht und konnte keinen
Fremdspender finden und gerade auf den letzten Druecker konnten sie die Transplantation
mit Nabelschnurblut machen.
Vor einigen Wochen habe ich gelesen, dass Forscher in Genau ein Verfahren entwickelt haben
um die Stammzellen schneller wachsen zu lassen und es somit auch Erwachsenen
ermoeglichen koennte eine Transplantation mit nur einer Nabelschnur mit Erfolg
durchfuehren zu koennen.
Sergio

Sergio

09 Jan. 2010 12:27
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Bernd,
danke für die Informationen!

Na das sind doch eine Menge Optionen die da noch zur Auswahl stehen.
Da brauchst du sicher jetzt noch einige Bedenkzeit bis zu einer Entscheidung, oder hast du dich schon für irgend eine Option entschieden?

LG
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

09 Jan. 2010 12:16
  • bernd
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo,
am Freitag war ich zur Beratung bei Prof.Einsele in der Uniklinik Würzburg.

Meine Situation: nach 2xautologer SZT und HD in 2006
war ich 3,5 Jahre in guter Teilremission. Nun deutet sich ein Rezidiv an.
Prof.Einsele stellte 6 Alternativen als Option dar:

1) Die Medikamente Thalidomid, Velcade und Revlimid sind noch aktuell ,haben aber ein hohes Nebenwirkungspotential.
Remissionsdauer nach Therapie: etwa 9-12Monate
2) Histon-Deacytilase Inhibitoren und Hitzeschock Inhibitoren laufen in Würzburg als Studien und weisen wesentlich geringere Nebenwirkungen auf. Remissionsdauer aber auch nur 9-12 Monate
3) Ab April läuft die Studie: Cartifilzomib-Revlimid-Dexa in Würzburg an. Prof.Einsele berichtete von sehr guten Erfahrungen amerikanischer Experten. Remissionsdauer kann erst nach Abschluss der Studie, die ambulant durchgeführt werden kann, ermittelt werden.
4) Prof.Einsele empfahl auch eine 3.autologe SZT. Sie wird in Würzburg "verstärkt" durchgeführt (was immer das heißen mag?) Remissionsdauer: 2-3 Jahre
5) Die allogene SZT wird in Würzburg auch mit Fremdspendern, die nicht 100% übereinstimmen, durchgeführt.
Risiko: 20% Todesrate, 5-10%Heilung, der überwiegende Anteil der Patienten kann eine Remission von 10 und mehr Jahren erreichen.
6) Falls absolut kein Fremdspender in Frage kommt, empfiehlt er die habloidente Transplantation von Geschwistern oder eigenen Kindern, die dann mindestens 50% Übereinstimmung haben.