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24 März 2011 12:28
  • Jeanny150765
  • 1161 Beiträge seit
    17 Juni 2010
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Hallo Gast,

Du bist sehr tapfer und scheinst die starke Kraft in der Familie zu
sein.So ist es auch bei mir.Aber auch ich hatte sehr mit der Diagnose
meiner Mutter zu kämpfen(auch heute noch)Verlustängste kenne ich nur zu gut und eine große Angst.
Ich habe mich dann intensiv mit der Krankheit beschäftigt,sehr viel gelesen und verstanden um was es geht.Was es für Behandlungsoptionen gibt usw.Vielleicht solltest Du Deiner Mutter und Schwester erklären,das Dein Vater auf einen sehr guten Weg ist mit der vorangegangenen Therapie und nun auch der Hochdosis.Wenn alles weiterhin gut anschlägt,hat er danach auch wieder ein normales Leben über mehrere Jahre.Es ist nicht aussichtslos,das einzige ist,das diese Krankheit nicht heilbar ist und das ist es was einem Angst macht.Aber seit optimistich,es geht noch viele viele Jahre weiter.
Kopf hoch


LG
Jeanny

24 März 2011 11:23
  • gast
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo, ich heiße Verena und bin 29 Jahre alt. Mein Vater (59 Jahre) leidet seit 6 Jahren am Multiplen Myelom. Im September 2010 bei einer Kontrolluntersuchung wurde festgestellt, dass die Krankheit plötzlich ins Stadium IIIa mit Osteolysen im Becken und Rippenskelett fortgeschritten ist. Die Jahre zuvor wurde er nur regelmäßig untersucht und das Ganze beobachtet. Plötzlich hieß es im Sept 2010 Stadium IIIa. Weiters wurden auch noch angebrochen Wirbel festgestellt. Das war für die gesamte Familie ein riesiger Schock!
Er bekam schließlich Chemos, welche ambulant durchgeführt wurde. Alles schlug lt. Aussagen der Ärzte super an. Er hat die Behandlung auch sehr gut vertragen. Danach kam er zwecks Sammlung seiner Stammzellen in die Klinik. Auch das hat super geklappt. Danach war er 2 Wochen zu Hause. Momentan ist er für die Hochdosischemo mit anschließender Rückgabe von körpereigenen Stammzellen in der Klinik. Die Chemo soll morgen beginnen. Meiner Meinung nach verläuft alles recht gut , oder? Soweit man in einer solchen Situation halt von gut sprechen kann.
Mein Papa ist auch sehr optimistisch und in einem guten psychischen Zustand. Ich versuche ihm beizustehen, mich um alles mögliche zu kümmern und diese schwierige Situation zu überstehen. Manchmal wirklich nicht leicht, aber es muss halt gehen. Bei meiner Mutter und meiner Schwester (39 Jahre) sieht das Ganze schon anders aus. Alle Beide sind in einem erschreckenden psychischen Zustand, sodass ich mich um die Beiden langsam fast mehr sorgen muss. Beide leiden unter fürchterlichen Verlustängsten und weinen sehr viel.
Ich weiß langsam nicht mehr, wie ich ihnen helfen kann bzw was ich ihnen noch sagen kann, damit es ihnen besser geht. Zumal ich mit mir selbst zu kämpfen habe, das alles zu schaffen. Mein Vorschlag hinsichtlich einer Art Selbsthilfegruppe bzw mit einem anderen betroffenen Angehörigen zur reden, wurde nicht angenommen. Da mich mein Papa vor seinem Klinikaufenthalt ja auch ausdrücklich darum gebeten hat, auf meine Mama zu schauen, fühle ich mich sehr verpflichtet dem nachzukommen. Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich? Ich bedanke mich jetzt schon für Eure Antworten.