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gex antwortete auf Privatpatient in Myelomzentren
24 Sep. 2020 07:58
- gex
-
592 Beiträge seit
15 Juni 2016
15 Juni 2016
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Hallo Lebensfroh,
ich habe auch so eine Zusatzversicherung für 2-Bett-Zimmer und Chefarztbehandlung.
Meine Versicherung hat aber noch den Zusatzaspekt, dass ich eratzweise pro Tag 80 Euro Krankenhaustagegeld (KHTG) bekomme, wenn ich 2-Bett/Chefarzt nicht in Anspruch nehme.
Das KHTG ist auch der einzige Grund für mich, diese Versicherung zu behalten. Bei einem Jahresbeitrag von rund 300 Euro lohnt sich das für mich schon ab 4 Krankenhaustagen jährlich, und die erreiche ich locker. Ich lasse mir grundsätzlich immer das KHTG auszahlen.
Ich habe bislang eh noch keine onko. Klinik erlebt, die mehr als 2 Betten im Zimmer hat. Aber frage doch mal konkret in den für dich in Frage kommenden onkol. Kliniken nach, wieviel Betten die Zimmer haben.
Und auf Chefärzte verzichte ich lieber. Ich habe bei meinem ersten KH-Aufenthalt in einer Lungenklinik mal Chefarzt gewählt. Aber der war dann entweder abwesend auf ganz wichtigen anderen Terminen, oder redete in höheren Sphären Stuss. Ich habe lieber Ober- und Assistenzärzte, die täglich ordentliche Arbeit machen, und nicht durch Leitungaufgaben abgelenkt sind.
Also, wenn dein Vertrag nicht ein Ersatz-KHTG enthält und die onkol. Kliniken in deiner Nähe eh 2-Bett-Zimmer haben, dann spar dir das Geld.
Liebe Grüsse und alles Gute Gex
ich habe auch so eine Zusatzversicherung für 2-Bett-Zimmer und Chefarztbehandlung.
Meine Versicherung hat aber noch den Zusatzaspekt, dass ich eratzweise pro Tag 80 Euro Krankenhaustagegeld (KHTG) bekomme, wenn ich 2-Bett/Chefarzt nicht in Anspruch nehme.
Das KHTG ist auch der einzige Grund für mich, diese Versicherung zu behalten. Bei einem Jahresbeitrag von rund 300 Euro lohnt sich das für mich schon ab 4 Krankenhaustagen jährlich, und die erreiche ich locker. Ich lasse mir grundsätzlich immer das KHTG auszahlen.
Ich habe bislang eh noch keine onko. Klinik erlebt, die mehr als 2 Betten im Zimmer hat. Aber frage doch mal konkret in den für dich in Frage kommenden onkol. Kliniken nach, wieviel Betten die Zimmer haben.
Und auf Chefärzte verzichte ich lieber. Ich habe bei meinem ersten KH-Aufenthalt in einer Lungenklinik mal Chefarzt gewählt. Aber der war dann entweder abwesend auf ganz wichtigen anderen Terminen, oder redete in höheren Sphären Stuss. Ich habe lieber Ober- und Assistenzärzte, die täglich ordentliche Arbeit machen, und nicht durch Leitungaufgaben abgelenkt sind.
Also, wenn dein Vertrag nicht ein Ersatz-KHTG enthält und die onkol. Kliniken in deiner Nähe eh 2-Bett-Zimmer haben, dann spar dir das Geld.
Liebe Grüsse und alles Gute Gex
Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR
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Gordon_Bloeh antwortete auf Privatpatient in Myelomzentren
23 Sep. 2020 20:50
- Gordon_Bloeh
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219 Beiträge seit
03 April 2016
03 April 2016
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Ich bin froh, meine Privatversicherung zu haben. Würde sie nie kündigen, auch wenn die Prämie schon sehr hoch ist. Habe auch ein Leben lang bezahlt und jetzt brauche sie. Der Vorteil ist ja nicht nur das 2 Bett Zimmer, sondern auch freie Arztwahl. Freie Klinikwahl. Unter Umständen bessere (teurere) medizinische Versorgung im Spital, usw. Zumindest ist das bei uns in Österreich so.
Gruß
Henry
Gruß
Henry
Wie sagte einmal ein Myelompatient: "Geniesse das Leben, es kann länger dauern, als du denkst"!
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Conny57 antwortete auf Privatpatient in Myelomzentren
23 Sep. 2020 18:28
- Conny57
73 Beiträge seit
20 November 2011
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- Beiträge: 73
Bei meinem Myelom hat mir die Zusatzversicherung nicht wirklich was gebracht.
Aber bei Operationsterminen in großen Kliniken ist es ein gewaltiger Unterschied.
Ich bin in der selben Situation. Meine wird in 2 Jahren (ich 65) auch wesentlich teurer.
Ich kündige sie definitiv nicht. Ich kann mich erinnern wie ich als Kassenpatient im Klinikum Nürnberg vertröstet wurde. Als Privatpatient bei einer nicht lebensnotwendigen OP gings ganz schnell.
Ist leider so.
Bei OPs klappt's meistens auch mit Einzelzimmer.
Überlegs dir gut
LG
Conny
Aber bei Operationsterminen in großen Kliniken ist es ein gewaltiger Unterschied.
Ich bin in der selben Situation. Meine wird in 2 Jahren (ich 65) auch wesentlich teurer.
Ich kündige sie definitiv nicht. Ich kann mich erinnern wie ich als Kassenpatient im Klinikum Nürnberg vertröstet wurde. Als Privatpatient bei einer nicht lebensnotwendigen OP gings ganz schnell.
Ist leider so.
Bei OPs klappt's meistens auch mit Einzelzimmer.
Überlegs dir gut
LG
Conny
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Landos antwortete auf Privatpatient in Myelomzentren
23 Sep. 2020 18:05
- Landos
142 Beiträge seit
29 Juni 2020
29 Juni 2020
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- Beiträge: 142
Hallo lebensfroh,
Meine Mama lag als Kassenpatientin in der Uniklinik Erlangen im Zweibettzimmer ,es kam auch die Chefärztin zur Besprechung der Therapie und war auch bei der Visite dabei .
Ich lag als Kassenpatientin im Klinikum Bamberg , lag meist in einen dreibettzimmer, wenn weniger Patienten da waren, auch mal zu zweit. Einzelzimmer gab es nur als isolationszimmer .Einmal die Woche war Chefarzt Visite. Ich war sehr zufrieden,da sich die Ärzte und Pflegepersonal gut mit einander abgesprochen haben.
Gruß
Von marion
Meine Mama lag als Kassenpatientin in der Uniklinik Erlangen im Zweibettzimmer ,es kam auch die Chefärztin zur Besprechung der Therapie und war auch bei der Visite dabei .
Ich lag als Kassenpatientin im Klinikum Bamberg , lag meist in einen dreibettzimmer, wenn weniger Patienten da waren, auch mal zu zweit. Einzelzimmer gab es nur als isolationszimmer .Einmal die Woche war Chefarzt Visite. Ich war sehr zufrieden,da sich die Ärzte und Pflegepersonal gut mit einander abgesprochen haben.
Gruß
Von marion
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UndineD. antwortete auf Privatpatient in Myelomzentren
23 Sep. 2020 17:54
- UndineD.
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Hallo lebensfroh,
meine Erfahrung: Wir hatten früher auch eine solche Zusatzversicherung, mit dieser Versorgung habe ich meine Kinder bekommen. Es war damals durchaus eine gehobenere Versorgung als auf der Normalstation. Weniger wahrscheinlich das Medizinische, aber das drumherum. Danach haben wir diese Versicherung gekündigt, ich war auch jahrzehntelang nichtn im KH.
Dann kam MM. Keine Versicherung würde mich noch nehmen. Nun kommt es offenbar sehr darauf an, wo man liegt. In der Uniklinik Düsseldorf war die gesamte Behandlung auf Normalstation (Zweibettzimmer!) um Klassen besser als in unserem "Klitschenkrankenhaus" hier (Dreibettzimmer, zeitweise mit randalierender Alkoholikerin im Raum, ich selbst mit Querschnitt hilflos im Bett). Ich habe als Selbstzahler Privatstation genommen, wobei das zu bekommen abhängig ist von der Kapazität.
Ich weiß nicht, ob es medizinisch einen Unterschied macht, der Chefarzt muss nicht der fähigste Arzt sein. Mehr Essen zur Wahl gab es durchaus, auch sonst war die Pflege ec. schon anders. Insgesamt meine ich, war die Normalstation in D besser als privat hier.
ICH würde die Versicherung nicht kündigen, zumal du lange bezahlt hast. Und rein kommst du nicht mehr. Dass du mal stationäre Behandlung brauchst ist leider zu erwarten. Wenn du allerdings nur in D bleibst- wie gesagt, da war alles gut.
Abgesehen von stationärer Behandlung bekommst du als Privatpatient oft schneller Termine, z. B. für MRT/CT, das kann schon hilfreich sein.
Mediz. versorgt wirst du immer, wenn du das Geld anders nötiger brauchst, geht es auch ohne Privatbehandlung.
Dies ist nur meine persönliche Meinung/ Erfahrung!
L.G.
Undine
meine Erfahrung: Wir hatten früher auch eine solche Zusatzversicherung, mit dieser Versorgung habe ich meine Kinder bekommen. Es war damals durchaus eine gehobenere Versorgung als auf der Normalstation. Weniger wahrscheinlich das Medizinische, aber das drumherum. Danach haben wir diese Versicherung gekündigt, ich war auch jahrzehntelang nichtn im KH.
Dann kam MM. Keine Versicherung würde mich noch nehmen. Nun kommt es offenbar sehr darauf an, wo man liegt. In der Uniklinik Düsseldorf war die gesamte Behandlung auf Normalstation (Zweibettzimmer!) um Klassen besser als in unserem "Klitschenkrankenhaus" hier (Dreibettzimmer, zeitweise mit randalierender Alkoholikerin im Raum, ich selbst mit Querschnitt hilflos im Bett). Ich habe als Selbstzahler Privatstation genommen, wobei das zu bekommen abhängig ist von der Kapazität.
Ich weiß nicht, ob es medizinisch einen Unterschied macht, der Chefarzt muss nicht der fähigste Arzt sein. Mehr Essen zur Wahl gab es durchaus, auch sonst war die Pflege ec. schon anders. Insgesamt meine ich, war die Normalstation in D besser als privat hier.
ICH würde die Versicherung nicht kündigen, zumal du lange bezahlt hast. Und rein kommst du nicht mehr. Dass du mal stationäre Behandlung brauchst ist leider zu erwarten. Wenn du allerdings nur in D bleibst- wie gesagt, da war alles gut.
Abgesehen von stationärer Behandlung bekommst du als Privatpatient oft schneller Termine, z. B. für MRT/CT, das kann schon hilfreich sein.
Mediz. versorgt wirst du immer, wenn du das Geld anders nötiger brauchst, geht es auch ohne Privatbehandlung.
Dies ist nur meine persönliche Meinung/ Erfahrung!
L.G.
Undine
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Schanko antwortete auf Privatpatient in Myelomzentren
23 Sep. 2020 17:08
- Schanko
-
48 Beiträge seit
11 August 2016
11 August 2016
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- Beiträge: 48
Hallo Lebensfroh
Ich kann dir nur die Situation im Uniklinikum Köln sagen, mein Mann ist Privatpatient Einbettzimmer usw. hat ihm nix genutzt. Einzelzimmer gibt es sehr wenige und die werden dann für Schwerstkranke genutzt. Mein Mann konnte sich auch nichts wünschen zb. Essen wie in anderen Krankenhäusern. Trotzdem waren wir zufrieden für die Hilfe und den Ärzten. In der heutigen Zeit frage ich mich manchmal ob ich die Zusatzversicherung überhaupt brauche , da der Service einfach nicht stimmt.Zimmerwahl klappt in der Regel auch nicht. Leider
Das sind unsere Erfahrungen .
LG Beate
Ich kann dir nur die Situation im Uniklinikum Köln sagen, mein Mann ist Privatpatient Einbettzimmer usw. hat ihm nix genutzt. Einzelzimmer gibt es sehr wenige und die werden dann für Schwerstkranke genutzt. Mein Mann konnte sich auch nichts wünschen zb. Essen wie in anderen Krankenhäusern. Trotzdem waren wir zufrieden für die Hilfe und den Ärzten. In der heutigen Zeit frage ich mich manchmal ob ich die Zusatzversicherung überhaupt brauche , da der Service einfach nicht stimmt.Zimmerwahl klappt in der Regel auch nicht. Leider
Das sind unsere Erfahrungen .
LG Beate
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