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leopoldi antwortete auf Gadolinium Kontrastmittel bei MGUS
19 Juni 2019 11:24
- leopoldi
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1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
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Hallo Imok,
woher hast Du die Information, dass beim Plasmozytom kein Gadolinium gegeben werden soll?
Wir hatten vor langer Zeit schon einmal darüber diskutiert, ob Gadolinium Krebszellen anschieben kann. Damals aus der Sicht der Angehörigen eines Myelom-Patienten war ich einfach skeptisch, hatte aber noch keine Information wieso oder weshalb.
Mittlerweile habe ich nach mehreren eigenen Kontrastmitteluntersuchungen und der neueren Erkenntnis, dass Gadolinium zumindest zum Teil nicht wieder ausgeschieden wird, einen neuen Blickwinkel gewonnen. Ich habe unter Berücksichtigung intakter Nierenwerte sechs Gadoliniumgaben in fünf Monaten bekommen. Drei Jahre später ist mein Wert noch um das 30fache erhöht. Ich bin in Behandlung bei einem Metalltoxikologen und versuche mit kostspieligen Chelatinfusionen mühsam Spuren von Gadoliniumablagerungen aus dem Körper herauszubetteln. Im Gehirn bleibt das Zeug wahrscheinlich für den Rest meines Lebens.
Nach meinem Verständnis belasten jegliche Schwermetallbelastungen unsere Zellen. Über Aluminium und Quecksilber spricht Jeder. Zum großen Teil behaupten Ärzte, diese Metalle würden uns nicht schaden.
Mein Metall-Spezialist sieht es so, dass Schwermetalle ursächlich sind für eine Vielzahl von Autoimmunerkrankungen und auch förderlich für Krebs.
So lange es nicht eindeutig geklärt ist, warum solche Krankheiten entstehen, sehe ich dies zumindest als bedenklich, immer im Zusammenspiel mit der Vielzahl weiterer Belastungen, die täglich auf unseren Körper einprasseln. Was irgendwie zu vermeiden ist, versuchen wir zu vermeiden.
Für lineare Gadoliniumverbindungen wurden Zulassungen ruhend gestellt. Aus einer Gruppe von Betroffenen weiß ich, dass die heute noch als unbedenklich verabreichten makrozyklinischen Kontrastmittel nicht weniger Spuren hinterlassen.
Ich kenne diesen Gewissenskonflikt zu gut. Der Grat zwischen sicherer Diagnose und Vergiftung. Obwohl die EMA und das Bfarm aufgefordert haben, die Kriterien für die Notwendigkeit eines Kontrastmittels sehr streng zu prüfen, wird das in der Praxis noch belächelt. So musste ich auch in der Uniklinik meines Vertrauens die Erfahrung machen, dass mir nach hartnäckiger Weigerung eingestanden wurde, dass Kontrastmittel in meiner Verlaufskontrolle nicht notwendig sei. Aber es sei eben Standard. Und es schadet auch nicht.
Soweit ich das jetzt von einer radiologischen Assistentin verstanden habe, sieht man Veränderungen in der Regel mit den heute hochauflösenden Geräten auch ohne Kontrastmittel gut. Lediglich in der Einschätzung, welcher Beschaffenheit ein Tumor ist oder ob z.B. Entzündungsvorgänge zum Zeitpunkt der Untersuchung gerade in aktivem Zustand sind, lässt sich unter Umständen nicht eindeutig abgrenzen.
Außerdem wird nach Alternativen Möglichkeiten geforscht:
www.aerzteblatt.de/nachrichten/76555/MRT...ttel-sichtbar-machen
Hoffen wir, dass wir bald alle davon profitieren können.
Gruß
Monika
woher hast Du die Information, dass beim Plasmozytom kein Gadolinium gegeben werden soll?
Wir hatten vor langer Zeit schon einmal darüber diskutiert, ob Gadolinium Krebszellen anschieben kann. Damals aus der Sicht der Angehörigen eines Myelom-Patienten war ich einfach skeptisch, hatte aber noch keine Information wieso oder weshalb.
Mittlerweile habe ich nach mehreren eigenen Kontrastmitteluntersuchungen und der neueren Erkenntnis, dass Gadolinium zumindest zum Teil nicht wieder ausgeschieden wird, einen neuen Blickwinkel gewonnen. Ich habe unter Berücksichtigung intakter Nierenwerte sechs Gadoliniumgaben in fünf Monaten bekommen. Drei Jahre später ist mein Wert noch um das 30fache erhöht. Ich bin in Behandlung bei einem Metalltoxikologen und versuche mit kostspieligen Chelatinfusionen mühsam Spuren von Gadoliniumablagerungen aus dem Körper herauszubetteln. Im Gehirn bleibt das Zeug wahrscheinlich für den Rest meines Lebens.
Nach meinem Verständnis belasten jegliche Schwermetallbelastungen unsere Zellen. Über Aluminium und Quecksilber spricht Jeder. Zum großen Teil behaupten Ärzte, diese Metalle würden uns nicht schaden.
Mein Metall-Spezialist sieht es so, dass Schwermetalle ursächlich sind für eine Vielzahl von Autoimmunerkrankungen und auch förderlich für Krebs.
So lange es nicht eindeutig geklärt ist, warum solche Krankheiten entstehen, sehe ich dies zumindest als bedenklich, immer im Zusammenspiel mit der Vielzahl weiterer Belastungen, die täglich auf unseren Körper einprasseln. Was irgendwie zu vermeiden ist, versuchen wir zu vermeiden.
Für lineare Gadoliniumverbindungen wurden Zulassungen ruhend gestellt. Aus einer Gruppe von Betroffenen weiß ich, dass die heute noch als unbedenklich verabreichten makrozyklinischen Kontrastmittel nicht weniger Spuren hinterlassen.
Ich kenne diesen Gewissenskonflikt zu gut. Der Grat zwischen sicherer Diagnose und Vergiftung. Obwohl die EMA und das Bfarm aufgefordert haben, die Kriterien für die Notwendigkeit eines Kontrastmittels sehr streng zu prüfen, wird das in der Praxis noch belächelt. So musste ich auch in der Uniklinik meines Vertrauens die Erfahrung machen, dass mir nach hartnäckiger Weigerung eingestanden wurde, dass Kontrastmittel in meiner Verlaufskontrolle nicht notwendig sei. Aber es sei eben Standard. Und es schadet auch nicht.
Soweit ich das jetzt von einer radiologischen Assistentin verstanden habe, sieht man Veränderungen in der Regel mit den heute hochauflösenden Geräten auch ohne Kontrastmittel gut. Lediglich in der Einschätzung, welcher Beschaffenheit ein Tumor ist oder ob z.B. Entzündungsvorgänge zum Zeitpunkt der Untersuchung gerade in aktivem Zustand sind, lässt sich unter Umständen nicht eindeutig abgrenzen.
Außerdem wird nach Alternativen Möglichkeiten geforscht:
www.aerzteblatt.de/nachrichten/76555/MRT...ttel-sichtbar-machen
Hoffen wir, dass wir bald alle davon profitieren können.
Gruß
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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Gadolinium Kontrastmittel bei MGUS wurde erstellt von Imok
17 Juni 2019 19:02
- Imok
- Autor
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Hallo liebe Gemeinde
,
ich hatte heute ein MRT mit Kontrastmittel (Gadolinium) weil mein Kopf durchgecheckt werden musste. Zwar sind die Nierenwerte okay, aber im Nachhinein habe ich mir Gedanken gemacht, ob das bei MGUS vielleicht einen Schub auslösen könnte oder so? Beim Plasmozytom darf man es ja nicht geben, aber woher weiß ich, dass ich das nicht habe? Ich hatte im Leben schon mehrere MRTs mit Kontrastmittel. Das soll sich ja auch anreichern im Körper.
Habt Ihr auch Kontrastmittel bekommen oder lehnt Ihr das ab wegen Eurer Erkrankung. Im Internet ist bezüglich MGUS und Gadolinium nichts zu finden.
ich hatte heute ein MRT mit Kontrastmittel (Gadolinium) weil mein Kopf durchgecheckt werden musste. Zwar sind die Nierenwerte okay, aber im Nachhinein habe ich mir Gedanken gemacht, ob das bei MGUS vielleicht einen Schub auslösen könnte oder so? Beim Plasmozytom darf man es ja nicht geben, aber woher weiß ich, dass ich das nicht habe? Ich hatte im Leben schon mehrere MRTs mit Kontrastmittel. Das soll sich ja auch anreichern im Körper.
Habt Ihr auch Kontrastmittel bekommen oder lehnt Ihr das ab wegen Eurer Erkrankung. Im Internet ist bezüglich MGUS und Gadolinium nichts zu finden.
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